Kategorie: Buchbesprechungen

Weil sie lügt, Caroline Seibt

Für eine so junge Autorin ist der Thriller wirklich gut geschrieben. Vor allem bereitet der Stil, in dem die Worte oft sehr gut akzentuiert gesetzt wurden, viel Freude beim Lesen. Auch die Protagonisten sind schillernde, lebhafte und auch exzentrische Personen. „Was ist mit Juliane Brunner passiert?“ Die junge Frau ist jetzt seit vier Jahren verschwunden, der Vater sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft und die Mutter quält sich mit einer schizoiden Depression, die immer öfter in Gewalt ausartet, herum. Anna, die jüngere Schwester von Juli, hält das Leben ihrer Mutter und vor allem ihres kleinen Bruders irgendwie zusammen. Sozialbauwohnung, Mittellosigkeit und das ständige Gefühl, überall begafft und bewertet zu werden, sind eine Sache, doch dass die Polizei die Familie immer noch nicht in Ruhe lässt, nagt am meisten an Anna. Gerade jetzt gab es einen Tipp von einem Mitgefangenen des Vaters. Er behauptet, Juli sei in der Wohnung der Brunners versteckt worden. Als im Keller unter dem Beton dann menschliche Knochen entdeckt werden, geht alles wieder von vorne los und auch Anna rückt immer mehr in den Fokus der Verdächtigen. Dabei ist sie gerade selbst dabei, das Verschwinden ihrer Schwester aufzuklären.

Ein wirklich solider und spannender Thriller, bei dem ich am Ende überrascht wurde. Zwar gibt es ein, zwei Dinge, die nicht ganz logisch sind und eher auf Teufel komm raus zum Schluss verknüpft werden mussten, doch abgesehen davon war die Geschichte rund und gelungen! Definitiv eine supersuperspannende Urlaubslektüre, die von mir eine klare Leseempfehlung bekommt!

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Dunkel wie die Nacht, Ørjan N. Karlsson

Nach ›Kalt wie die Luft‹, dem ersten Band der Serie um Jacob Weber und Noora Yun Sande, erschien mit ›Dunkel wie die Nacht‹ nun Band zwei. Definitiv entwickeln sich die beiden Hauptprotagonisten sehr erfreulich weiter und halten diesen zweiten Band zusammen. Denn ohne Jacob und Noora, die erstaunlich real und authentisch herüberkommen, weist der Fall einige Schwächen auf. Es beginnt total spannend und man ist am Rätseln, worauf das Ganze hinausläuft, denn die Todesfälle eines jungen spanischen Künstlers und einer einheimischen jungen Frau stehen anscheinend im Zusammenhang. Als dann auch noch die Ex-Freundin des Künstlers ermordet wird, kann man eine eindeutige Serie auf der Insel Kjerringøy erkennen. Zwei der Opfer wurden die Augäpfel entfernt und es fehlen Hautstücke. Dem gewieften Thriller-Kenner schwebt jetzt etwas wie ›Das Schweigen der Lämmer‹ vor den eigenen Augen und erwartungsvoll liest man sich auf den großen Showdown zu. Und dann passiert es leider, dass die Story kippt und man den Eindruck bekommt, der Autor wusste selbst nicht so recht, wieso der Mörder das alles inszenierte. Die Erklärungen sind etwas an den Haaren herbeigezogen.

Aber gut, dennoch haben Jacob und Noora prima Arbeit geleistet und die Hintergrundstory, die bereits im ersten Band begann, wird weitergeführt. Und das erstaunlich gut. Ich wünschte mir, Herr Karlsson hätte bei den Kjerringøy-Morden ein ebenso geschicktes Ende gefunden und etwas mehr erklärt. Dennoch werde ich den dritten Band ›Still wie der Schnee‹, der im Frühjahr 2027 beim Pendragon Verlag erscheinen wird, lesen und besprechen. Denn eines ist klar: Ørjan Karlsson hat bewiesen, dass er gute Thriller schreiben kann und ein echtes Händchen hat für tolle Protagonisten. So kann ich mein Resümee vom letzten Band nur wiederholen:

Wenn Sie die Nerven für diesen Thriller haben, ist es ganz bestimmt ein sehr spannender Kriminalroman, der in die dunkelsten Kapitel menschlicher Perversion einsteigt. Und das nicht nur bei Kriminellen, denn man weiß nie wirklich ganz genau, was für ein Mensch einem gegenübersteht. Weiterlesen

Eva Almstädt „Die letzte Predigt“, Akte Nordsee – Kriminalroman

Mit „Die letzte Predigt“ beweist Eva Almstädt   erneut, dass die Nordsee weit mehr ist als eine eindrucksvolle Kulisse. Das Wattenmeer, der Wind und die weite Landschaft prägen nicht nur die Atmosphäre des Romans, sondern spiegeln auch die Menschen wider, die dort leben. Hinter der oft rauen Schönheit der Küste verbergen sich Tradition, Zusammenhalt, Eifersucht und verschwiegene Geheimnisse. Eva Almstädts Darstellungen der kleinen Dörfer, in diesem Fall Estherwiek und Umgebung, wo jeder jeden kennt und die Erinnerungen dort Jahrzehnte zurückreichen und nie ganz verschwinden. Wer so wie ich auch in so einem kleinen Dorf aufgewachsen ist, kennt das aus eigenen Erlebnissen: die wachen Augen und Ohren der Nachbarn, aber genießt auch die Vorteile des dörflichen Miteinanders. Es gibt Geborgenheit und Verlässlichkeit. Da passen zwei hintereinander auftretende Leichen nicht hinein.

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Tschikago, Alexandra Stahl, Roman

Cover von „Tschikago“ von Alexandra Stahl: Zwei ältere Personen stehen vor einer Garagentür und winken, umgeben von einer orangefarbenen Hintergrundfarbe.

Wenn’s Lischd ned ogehd, mussde an de Stromkasde unn gugge, ob de FI-Schalder nausgefloche is, unn wenner nausgefloche is, mechsden widder nei, do gehd’s Lischd widdero!

Die Ratschläge des Großvaters, als Alexandra ein kleines Mädchen war, klingen in ihr nach, weil der Opa ganz begeistert war von FI-Schaltern und natürlich Tschikago, wo er fast einmal hin ausgewandert wäre. Aber nur fast. Die Großmutter, die regelmäßig die Augen verdreht, wenn er damit anfängt, und von der Seite raunzt: Doch ned widder der Scheiß! Dabei herzt sie ihre Katzen, die immer wieder bei ihr landen, genau wie sie alle tierischen Streuner durchfüttert bei ihren Spaziergängen. Ihre Großeltern bewohnen eine bescheidene, alte Wohnung über den Räumen des Gesangsvereins, mit einem Badezimmerfenster Richtung Radweg am Main, auf dem der Großvater immer raus zum Schrebergarten fuhr. Einfache Menschen und doch so typisch in dem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Eine Oma und ein Opa, Kriegsgeneration, schrullig, liebevoll, deren wahres Inneres, ihre Wünsche, Verluste oder Bedauern im Leben nie wirklich ausgesprochen wurden.

Als Enkelchen genießt man diese bedingungslose Blase voll Liebe, mit der uns solche Großeltern umgeben, und als Teenager und junge Erwachsene vergisst man, Oma und Opa nach den wichtigen Dingen in ihrem Leben zu fragen, weil man so mit sich selbst beschäftigt ist. Bis es eines Tages zu spät ist. Bis Demenz oder der Tod diese geliebten Menschen von einem reißt. Die Autorin beschreibt ihre Großeltern mit Liebe und auch sehr viel Humor, und irgendwie kennt man das auch von der eigenen Familie. Als Ihr Großvater stirbt und sie merkt, wie viel sie eigentlich noch mit ihm besprechen wollte und sich fragt, ob er sich selbst einsam fühlte, fasst sie einen Entschluss. Sie geht mehrmals die Woche in ein Altenheim in Berlin, um bei genau solchen, einsamen Menschen zu sein. Sie will mit ihnen sprechen sie zu Wort kommen lassen, um zu erfahren, wer und was sie waren und wie sie ihr Leben selbst resümieren, wenn sie noch dazu in der Lage sind.

