Schlagwort: Kochbuch

Das offizielle Downton Abbey Weihnachtskochbuch

Downton Abbey, die Serie ist mittlerweile eine Institution und Fans wie ich, haben sie schon mehr als nur ein einziges Mal gesehen. Immer wieder schlägt einen die Geschichte Ihrer Lordschaft oben und die der Bediensteten unten in seinen Bann. Vor allem, die Köchin Miss Patmore und ihre kleine, so gewiefte Küchenhilfe Daisy. Wie die beiden wirbeln müssen, um den köstlichen Speisen, einer großen Gesellschaft gerecht zu wurden. Doch das Highlight ist jedes Jahr Weihnachten auf Downton. So widmet die Autorin Regula Ysewijn, selbst eine Instanz der englischen Küche, sich den Gerichten, die auf Downton zu Weihnachten serviert werden. Die Rezepte sind authentisch und der damaligen Zeit entsprechend. Ein Einführungskapitel mit Küchennotizen hilft jedoch die eine oder andere veraltete Back- und Kochzutat mit etwas moderneren Komponenten zu ersetzen.

Ein wunderschönes Buch, voller Bilder und Zitate aus Downton Abbey. Mit einem Vorwort von Julian Fellows dem Drehbuchautor der Serie und natürlich Rezepten, die über die Erwartungen an Weihnachtsessen einfach hinausgehen.

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Madeleine und Florian Ankner: Apfelküche

Zitat vom Vorwort: Der Anblick eines Apfels weckt unsere schönsten Kindheitserinnerungen: Auf Bäume klettern, in saftige Früchte beißen und das Leben genießen. Meine Version: durch das Dorf streunen, schauen wo es schon reife Früchte gibt und sich daran laben.

Auch ich hatte das Glück auf dem Land in einem ganz kleinen Ort aufzuwachsen. Als Kinder spielten wir Sommer, wie Winter nur draußen. Fernseher kamen gerade erst auf. Wir gehörten zum Ort und alle Gärten standen uns offen. Wir konnten es kaum erwarten die ersten Kirschen zu Stibitzen, die ersten Mirabellen, dass sie reif wurden, die Pflaumen und Zwetschgen. Und dann ab August der erste Augustapfel. Wir Kinder kannten ihn nur als Augustapfel. Heute weiß ich, dass er Klarapfel heißt. Den musste man immer frisch vom Baum essen, wurde er zu alt, war er mehlig. Weiter in den Herbst hinein von Cox Orange, Gravensteiner bis hin zum Boskoop. Mein Großvater kannte alle Apfelsorten. Irgendwann war es Schluss mit dem Pflücken am Baum. Der Rest wurde eingelagert und unsere Mutter hat uns bis ins Frühjahr hinein die verschrumpelten Äpfel geschält Weiterlesen

Patrick Rosenthal: Süßes oder Saures Das Halloween Kochbuch

Es ist bald wieder Halloween. Z Zt. ist heiß draußen. Ich sitze auf der überdachten Terrasse. Mir liegt das Buch vor „ Süßes oder Saures“, das Halloweenkochbuch und dann steht da noch in der Einleitung „Happy Halloween!“ Aber wenn nicht jetzt? Wann dann soll man ein Halloweenkochbuch herausgeben, als 3 Monate vorm Halloweentag.Süßes oder Saures, ein Kinderkochbuch zur Freude der Eltern, die gerne mit ihren Kindern den Halloweentag begehen wollen. Und gibt es nichts Schöneres als mit seinen Kindern und eventuellen Freunden der Kinder das dazugehörige Essen selbst herzustellen und schaurig schön zu gestalten oder zu dekorieren. Ich sehe jetzt schon die leuchtenden Kinderaugen, wenn die fertigen gruseligen Produkte stolz vorgeführt und gemeinsam verschlungen werden. Weiterlesen

Claudia Zaltenbach: T O F U, Yuba & Okara

Wenn ich ganz ehrlich bin, mein erster Mozzarella hat mir auch nicht geschmeckt. Ich fand ihn fade, geschmacklos und uninspirierend. Erst nachdem ich ihn mit guten Tomaten (leider gibt es in den wenigsten Restaurants gute Tomaten, selbst beim Italiener nicht) und etwas gutem Olivenöl gekreuzt habe, kam ich in den Genuss. Seitdem bin ich Mozzarella-Fan und habe sogar einige eigene Rezepte kreiert. Als Involtini in Parmaschinken eingewickelt, lauwarm, mit einem frischen Tomaten – Olivenölfond übergossen. Ein Gedicht!

Genauso habe ich über Tofu gedacht, fade, geschmacklos, trocken. Wer will das den Essen? Ich kann gar nicht verstehen, was die Vegetarier und Veganer daran finden. Auch eigene Kreationen waren für mich nicht der Bourner. Irgendetwas musste ich falsch gemacht haben. Vielleicht hätte ich wie Claudia Zaltenbach auch mal Japan, China und Korea besuchen sollen und mich ebenso wie sie in Tofu –Restaurants überraschen lassen. Weiterlesen

