Schlagwort: Krimi

Rita Falk: Guglhupfgeschwader

Harte Zeiten für den Eberhofer Franz! Ehrungen stehen an. Ja, für Ihn, den Provinzbullen. !0 jähriges Dienstjubiläum in Niederkaltenkirchen. Der berühmte  Kreisel soll nach ihm benannt werden. Klar ist die ganze Mischpoche der Eberhofers dagegen. Der kiffende Vater, der gescheite Bruder, nur die begnadet kochende Oma, ja mei, ihr Bub ist doch was geworden. Ja wie immer geht’s im Ort drunter und drüber, die Hormone tanzen umeinand das haste noch nicht gesehen. Rita Falk hat sich zu ihrem 10 jährigen wieder ein schriftstellerisches Denkmal gesetzt. Ach ja, und das organisierte Verbrechen hat auch in Niederbayern Fuß gefasst: Weiterlesen

Elke Nansen: Tödliches Campen

Diesmal hat sich die Autorin mit Ihrem spannenden Krimi um drängende bundesdeutsche Themen gekümmert. Natur und Umwelt, Homosexualität in bestimmten Berufsgruppen und organisiertes Verbrechen. Es ist wieder eine brisante Mischung die uns die Autorin hier verabreicht. Da der Norden als touristische Region im Besonderen von Besuchern abhängt stellt sich die Frage ob schöne Gebiete zuzupflastern Sinn macht. Elke Nansen löst diese Frage mit einem mysteriösen Mord. Weiterlesen

Drei Stunden, Thriller, Piet Hoffmann 3

Ein Schwedenkrimi der die Situation von Flüchtlingen wiedergibt. Flüchtlinge sind ein großes Geschäft für die Schleuser. Da werden die Boote vollgestopft weil jeder Flüchtling mehr ist bares Geld. Auch das sich eine “Flüchtlingsindustrie“ gebildet at Dies ist das Szenario das das Autorenduo entwickelt hat. Der Plot entstand aufgrund von echten Ereignissen. Dazu haben sie den Helden Piet Hoffmann erfunden der dann mit Verve durch actionreiche Situationen muss. Ein Buch, dass in die heutige Zeit passt in der Seenotretter kriminalisiert werden. Weiterlesen

Andreas Pflüger: Geblendet

Wieder einmal hat Andreas Pflüger einen spannungsgeladenen Kriminalroman abgeliefert bei dem man am Schluss merkt, dass man den Atem angehalten hat. Mit seiner blinden Heldin Jenny Aaron hat er eine deutsche Agentin erschaffen, die der amerikanischen Lara Croft in nichts nachsteht. Im Gegenteil, durch ihre Blindheit und dem damit verbundenen körperlichen Nachteil, ist sie in der Lage andere Sinnesorgane besser einzusetzen. Der Autor hat die Nachteile in Vorteile umgewandelt und auch im Anhang deutlich gemacht das das keine Si- Fiction ist. Mit besonderer Sorgfalt und Sensibilität geht er mit dem Thema Blindheit um. Die fulminante Action die er in Wellen einsetzt ist einfach großartig. Weiterlesen

Veit Heinichen: Borderless

Investigative Romane mit realen Hintergründen sind eine Seltenheit. Deswegen freuen sich alle Heinichenfans wenn wieder ein Neuer erscheint. Trieste und Umgebung bilden wieder den szenischen Hintergrund dieses Wirtschaftskrimis. Es spielen wieder alle mit die mit dem organisierten Verbrechen zu tun haben. Die lokalen Strippenzieher, kroatische Mafia, BND, und die Polizia di Stato. Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Übergang des Staates Jugoslawien in die Teilstaaten, Waffenschiebereien. All dies bringt Heinichen in einen Plot der auch die Alpe-Adria Bankpleite mit der Bayr. Landesbank einfließen lässt. Einfach gut dieser Thriller! Weiterlesen

Heine Bakkeid: Triff mich im Paradies

 

Thorkild Aske, einst Verhörspezialist in der internen Ermittlung bei der Polizei, überfährt im Drogenrausch seine Freundin. Daraufhin wird er aus dem Polizeidient entlassen und inhaftiert. Nach mehreren Selbstmordversuchen überredet ihn sein Psychologe und Freund als Berater für die berühmte Krimiautorin Milla Lind tätig zu werden.

 

 

 

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Der Tibetische Agent, Eliot Pattison

Da man von den Shan-Romanen einfach nicht genug bekommt, wollen wir hier auch eines der älteren Bücher der Reihe besprechen. Den aktuellsten Band, „Die Frau mit den grünen Augen“ hatten wir erst vor einem Monat in unserem Programm.

Der „Tibetische Agent“ ist das siebte, der neun Bücher aus der Ermittler-Reihe um den ehemaligen chinesischen Polizisten Shan in Tibet. Die ganze Reihe ist einfach nur wunderbar. Nicht nur als Krimi auch als eine Hommage an das alte Tibet mit seinem sehr speziellen Buddhismus und weisen Lamas. Voller Gefühl und mit der Liebe zu Tibet geschrieben. Weiterlesen

Jeong Yu-jeong: Der gute Sohn

Eine verwirrende Geschichte. Ein Mann wacht auf und stellt fest, dass er seine Mutter getötet hat. Oder doch nicht. Eine Reise ins Innere eines Menschen beginnt. Was ist war, was nicht? Wir lernen dabei ein bisschen was es heißt Koreaner zu sein. Welchen Einfluss kann eine Mutter, oder die Tante auf einen jungen Menschen nehmen. Zwölf ausgewählte Bücher gehen in diesem Jahr bei Books at Berlinale ins Rennen um die Aufmerksamkeit der geladenen Filmproduzent*innen. „The Good Son” (You-jeong Jeong, Republik), The Artists Partnership, Großbritannien ist eines davon.
Jeong Yu-jeong (geb. 1966) wird »Koreas Stephen King« genannt. Ihre psychologisch ausgefeilten Kriminalromane stehen regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Sie arbeitete als Krankenschwester und als Sachverständige der staatlichen Gesundheitsversicherung, bevor sie zu schreiben begann. Als Autorin trat sie an die Öffentlichkeit mit ihrem ersten Roman My Life’s Spring Camp. Für ihre Werke erhielt sie 2007 den Segye Youth Literary Award und 2009 den renommierten Segye Ilbo Literary Award. Weiterlesen

Carsten Sebastian Henn: Der letzte Champagner

Wussten sie eigentlich, Verehrteste, dass beim Öffnen einer Flasche Champagner rund einhundert Millionen winzige Bläschen entstehen? Mit einer Gesamtoberfläche von achtzig Quadratmeter! Und was noch viel wichtiger ist: Sie tragen entscheidend zum Geschmacks- und Geruchserlebnis bei. Das Perlen bringt Aromastoffe an die Oberfläche und sogar in die Luft dabei. Dabei funktionieren die Bläschen wie eine Art Fahrstuhl für die Aromastoffe….Solch Wissen und vieles mehr wird in diesem Krimi geboten. Carsten Sebastian Henn, laut Focus „ Deutschlands König für kulinarische Krimis“, hat sein fulminates Fachwissen in einer gelungenen, amüsanten Krimikomödie verpackt. Weiterlesen