Ein Drittel des Buches ist unheimlich stark geschrieben, da ist man als Leser bei jedem Wort bei der Autorin. Und sie schreibt wirklich authentisch und lebendig, wenn sie über ihre geliebten Großeltern berichtet. Schon für dieses Drittel, ist es wert, das Buch zu kaufen. Es ist herrlich mitfühlend, anrührend und ausgesprochen witzig. Der zweite Teil des Buches kommt nicht an die Geschichte der Großeltern heran, doch das kann man der Autorin nachsehen. Sie erzählt in dem Buchausschnitt, die zum Teil sehr unvollständigen Geschichten von sehr alten, teilweise verwirrten Menschen, die sie eigentlich nicht kennt. Und das merkt man: Auch wenn sie diesen Senioren im Heim nähersteht, als es manchmal die eigenen Verwandten tun, kennt sie diese alten Menschen nicht wirklich. Dennoch ist Tschikago ein sehr schönes Buch über alte Leute, die selbst einmal blutjung waren und Träumen, der Liebe und dem Glück nachjagten, bis das Leben und vor allem das Alter sie einholte. Es war ein emotionales Vergnügen, dieses kleine Buch zu lesen! Weiterlesen

Lina Bengtsdotter „ Waldnacht“, Kriminalroman

Mit „Waldnacht“ startet Lina Bengtsdotter ihre neue Sakka-Pienni-Serie und entführt die Leser in einen düsteren, atmosphärischen, skandinavischen Krimi. Im Mittelpunkt steht die eigensinnige Ermittlerin Sakka Pienni, die in einem Mordfall im wohlhabenden Stockholmer Vorort Djursholm ermittelt und dabei nicht nur auf ein Netz aus Geheimnissen und Lügen stößt. Nichts scheint so, wie es dargestellt wird. Zumal Sakka Pienni als junge Frau selbst als Au-pair 4 Jahre in Djursholm gelebt hat und somit mit den Eigenheiten dieser sogenannten besseren Gesellschaft bestens auskennt. Lina Bengtsdotter gelingt es, eine spannende Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischer Tiefe und nordischer Stimmung aufzubauen. Beeindruckend, wie es Lina Bengtsdotter gelungen ist, die vielschichtigen Figuren und die Art, wie sie Sakkas innere Konflikte mit der eigentlichen Handlung verknüpft.

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Ein unglücklicher Tod, Peter Grainger,

DC Smith ist einer vom alten Schlag, mal abgesehen davon, dass er auch beträchtlich in die Jahre gekommen ist. Eigentlich würden ihn einige seiner Chefs und Kollegen am liebsten mit vollen Bezügen in Rente schicken. Doch die Ermittlungsarbeit ist sein Leben. So landen momentan eher Routine und Abschlussarbeiten bei dem viel zu cleveren Polizisten. So auch der Unfalltod von Wayne Fletcher. Der Siebzehnjährige ertrank im Fluss, nachdem er dort mit Freunden gefeiert hatte. Als Smith sich die Sache ansieht, entdeckt er erst ein Haar in der Suppe und dann kommt er zu dem Ergebnis: Der Junge wurde getötet! Zusammen mit dem Frischling Chris Waters beißt sich DC Smith an dem Fall fest und sticht in ein Wespennest von Geheimdiensten, Militär, Polizeikorruption und Rache.

