
„Wenn sich alle Menschen Weltweit ab heute pflanzlich ernähren, haben wir die Ziele des Pariser Abkommens Morgen erreicht. Und Jeder von uns kann unmittelbar mit jeder Mahlzeit dazu beitragen!“ Weltweit feilen wir an erneuerbaren Energien, geschlossenen Wertschöpfungskreisläufen und emissionsfreier Mobilität. Dabei ist kein technischer Fortschritt so effektiv wie die Ernährungswende der Gesellschaft. Estella Schweizer aus dem Buch.
Hätten sie es gewusst? Nicht der Verkehr 18%, nicht das Wohnen mit Heizen 24%, oder Sonstiges 24%, sondern 34% der umweltbelastenden Emissionen kommen durch unser Essen und belasten unser Klima. Wenn man es genau betrachtet, ist da auch eine gewisse Logik dahinter, über 8 Mrd. Menschen müssen täglichg ernährt werden, das Produzieren von Lebensmittel, mit Dünger, die Tierhaltung, die Verarbeitung, Verpackung und Transport, da kommt schon einiges zusammen. Da ist es doch mehr als angebracht, dass man sein Verhalten versucht umzustellen. Die Beratung und Hilfe sind mit diesem Buch „Kochen für die Zukunft“ gegeben. Kochen für den Klimawandel! Estella Schweizer klärt mit diesem Buch uns auf. Esst saisonal, regional und vegan!
Ich habe Wikipedia bemüht und „Bloomsbury Group“ gegoogelt: …Absolventen der Cambridge University, die sich vor dem Ersten Weltkrieg bis zum 2. Weltkrieg im Londoner Stadtteil Bloomsbury trafen und bedeutsamen Einfluss auf Englands kulturelle Modernisierung hatte. Bekannte Mitglieder waren u.a. Virginia Woolf, die Malerin Vanessa Bell und der Ökonom John Maynard Keynes. Seine Frau, Lydia Lopokova, eine professionelle, russische Balletttänzerin, wurde von den meisten Mitgliedern als Außenseiterin gesehen und so behandelt.
Das neue Buch von Ferdinand von Schirach besteht aus zwei Teilen. Es ist ein Theatermonolog von knappen 57 Seiten und ein sehr intimes älteres Interview mit der SZ von etwa der gleichen Seitenzahl. Ich musste es zweimal lesen, um die hier und da abschweifenden, doch wie immer ungemein klugen Gedanken zu erfassen. Das Theaterstück ist nicht unbedingt klar strukturiert. Es macht den Eindruck, das der Protagonist angeschlagen, weil, als voreingenommener Schöffe abgelehnt, seinen Gedanken freien Lauf lässt. Bei diesen Gedanken geht es wie immer um die, wie es im Deutschlandfunk genannt wurde, Inbegriffe der Menschlichkeit. Und das Hauptthema ist die Liebe, denn ›Regen‹ hat den Untertitel, ›Eine Liebeserklärung‹. Als bekennender Freund Ferdinand von Schirachs Schriften, seiner Wortgewandtheit und auch der klugen, sanften Provokation mit einem Augenzwinkern, ist auch ›Regen‹ für mich wieder ein Buch, das mich sehr erfreut hat. Wahrscheinlich werde ich es auch ein drittes Mal lesen, bevor ich mir die Lesung auf der Bühne anhöre. Denn die Zwischentöne dieses Autors sind nicht immer beim flüchtigen Überlesen zu sehen oder zu hören.