Wolfgang Herles: Vorwiegend Festkochend, Kultur und Seele der deutschen Küche

Vorwiegend festkochend von Wolfgang Herles

Sag mir was du isst und ich sage dir wer du bist! Dieser alte und bekannte Spruch wird so leichtfertig dahin gesagt. Doch keiner weiß eigentlich, was da alles hinter steckt. Jetzt hat dieser Spruch ein Bild oder besser gesagt ein ganzen Buch bekommen „Vorwiegend Festkochend“. Wolfgang Herles, einer unserer renommiertesten Fernsehjournalisten, hat sich daran gesetzt und aufgeschrieben von der Kultur und Seele der deutschen Küche. Weiter schreibt er schon auf dem Klappentext: Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die deutsche Küche. Was dem Deutschen schmeckt, was sie kochen, über das Essen reden und schreiben ist Ausdruck ihrer Kultur und Seele. Weiterlesen

Alan Ducasse, Christpoh Saintagne & Paule Neyrat: Ducasse Nature II

Wenn einer der weltbesten Köche wie Alan Ducasse sich schon zum zweiten Mal dem Prinzip „Nature“ zuwendet und von sich selbst sagt, dass das seine Lebensphilosophie erklärt, kann man ihm getrost folgen. Weg von der Ganzjahresküche. Nicht das ganze Jahr, Erdbeeren, Spargel oder Avocados. Weg von dem importierten Fleisch und Gemüse aus Übersee. Weg von der Überfischung der Meere. Lieber aus kontrolliertem, nachhaltigen Fischfang. Alan Ducasse „Cuisine naturelle“ bedeutet Genuss nach den Jahreszeiten. Möglichst nur was in dieser Jahreszeit wächst. Produkte aus der Region. Nachhaltig kurze Wege. Doch macht Alan Ducasse das nicht zum Dogma. Er sagt selbst, warum sollen wir nicht die herrlichen Früchte wie Zitronen und Orangen genießen. Sie wachsen leider nicht in unserem Klima. Weiterlesen

Stefanie Hiekmann: KOCH WAS DRAUS, Was Spitzenköche aus 5 Zutaten zaubern

Wie bekommt man 10 Spitzenköche dazu ihre Geheimnisse zu verraten, neue Gerichte zu kreieren und die dann noch für den privaten Gebrauch umsetzbar sind? Wer sollte das erreichen, wenn nicht Stefanie Hiekmann. Sicherlich ist Frau Hiekmann nicht nur durch ihre sympathische Art bei den Sterneköchen bekannt, sondern auch durch ihre beiden Bücher „Nachgefragt“: 30 Spitzenköche verraten ihre Küchengeheimnisse und „ Aufgedeckt“: Geheimnisse der Spitzenköche. Doch wie bekommt man noch mehr. Stefanie Hiekmann stellt ihnen eine neue Herausforderung: 5 Zutaten und kreiere 3 verschiedene Gerichte! Weiterlesen

Paris je t’aime, Das Frankreich Kochbuch, Svenja Mattner-Shahi und Britta Welzer

Der wunderschöne Kochbuch-Bildband ist eine Liebeserklärung an Paris und vor allem an die kulinarischen, französischen Gaumenfreuden. Die Autoren-Schwester Svenja Mattner-Shahi und Britta Welzer haben mit ihren Rezepten, den Fotografien und Berichten, der 2010 von der UNESCO zum „immateriellen Weltkulturerbe“, erhobenen französischen Küche, ein Denkmal gesetzt. Es ist ein genussvoller Spaziergang durch Paris mit den Rezepten für die unterschiedlichen Gerichte während eines Tages. Es ist ein Buch, das Lust macht auf Paris, aufs Kochen, aber vor allem aufs Schlemmen par excellence.

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Das Einfachste Kochbuch Der Welt Vegetarisch, J.-F. Mallet (Simplissime)

Es ist bereits das dritte der Simplissime-Kochbücher, das wir hier besprechen. Doch ich werde es auch nicht müde, da diese Kochbücher so genial sind. Heute reden wir über die 45 vegetarischen Rezepte, bei deren Anblick auch den Karnivoren unter uns das Wasser im Munde zusammenläuft. Ob nun eine Tarte, Taboulé, Quiche, pikante Cake, gefüllte Blätterteigtasche, ein Risotto oder eine herzhafte Gemüselasagne, sie sind alle wieder einmal unbeschreiblich lecker und so einfach zuzubereiten.

Nicht nur beim Nachkochen, auch schon beim Durchblättern der Kochbücher von Jean-Francois Mallet bekommt man Hunger. Spätesten beim ersten Bissen verfällt man in ein genüssliches Seufzen.

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Aromenfeuerwerk Vegetarisch – Die neue grüne Küche, Katharina Küllmer, EMF

In diesem fast künstlerisch illustrierten Kochbuch geht es um vegetarische Küche, die zum Teil auch vegane, glutenfreie und laktosefreie Rezepte anbietet. Dabei wird das ganze Spektrum vom Frühstück über Smoothies, Brote, Snacks, Dips zu Suppen, Salaten, Hauptspeisen und natürlich Kuchen und Desserts abgearbeitet.

Eines unter vielen vegetarischen Kochbüchern? Nein, ganz bestimmt nicht, denn die meisten Rezepte habe ich so zum ersten Mal gesehen. Auch die Zutaten und ich musste hier und da googeln, um zu erfahren, was zum Beispiel Edamame sind. Auch wenn die Zubereitung etwas Zeit braucht, vor allem beim Einkauf aber auch in der Küche, so lohnt es sich. Denn die Vielfalt und das Aromafeuerwerk machen diese vegetarischen Rezepte zu kleinen äußerst leckeren Kunstwerken.

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