In der Tradition von McDermid, Ian Rankin, Anne Cleeves, Elisabeth George und wie all die englischen Thriller- und Krimigenies auch heißen, erschrieb sich Peter Grainger einen Platz ganz vorne unter diesen Autoren. Typisch britische Krimitradition, die solche Fälle irgendwie gemächlich und ruhig angeht, doch so verdammt spannend dabei, dass man das Buch in einem Rutsch einfach durchliest. Ganz prima Urlaubslektüre, doch wenn Sie irgendwo am Strand liegen und den Krimi lesen, schmieren Sie sich gut ein, denn es gibt einen gehörigen Sonnenbrand, wenn Sie erst einmal anfangen und nicht aufhören können.

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Ewald Arenz , „FÜNF, SECHS, SIEBEN, ACHT“, Roman

Ewald Arenz’ Bücher erzählen von Liebe, Freundschaft, Familie, Verlust, nicht Verstandenwerden, Alleingelassensein oder älter werden, ohne anklagend nur situationsbedingte, sehr menschliche Gegebenheiten einfühlsam und deutlich, als hätte Ewald Arenz dieses alles selbst erlebt. Man ist als Leser leicht geneigt, den Autor in der Rolle der Protagonisten zu suchen oder zuzusehen. In seinem neusten Buch von Ewald Arenz „FÜNF, SECHS, SIEBEN, ACHT“ geht es um das Älterwerden, den Verlust des Jobs, die Flucht nach der Suche nach einer verlorenen Liebe und die Frage: Kann man das akzeptieren oder muss man kapitulieren? Ich selbst habe schon in viel geringeren Jahren erkennen müssen, dass die Jugend ihre eigenen Ambitionen hat, sich mit ihren Ansichten, und Argumenten durchzusetzen. Ich war tätig in einem großen Medienkonzern. Und von Zeit zu Zeit gab es Produktionssitzungen, bei denen natürlich immer die eine oder andere Nachwuchskraft dazugekommen ist und Ältere durch Positionswechsel oder Verrentung nicht mehr dabei waren. Ich war so an die 40 und ein junger Produktionsassistent hat uns sogenannten Erfahrenen erklärt, wo es langgeht. Ich war ganz perplex und habe nichts dazu gesagt. Zurück mit etwas Abstand habe ich mich gefragt: „War ich auch mal so?“ Ja! Eventuell sogar noch etwas forscher, ich wollte ja zeigen, dass ich es kann. Ewald Arenz hat in diesem Buch die Situation hervorragend dargestellt.

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Fisch, ein Koch- und Genußbuch, Sylvain Roucayrol und Delaney Inamine

Als Erstes muss ich erst einmal feststellen, dass man als Fischgourmet und Kochliebhaber dieses Buch einfach besitzen will. Die wunderbaren Fotos aus den sechs Regionen, die Tipps in zehn Adressen und die beschriebenen Gerichte mit unglaublich appetitanregenden Ablichtungen sind alleine schon ihr Geld wert. Wenn es zu den Gerichten kommt, wird es schwierig. Sitzt man wie ich in Frankfurt am Main, weit weg von der Küste, fängt das Problem schon beim Fisch und den Meeresfrüchten an. Bekommt man dann wirklich irgendwo eine Meeresspinne oder Seeigel, sind die Gerichte nicht gerade leicht nachzukochen. Das ist nichts für absolute Laien, man muss einiges an Erfahrung und auch Mut mitbringen, um sich an ein solches Gericht zu wagen. Denn solch teure Zutaten zu verderben, wäre eine große Schande. Außerdem fließen viele japanische Einflüsse in die Rezepte ein. Und die japanische Küche ist auch nicht gerade einfach. Aber wollen Sie sich wirklich mal an eine Seespinne mit Seeigel und Nussbutter wagen, dann liest sich das Rezept auf Seite 58 wie ein Traum. Auch die verschiedenen Meeresfrüchteplatten haben es in sich, sind wahrscheinlich aber vom Geschmackserlebnis ein Sternevergnügen. Ich werde mich erst einmal mit einem Wolfsbarsch im Salzteig mit Beurre blanc und Forellenkaviar versuchen oder den Miesmuscheln in Escabeche (einer Orangenessigmarinade) eine Chance geben. Aber auch Venusmuscheln mit Udon in XO-Bouillon oder der Seeteufel mit Safran und Kartoffeln scheinen noch, auf der etwas einfacheren Kochseite zu stehen.

