In „Heldinnen, Herrscherinnen, Heilige“ untersucht die britische Kulturhistorikerin Janina Ramirez, wie reale Frauen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert zu Bausteinen europäischer Nationalmythen wurden. Dabei erzählt sie nicht einfach bekannte Lebensgeschichten nach. Sie zeigt, wie spätere Generationen Biografien umdeuteten, romantisierten oder für politische und religiöse Zwecke zurechtbogen. Aus widersprüchlichen Persönlichkeiten wurden dadurch scheinbar eindeutige Sinnbilder für Reinheit, Opferbereitschaft, Frömmigkeit oder Macht. Besprochen wurden solche Persönlichkeiten wie Johanna von Orléans, Lady Godiva, Isabella von Kastilien, Katharina von Siena, Adelheid von Burgund, Lola Montez.
Wir jagen Schatten, Teil II seiner Serie um Amy, Steve und Rosie, Richard Osman
Erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an den Verlag zu dem genialen Cover. Es ist total retro und zeigt Amy, Steve und Rosie, wie ich sie mir vorgestellt habe. Total sympathisch und ich hätte allein wegen des Covers nach dem Buch gegriffen. Schon nach dem ersten Teil war ich völlig verliebt in die schrulligen Charaktere, die Richard Osman sich da ausgedacht hat. Es sind etwas überzogene Kriminalgeschichten, die mit einem Augenzwinkern und unendlich viel Humor erzählt werden. Selbst die größten Ganoven haben bei Osman meist einen liebenswerten Touch beziehungsweise Tick. Zu gerne nimmt er auch seine eigenen Landsleute auf den Arm und zeigt die die kulturellen Eigenarten mit einem verständnisvollen Lächeln.
Amy, Schwiegertochter, und Steve, der dazu passende Schwiegervater, kommen irgendwie aus dem Kriminalmetier. Sie war eine schlagkräftige Leibwächterin bei allerlei Berühmtheiten. Er ermittelte lange Jahre bei der Metropolitan Police. Rosie ist eine Bestsellerautorin für, Sie ahnen es schon, Kriminalromane. Wie das Leben, besser gesagt der letzte Fall, die drei zusammenführte und daraus eine Detektei entstand, wird im ersten Teil erzählt. Jetzt warten die drei händeringend auf einen Auftrag. Bis Rosie ein Interview im Fernsehen dazu nutzt, Werbung zu machen, herrscht Flaute. Kaum ist die Sendung über den Äther gegangen, haben sie ihren Klienten. Ein eher harmloser Krimineller, der sich in der Toskana zurückgezogen hat, bekam eine Morddrohung. Du bist der Nächste, blablabla, gezeichnet Jakob Eriksson. Dass diese Warnung ernst zu nehmen ist, beweist die Kugel im Schädel seines Personenschützers. Endlich gibt es wieder was zu tun: Amy kann wieder den Adrenalinkick mit gezogener Waffe genießen, Steve an der Komplexität eines Falles rätseln und Rosie ihre Beziehungen spielen lassen. Doch als Steves Freund Tony zusammengeschlagen wird, weil Eriksson die Ermittlungen nicht passen, wird es haarig. Dann stirbt der zweite Personenschützer, der Amy kurz vor seinem Tod auf eine Spur bringen wollte.
Wenn Sie Krimis wie »Kommando Abstellgleis« von Sophie Hénaff oder Mick Herrons Serie »Slow Horses« kennen und lieben, sind Sie bei Richard Osman mehr als aufgehoben. Mit ganz viel Humor, besonders bei den abstrusen Dialogen, herzhaftem Lachen, Schmunzeln und mit Spannung den Ermittlungen folgen, werden Sie, liebe Leser, voll und ganz auf Ihre Kosten kommen. Diese Reihe ist nicht nur eine Leseempfehlung, sie ist ein MUSS!
Nico Sternbaum „Weck den Weihnachtswichtel“, Ein Kinderhörbuch zum Mitmachen 2 bis 6 Jahre
Was für ein herrliches Hörspiel für Kinder, die beim Zuhören sofort animiert werden, mitzumachen. Was gibt es Schöneres, als wenn die Kinder zuhören und begeistert dabei aktiv sind? Dieses fröhliche Kinderlachen vergisst man nicht mehr. Bei „Weck den Weihnachtswichtel“ von Nico Sternbaum hatte ich sofort das Gefühl: Dieses Hörbuch möchte nicht nur einfach gehört werden – es fordert einen auf, gerade in der Gruppe oder im Kindergarten gemeinsam mitzumachen und zu lachen.
Film: Eine Krankheit wie ein Gedicht, Ein Film von Jelena Ilić, ab 8. Oktober 2026 im Kino
Für ein Thema, in dem es um einen gewalttätigen Vater geht, der an einer drogeninduzierten, chronifizierten schizoaffektiven Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein Morphintyp, erkrankt ist, fällt es regelrecht auf, wie leise der Film ist. Wie weich und zart, die Annäherung der Tochter an den Vater vonstattengeht und wie sehr die Kamera dabei eine Rolle spielt. Denn sie ist sowohl Garant einer Realität, die aufgenommen wird, als auch der notwendige Abstand, der vor allem am Anfang, der wieder aufgenommenen Beziehung, zwischen Jelena und ihrem Vater Detlef steht.
