Schlagwort: Kochbuch

Marie-Pierre Moine, Gui Gedda: Die Küche der Provence

Fast jeder kennt den Begriff Provence.  Auch wenn man noch nicht da war, verbindet man es mit Bildern aus den Medien, die unendlichen lila Lavendelfelder, soweit das Auge reicht. Doch wo liegt es denn wirklich.  Die Provence liegt im Süden Frankreichs und grenzt an Italien. Was beide Länder gegenseitig kulturell befruchtet hat. Im Westen grenzt es an das Rhone-Delta mit seinen Roseweinen, im Süden liegt es an dem Mittelmeer und beschert der provenzalischen Küche ihren Fischreichtum und im Norden wird die Provence von den Haut-Alpes eingeschlossen. Die klassische französische Küche, sowie die daraus entstandene Novelle Cuisine ist uns über Paris bekannt. Doch die Provence hat immer ihre eigene beständige Küche behauptet. Weiterlesen

Sandra Haslbeck: Frischer Kuchen auf Vorrat gebacken im Glas; Mindestens 6 Monate haltbar!

Kuchen im Glas! Klar geht das! Aber warum und was soll das? Immer diese dummen Vorverurteilungen. Man sollte doch erstmal richtig lesen! Ach, da steht es doch, was mich dazu bewegt hat das Buch in die Hand zu nehmen und mit Interesse zu lesen.Ich zitiere mal aus dem Buch, Seite 10, denn besser kann man es nicht beschreiben: Das Einkochen von Marmelade erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Aber kaum jemand weiß, dass man auch Kuchen im Glas auf diese traditionelle Art zubereiten und dadurch natürlich haltbar machen kann. Nach dem Backen und Verschließen der heißen Gläser entsteht im Glasinnern ein Vakuum, das dafür sorgt, dass das Gefäß luftdicht versiegelt wird und der Kuchen über eine lange Zeit frisch und saftig bleibt. Weiterlesen

Josh Niland: Der ganze Fisch, Rezepte von der Flosse bis zur Kieme

Haptisch fast sich das Buch schon sehr interessant an. Vorne ein ganzer Fisch und hinten ein Fisch in seinen Einzelteilen absetzt. Beim darüberstreichen, ein Spiel für die Hände. Zusätzlich mit einem sehr lesenswerten Goldband belegt, bedruckt mit Begeisterungssprüchen von namhaften Köchen, darunter Jamie Oliver „Ein überwältigendes Meisterwerk“ oder Yotam Ottolenghi „Mein Kochbuch des Jahres“ oder Nathan Outlaw „Ein sehr, sehr besonderes Buch…. ein Game Changer!“ oder Kylie Wong, mit der für mich umfassenden Aussage „Josh Nilands kompromisslose Disziplin in Kombination mit seiner ganzheitlichen und nachhaltigen Fischküchen–Philosophie führt zu einer Revolution im Denken, Fühlen und Zubereiten.“ Mein persönlicher Zusatz du dieser Aussage „und Schmecken!“ Weiterlesen

Christoph Schulz, Julian Hölzer: Kochen fürs Klima. Wie du dich nachhaltig und umweltbewusst ernährst

Ich als (bis zu diesem Buch) eingefleischter Fleischfan – ich stamme aus einem Forsthaus und den Rehbraten meiner Mutter, der unvergleichlich gut geschmeckt hat, koche (kochte) ich heute noch nach. Jedes Jahr die Weihnachtsgans war ein Muss und einen schönen gegrillten Schweinbauch habe ich jedem Rinderfilet vorgezogen. Dann hat man mir das Angebot gemacht, eine Rezension über dieses Buch „Kochen fürs Klima“ zu schreiben. Ich habe es widerwillig mit den Worten zugesagt: „Ich mag zwar nicht so gerne Weltverbesserbücher, aber ich lerne gerne dazu!“ Jetzt habe ich den Salat und sogar gleich auf dem Teller. Ich wollte zwar nicht, habe aber, sogleich nach der Lektüre, tatsächlich meinen Speiseplan umgestellt. Zugegeben, ganz ohne Fleisch werde ich es sicherlich nicht machen. Das möchte ich auch nicht. Doch mein Speiseplan besteht zu 90% vegan und zu 5% vegetarisch, über die restlichen 5% schweige ich jetzt. Weiterlesen

Jörg Maurer: Wer kocht hat keine Zeit zu Morden, Das Kochbuch zum neusten Alpenkrimi

Wer kocht hat keine Zeit zu Morden. Nein, er wird ermordet. Dieses Kochbuch von Jörg Maurer ist entstanden beim Schreiben des neusten Alpenkrimi, dem 13. Fall im First-class Restaurant Hubschmidt‘s, zur Pilzsaison.

Jörg Maurer ist Nr. 1 Bestsellerautor und wurde als Autor der Alpenkriminalromane um Kommissar Jennerwein wie auch als Kabarettist mehrfach ausgezeichnet. Geboren 1953 in Garmisch-Partenkirchen, studierte in München u.a. Germanistik und arbeitete einige Jahre als Lehrer für Deutsch und Englisch. Er wurde mehrfach ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis der Stadt München, dem Agatha-Christie-Krimipreis, dem Publikumskrimipreis. Sein erster Krimi um Kommissar Jennerwein „Föhnlage“ erschien 2009. Seitdem erscheint jährlich ein Krimi des Bestsellerautors. Seine Bücher sind unverwechselbar: origineller Sprachwitz, spannende Fälle, skurrile Typen, eigenwillige Fälle. Weiterlesen

