Schatteneis ist nicht nur ein Thriller. Der Roman verbindet die traurige Geschichte der Inuit, nachdem die Dänen sie ähnlich strikt zur Kultur bekehren wollten, wie damals die Ureinwohner in Kanada und Alaska, mit gruseligen Serienmorden in Kopenhagen. Marit Rauch Iversen, selbst ein adoptiertes Inuit-Kind, arbeitet für die Polizei als Super-Recognizerin und hätte niemals gedacht, dass gerade ihre Adoptiveltern mit diesen Untaten zu tun hatte. Und anscheinend hat es ein Serienmörder genau auf die alten Geheimbunde, die aus Ärzten, Politikern und Polizisten bestand abgesehen. Noch bevor sie ihren Stiefvater fragen kann, wird er auf grausame Weise ermordet. Stück für Stück deckt Marit die Staatsgeheimnisse auf und stolpert über eine noch schlimmere Angelegenheit. Dem Absturz eines amerikanischen Militärflugzeugs in den Achtzigern in der Arktis, welches mit Atomsprengköpfen bestückt war. Bis auf eine dieser gefährlichen Bomben wurden damals alle gefunden und hier kam ihre leibliche Mutter ins Spiel. Denn wer sollte im ewigen Eis wohl besser eine Bombe suchen als eine Inuit. Aus dem Thriller, der mit rituellen Serienmorden beginnt, wir immer mehr eine Spionagestory, die sowohl den Osten mit der damaligen DDR, als auch die CIA nicht außen vorlässt.
Eine tolle, bis zum Schluss spannende Geschichte, die viel Historisches verarbeitet, aber so geschickt eingebunden, dass man sich als Leser nie belehrt fühlt. Super Sommer-Ferien-Unterhaltung, die bei den momentanen wüstenähnlichen Temperaturen über frostiges Schatteneis erzählt.
Ein Buch, das von sich selbst behauptet: »Eine hochspannende Mischung aus Investigativ-Roman und Spionagethriller zu sein, glänzend recherchiert und packend erzählt.«
Ich benötigte mehr als 2 Wochen und „Zeit und Ruhe“ für Javier Marías letzten Roman. Und auch wenn der Roman im Thriller/Spionage Milieu angesiedelt ist, liest er sich nicht wie ein Blockbuster. Es gibt keine Verfolgungsjagden, wenig bis gar keinen Sex und Gewalt. Die Handlung, so wie sie ist, spielt sich hauptsächlich im Kopf des Erzählers ab. Der Protagonist, Tomás Nevinson hat sein Erwachsenenalter damit verbracht, ein Leben der List und Täuschung zu führen, was die Annahme zahlreicher Decknamen erforderlich machte. Jetzt, in seinen 60ern, blickt er zurück und überlegt, ob sich all dies gelohnt hat. Nevinson ist ein intelligenter Mann; belesen, kulturell vielseitig, introspektiv, nachdenklich, sensibel. Er kann aus dem Gedächtnis – und mehr oder weniger genau – Shakespeare, TS Eliot, Wilfred Owen, WB Yeats und viele mehr zitieren. Was ihn von der ersten bis zur letzten 



Kommissar Oppenheimers dritter Fall: ein packender Zweiter-Weltkriegs-Krimi über die Atompläne der Nazis von Glauser-Preisträger Harald Gilbers. Die letzten Stunden vor und die ersten Tage nach der Eroberung Berlins durch die Rote Armee. Gilbers führt schonungslos Details der Gewaltorgie beim Niedergang der Naziherrschaft der Leserschaft vor Augen. Dabei spielt die Jagd nach den besten wissenschaftlichen Köpfen Deutschlands eine Rolle. Die Entwicklung der Atombombe war im Nazideutschland schon weit fortgeschritten. Diesen technologischen Vorsprung wollten sich sowohl die Russen wie auch die Amerikaner sichern. Ein spannender Wettlauf in diesem wahrlich guten Endzeitkrimi. 
Wenn die beste Profikillerin der CIA sich plötzlich gegen die eigenen Reihen stellt und die Nummer zwei der CIA auslöscht, dann schickt man den besten Profikiller der CIA los, Will Robie. In dem Moment gibt es normalerweise Tote! Doch Will kennt seine ehemalige Partnerin zu gut, er weiß sie tut nie etwas ohne Grund und so entsteht eine unheilige Allianz zwischen den beiden. Und dann heißt es plötzlich, das tödlichste Pärchen der Welt gegen den Rest der Central Intelligence Agency.