Es ist aber egal, ob Sie aus dem Buch ›Fisch‹ kochen oder nicht. Es ist einfach ein wunderbares Buch, mit herrlichen Artikeln zu Marseille, Neapel, Lissabon, Barcelona, San Francisco Bay und Tokio, das Lust auf Urlaub und Essen macht. Wie gesagt, man möchte das Buch besitzen oder jemandem Besonderem ein wunderbares Geschenk machen.

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Lilly Hess „Tote trinken keinen Riesling“, Kriminalroman

In ihrem ersten Band von Lilly Hess „Mord im Gepäck“ gelingt Lilly Hess mit ihrem Kriminalroman „Tote trinken keinen Riesling“ weit mehr als die klassische Suche nach einem Täter oder einer Täterin. Lilly Hess verbindet Spannung mit einer liebevollen Hommage an die Pfalz und schafft es dabei, eine Atmosphäre, die Leser von der ersten Seite sowohl in die Pfalz mitzunehmen als auch in den Bann eines spannenden Krimis zu entführen. Das Buch zeichnet sich auch besonders aus, durch den lebendigen Schreibstil von Lilly Hess, die ihre Figuren nahbar und glaubwürdig wirken lässt und dabei die jeweiligen Eigenheiten, Stärken und Schwächen betont, was dadurch sehr authentisch herüberkommt. Gerade die kleinen Marotten der einzelnen Protagonisten verleihen dem gesamten Buch Charme und Wärme. Lilly Hess lässt ihre Personen, wie im echten Pfälzer Landleben, sympathisch erscheinen, ohne sie zu idealisieren.

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Jeden Tag Gemüse, Kochbuch, Stefanie Hiekmann,

Ach nee, schon wieder ein Vegetarier-Kochbuch? Nein, ganz im Gegenteil, die vegetarische Küche wird immer wichtiger und viele der jungen Leute machen es uns bereit richtig vor. Auch bei meiner Generation hat sich mit dem Fleischkonsum einiges verändert. Einmal die Woche geht auch, ist gut für den Körper und schonend für Tiere und Umwelt. Die notorischen Dinosaurier am Fleischgrill kommen auch noch dahinter. Bei Frau Hiekmann geht es darum, das Beste aus Gemüse herauszuholen und vor allem keine Langeweile aufkommen zu lassen. Mit Pairing-Tabellen, die Saisongemüse mit Früchten, Kräutern, Gewürzen und jeweils einem raffinierten Trick zusammenbringen, hat man schon mal ein wunderbares Grundgerüst. Nun wird in Zubereitungsarten unterteilt: aus der Pfanne, dem Ofen, dem Topf, aus der Schüssel, auf die Hand und am Ende was Süßes. Was will man mehr? Die Rezepte sehen und hören sich lecker an und am wichtigsten für viele Küchenmeister: Es sollte nicht zu kompliziert werden. Sowohl Zutaten, als auch die Basics bekommt man in allen Läden und muss gar nicht erst in spezielle Asia- oder Biomärkte. Die ideale Sache für dieses Kochbuch ist wohl ein wöchentlicher Gemüsekasten direkt vom Bauern. Denn egal, was Saison hat, ein Rezept lässt sich in diesem Kochbuch finden. Und bei fast jedem der Gerichte wird Ersatzgemüse vorgeschlagen, wenn mal gerade keine Jahreszeit für Spitzkohl und Co. ist.

Mir hat das Kochbuch sehr zugesagt, ich werde mich an allem versuchen und freue mich zusätzlich auf selbstgemachte Mayonnaisen und Dips. Es ist auch ein wunderbares Geschenk für die vegetarisch lebende Freundin oder den Freund.

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