Anne Petersen: L e g e n d ä r e D i n n e r,

Mir war es mal gegönnt, ich hatte eine Einladung zu einem Dinner „Menü zur Jungfernfahrt der Queen Mary II“. Der Küchenchef der Queen Mary II hat dieses Menü selbst nachgekocht. Für mich war dieser Abend mit dem historischen Menü ein besonderes Erlebnis. Man fühlte sich als wenn man bei der Jungfernfahrt persönlich dabei ist. Nun bekomme ich das Buch von Anne Petersen „Legendäre Dinner“ mit unvergesslichen Rezepten berühmter Gastgeber in die Hand. Sofort wurde ich an diesen Abend mit dem Dinner zur Jungfernfahrt der Queen Mary II erinnert. Weiterlesen

Viktoria Fuchs: Fuchsteufels Wild, Das Wildkochbuch

Fuchsteufelswild von Viktoria Fuchs

Der Fuchs – gilt als schlau und listig, Teufelswild – aufgeregt, hitzig. Wenn man das Wildkochbuch von Viktoria Fuchs „Fuchsteufels Wild“ in die Hand nimmt und darin studiert, versteht man den Titel des Buches. Viktoria Fuchs hat schlau und listig mit Wild gewütet. Herausgekommen sind kreative, gelungene Ideen mit ihren Rezepten alles um und mit Wild. In ihrem Wildkochbuch hat sie unser deutsches Wild in ihren Rezepten, ob nun schlau und, oder listig, auf jeden Fall gekonnt in die kulinarische Welt getragen. Ob sie es mit Italienischer Pasta wie der handgeschnittene Bolognese vom Hirschkalb, die Agnoletti vom geschmorten Rehbauch oder das Rehtello Tonnato umgesetzt hat. Selbst vor der Asiatischen Küche gepaart mit deutschem Wild hat sie nicht zurückgeschreckt. Ein Takaki vom Hirschfilet gekonnt umgesetzt oder das Wildenten-Pho, ebenso die vietnamesischen Summer Rolls von confierter Ente mit Erdnusssauce. Weiterlesen

Ross Dobson: Chinesisch Kochen Für Einsteiger

Wenn ich Kochbücher in die Hand bekomme und es steht dort „einfach“, bin ich immer skeptisch. Kochbuchautoren und dazu noch ausgebildete Köche neigen dazu, die Zutatenliste unnötig mit Gewürzen oder Kräutern zu verlängern. Nur weil sie der Meinung sind erst dann klingen die Rezepte interessant. „Chinesisch Kochen für Einsteiger“ einfach, zugänglich, gleich verständlich! Ich muss diesem Kochbuch doch wirklich das Prädikat einfach zugestehen. Selbst das Rezept auf Seite 92 Peking Ente ist in einer Einfachheit dargestellt, dass ich nur Hochachtung sage. Ich kenne noch Rezepte mit speziellen Öfen, in denen die Ente reingehängt wurde, ganz langsam geröstet, damit sie rundum kross war. Ich habe Bilder davon gesehen, aber keiner hatte so einen Ofen zu Hause. Also war das Gericht hier gar nicht machbar. Weiterlesen

Das offizielle Downton Abbey Weihnachtskochbuch

Downton Abbey, die Serie ist mittlerweile eine Institution und Fans wie ich, haben sie schon mehr als nur ein einziges Mal gesehen. Immer wieder schlägt einen die Geschichte Ihrer Lordschaft oben und die der Bediensteten unten in seinen Bann. Vor allem, die Köchin Miss Patmore und ihre kleine, so gewiefte Küchenhilfe Daisy. Wie die beiden wirbeln müssen, um den köstlichen Speisen, einer großen Gesellschaft gerecht zu wurden. Doch das Highlight ist jedes Jahr Weihnachten auf Downton. So widmet die Autorin Regula Ysewijn, selbst eine Instanz der englischen Küche, sich den Gerichten, die auf Downton zu Weihnachten serviert werden. Die Rezepte sind authentisch und der damaligen Zeit entsprechend. Ein Einführungskapitel mit Küchennotizen hilft jedoch die eine oder andere veraltete Back- und Kochzutat mit etwas moderneren Komponenten zu ersetzen.

Ein wunderschönes Buch, voller Bilder und Zitate aus Downton Abbey. Mit einem Vorwort von Julian Fellows dem Drehbuchautor der Serie und natürlich Rezepten, die über die Erwartungen an Weihnachtsessen einfach hinausgehen.

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Madeleine und Florian Ankner: Apfelküche

Zitat vom Vorwort: Der Anblick eines Apfels weckt unsere schönsten Kindheitserinnerungen: Auf Bäume klettern, in saftige Früchte beißen und das Leben genießen. Meine Version: durch das Dorf streunen, schauen wo es schon reife Früchte gibt und sich daran laben.

Auch ich hatte das Glück auf dem Land in einem ganz kleinen Ort aufzuwachsen. Als Kinder spielten wir Sommer, wie Winter nur draußen. Fernseher kamen gerade erst auf. Wir gehörten zum Ort und alle Gärten standen uns offen. Wir konnten es kaum erwarten die ersten Kirschen zu Stibitzen, die ersten Mirabellen, dass sie reif wurden, die Pflaumen und Zwetschgen. Und dann ab August der erste Augustapfel. Wir Kinder kannten ihn nur als Augustapfel. Heute weiß ich, dass er Klarapfel heißt. Den musste man immer frisch vom Baum essen, wurde er zu alt, war er mehlig. Weiter in den Herbst hinein von Cox Orange, Gravensteiner bis hin zum Boskoop. Mein Großvater kannte alle Apfelsorten. Irgendwann war es Schluss mit dem Pflücken am Baum. Der Rest wurde eingelagert und unsere Mutter hat uns bis ins Frühjahr hinein die verschrumpelten Äpfel geschält Weiterlesen