Als Jelenas Mutter Detlef heiratet, ist er bereits psychisch krank, sie weiß das jedoch nicht. Für sie ist es die große Liebe. Als sie ihn das erste Mal in einer psychiatrischen Klinik besuchen muss, ist sie bereits hochschwanger. Eine sehr schwierige Zeit für die junge Mutter und sie beschreibt es so:
Szenenbilder: ® Copyright EKWEG-©-Made-in-Germany-Filmproduktion-_-mindjazz-pictures-Filmstill
»Er ist der Mann, in den ich mich verliebt habe, aber auch ein Monster. Er ist der gefährlichste Mensch auf der Welt, wenn er psychotisch ist …« Denn Detlef tritt, immer wieder in Phasen, wenn er auf Alkohol ist, Drogen genommen hat und in eine psychotische Episode gleitet, die Tür seiner Ex-Ehefrau ein und bedroht die Familie. Jelena ist beim ersten Mal ein Baby, dann erlebt sie es als Kind und das letzte Mal ist sie sechzehn Jahre alt.
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Zehn Jahre ist Detlef auf Amphetamin, bevor er derart gewalttätig wird, dass er jemanden verletzt und in den Maßregelvollzug kommt. Das damalige Gefühl seiner Tochter wird als Erleichterung beschrieben: Er ist eingesperrt, er kann uns nichts tun!
Schon immer malte der psychisch kranke Mann, besonders in den Kliniken. Später dann zu Hause und immer schienen seine Bilder einem Horrorkabinett entsprungen, wie er es selbst ausdrückt. Tiefe, schwarze Todesfantasien und fast apokalyptische Bilder der Verwirrung, wie sie oft von psychisch Kranken gemalt werden, prägten Jelenas Kindheit und Jugend genauso wie die Gewaltexzesse ihres Vaters.
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Als man ihn dann für fünf Jahre wegsperrte, fühlte die junge Frau endlich eine Art Ruhe, denn sie wusste, wo er war und dass er nicht auftauchen kann. Jedoch ist es auch die Zeit, in der sie wieder Kontakt mit ihm aufnimmt. Sie sprechen am Telefon und schicken sich eine Art Comicbuch hin und her, in das beide zeichnen und ihre Erlebnisse mit sich selbst und gemeinsam festhalten. Bei dem persönlichen Wiedersehen ist es jedoch die Kamera, die beide irgendwie schützt. Die Kamera scheint eine Art Vermittler zwischen den beiden zu sein, ohne die es für mich fragwürdig gewesen wäre, ob ein so vorsichtiges Wiederfinden einer Vater-Beziehung für Jelena überhaupt möglich gewesen wäre.
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Trotz aller Annäherung, ist diese Zeit von Unsicherheit geprägt, denn Jelena wusste nie, wann er aus dem Maßregelvollzug herauskommt. Das wurde Jahr für Jahr neu geprüft und bewertet. Als es dann soweit ist, klingt die Stimme der Filmemacherin unsicher mit einer gewissen Angst im Unterton. Die nächsten fünf Jahre wird Detlef auf Bewährung entlassen und im betreuten Wohnen untergebracht. Dort teilt er sich eine Wohnung mit einem Mitbewohner, der ihm durch die Forensik zugewiesen wurde. Für Jelena ist es ein gewisser Eiertanz, denn die Gefahr, wieder in die Psychose, in die Depression abzudriften, wird bei ihrem Vater nie mehr vergehen. Aber er muss jetzt eigenständig die Warnzeichen erfassen. So weist er sich das erste Mal selbst in eine Klinik ein, als die Depression zu groß wird. Als er zurückkommt, geht es ihm besser und auch die Beziehung zwischen Tochter und Vater scheint stärker zu werden. Doch dann kommt plötzlich ein weiterer Schlag für die beiden: Krebs wird bei Detlef festgestellt.
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Das Kinodebüt der Filmemacherin Jelena Ilić ist ein von Gefühlen geprägter Dokumentarfilm. Und die Bandbreite reicht von Wut, Angst und Misstrauen bis zu Wärme, Zärtlichkeit und Liebe. Doch man findet diese Gefühle meistens nur zwischen den Zeilen angedeutet, eher aber beim Spiel der Protagonisten mit der Kamera. Auch die animierten Zeichnungen der beiden sprechen in ihrer ganz eigenen emotionalen Tonlage. Es ist ein sehr persönlicher und intimer Film, der beim Zuschauer ein weiches Gefühl hinterlässt.