Peaky Blinders ist eine weltweit erfolgreiche britische Serie, die in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen spielt und den Aufstieg von Tommy Shelby zeigt, der sich vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeitet. Und so wundert es nicht, dass man online passende Outfits, Accessoires, Peaky Blinders Monopoly, Zigarettenetuis (vor einhundert Jahren rauchte gefühlt jeder) , Spielkarten, Peaky Blinders Irish Whiskey und – das Peaky Blinders Kochbuch findet. Das Kochbuch ist optisch ansprechend und aufwendig, mit Pfiff gestaltet: die abgebildeten Gerichte laden zum Nachkochen ein und die teils sehr stimmungsvollen Fotos, ich vermute Szenenfotos, erfreuen die Fans und Nichtkenner der Serie, machen sie neugierig. Rob Morris, der für die Rezepte und Texte
Windnacht ist unheilvoll, intensiv und suchterzeugend: ein cineastischer Thriller, der gekonnt Gothic Atmosphäre mit einem idyllischen Setting auf einer einsamen Insel verbindet. Dazu eine Würzmischung aus dunklen und gefährlichen Geheimnissen und – eine Romanze. Wenn also „escape dispense“ Ihr Ding ist, greifen Sie zu einem Exemplar von Windnacht und setzen Segel in Richtung Meroe Island. Dabei werden Ihnen fesselnde Charaktere begegnen, die impulsiv, geheimnisvoll und mit sich selbst beschäftigt sind. Die Prosa ist präzise und klar. Und die Geschichte entwickelt sich schnell und lässt das Gespinst aus Lügen, Geheimnissen, Eifersucht, Betrug, Drama, Manipulation, Verzweiflung, Verrat, Gewalt und Mord erahnen. Sechs Menschen auf der
Greifswald, eine beschauliche, historische Stadt an der Ostsee, mit kaum 60 000 Einwohner, gelegen zwischen Rügen und Usedom direkt am Greifswalder Bodden, nur knapp 20 Meter über dem Meeresspiegel. Interessant bestückt mit Bauwerken aus vielen Epochen von der mittelalterlichen Backsteingotik bis zur modernen Architektur. Die Stadt von Caspar David Friedrich, der uns mit seiner Landschaftsmalerei viele Schätze hinterlassen hat und immer noch damit begeistert. Genau hierhin hat Siebo Woydt seinen mitreißenden Kriminalroman „Unter dem Wald neben dem Wasser der Tod“ gelegt.
Mit Genevieve Wheelers Erstlingswerk starten wir in die Saison der Herbstneuerscheinungen – und es ist kein Liebesroman, aber durch ihren unerschrockenen Blick auf Herzschmerz und mentale Gesundheit voller Wärme und Empathie. Es ist eine Geschichte über die Bedeutung zu lieben und geliebt zu werden. Die Autorin beginnt ihre Geschichte in der Zukunft und erzählt sie auf verschiedenen Zeitebenen. Wheelers Protagonistin Adelaide ist eine beruflich erfolgreiche Amerikanerin in London, Mitte Zwanzig. Sie ist chaotisch und wartet hoffnungsvoll auf das nächste Abenteuer. Nur um ihr Selbstwertgefühl ist es nicht gut bestellt. Als sie ihren Prince Charming trifft, verliebt sie sich Hals über Kopf in Rory Hughes, der wunderbar ist, wenn er mal wirklich wunderbar ist, aber er ist zerstörerisch in seinen Unzulänglichkeiten. Er 
Was für ein Romandebüt! Gratulation. Flott, witzig, unterhaltsam, mit viel Tiefgang und wundervollen Charakteren. Allen voran Herr Winter, der Protagonist dieser Geschichte. Gerade als Finanzbeamter in Pension gegangen, verliert er seine Frau Sophia auf tragische Weise bei einem Autounfall. Sophia war AVON-Beraterin, der Keller ist voll mit Kosmetikprodukten, Kunden wollen ihre Bestellungen haben, was also tun? Sich weiterhin vor der Welt verkriechen und sich seinem Schmerz hingeben, oder Sophias großen Wunsch erfüllen und für sie den Titel AVON-Beraterin des Jahres holen? Der Mut – und Herr Winter – stellen sich die Wege kürzer vor. Es ist ein weiter Weg bis ihm Begriffe wie Mascara und Foundation leicht über die