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Die Quintessenz, die für mich den Film auf den Punkt bringt, wird am besten durch diesen kurzen Dialog aus dem Film zusammengefasst:
Zitat aus dem Film:
Detlef, der Vater, fragt: »Wie kommst du klar mit so einem Vater?«
Jelena, die Tochter, antwortet: »Mal mehr, mal weniger gut.«
Maria Nikolai „Die Schokoladenvilla-Backstube“, Rezepte zum dahinschmelzen
Es musste ja passieren und mit Recht, das Backbuch zu den Romanen von Maria Nikolai „Die Schokoladenvilla“. Schon beim ersten Durchblättern von „Die Schokoladenvilla-Backstube“ hatte ich das Gefühl, nicht einfach nur ein Backbuch in den Händen zu halten, sondern in die Welt von Maria Nikolai zurückzukehren. Das Buch verbindet über 50 süße und herzhafte Rezepte mit Bildern, Anekdoten, Interviews, ausgewählten Textpassagen und der erstmals veröffentlichten Geschichte „Böhmische Sinfonie“. Für mich entsteht dadurch ein liebevoll gestaltetes Lese- und Backvergnügen, das weit über eine gewöhnliche Rezeptsammlung hinausgeht.
Alte Pfade, Alexa Henning von Lange

Als Erstes muss ich den Schreibstil des Buches loben. Es ist eine sehr anschauliche Sprache, bei der man den schottischen Hochnebel spürt, den Wind auf den Weiden fühlt und das Schmatzen des Matsches hört. Die Autorin kann wirklich schreiben und ihre Botschaft herüberbringen. Zumal es kein einfaches Thema ist. Eine Familiengeschichte, die durch Nachkriegswehen schon die Eltern emotional schwer belastete und die ihre Sprachlosigkeit mit ihren eigenen Kindern weiterlebten. Vater, Architekt, diszipliniert bis aufs Blut, Mutter, Hausfrau, Aushilfe im Büro ihres Mannes, Kindererzieherin und als Allround-Mädchen völlig überfordert und dann drei Kinder, zwei Mädchen und ein Junge. Die Mutter stirbt früh und das verhärtet das Schweigen des Vaters noch mehr. Als Liliane mittlerweile selbst Mutter und in Scheidung lebend aus ihrem Spanienurlaub zurückkehrt, trifft sie ihren fast neunzigjährigen Vater nicht an. Aber es dauert nicht lange und sie bekommt einen Anruf aus Schottland. Dort hat man ihn gefunden, wie er bei einer Wanderung in den Highlands einen Herzinfarkt erlitt. Sofort fährt sie noch mit Espadrilles an den Füßen und nur einem sauberen T-Shirt hoch nach Inverness. Ihrem Vater wurde ein Stent gesetzt und er braucht dringend eine Dialyse, doch der sture alte Mann verweigert alles und will weiter auf seiner Wanderung. Da er sich durch nichts davon abhalten lässt, folgt Liliane ihm kurzerhand und schlappt frierend durch das Hochland hinter ihm her. Wenigstens konnte sie eine Nachricht an ihren Exmann und ihre Geschwister absetzen, damit man weiß, was los ist.
Es ist kein herzerwärmendes Buch mit Happy End, dennoch ist es eine wunderschöne Geschichte über die Annäherung einer Tochter an den Vater, den sie eigentlich nie richtig kannte. Obwohl gerade Lilly ihm am nächsten war und auch ähnliche Charakterzüge aufweist, die ihre Ehe zerstörte, konnten die beiden sich nie richtig erkennen. Bis zu diesen Tagen in den Highlands. Dem Wetter und der Gefahr des Nierenversagens ausgesetzt, beginnt ein Dialog zwischen Vater und Tochter, der so warm und emotional so tief ist, dass man von der Geschichte einfach nur gefesselt wird. Diese Geschichte hat alles, was gute Literatur haben muss. Weiterlesen
Das Klimpern der Schlüssel, Briefe an meinen Vater, Anne Goscinny

Eine unglaubliche Sehnsucht und die übergroße Liebe an den unwiederbringlich verloren gegangenen Vater prägen dieses Buch. Der Brief von Anne an ihren vor über dreißig Jahren, viel zu früh verstorbenen Vater ist aber auch von einer schonungslosen Wahrheit, mit der Anne ihr Innerstes der Öffentlichkeit preisgibt. Das Buch an René Goscinny, dem Autor/Texter und Erfinder von Asterix und Obelix und dem kleinen Nick, treibt einem manchmal die Tränen in die Augen. Mitunter kann man aber auch die Wut des kleinen Mädchens spüren, die verzweifelt versucht, Tatsachen zu begraben, um nur nicht ihren Vater begraben zu müssen.
Zitat Anfang: »Papa, ich halte es nicht aus, ohne dich aufzuwachsen. Ich halte es nicht aus Mama an ihrem Krebs krepieren zu sehen und zu sehen, wie der Krebs sich darüber freut. Ich halte es nicht aus, dich neu zu erfinden und all meine Energie zu mobilisieren, um dich nicht begraben zu müssen«. Zitat Ende.
Wenn Papillou mit den Worten ›Bis später, mein Kätzchen‹, aus dem Haus geht und nie wiederkommt, ist das etwas, was man mit neun Jahren nicht begreifen kann. Erst als Erwachsene und viel später, als Anne selbst Mutter wird, kann sie ihren Vater wiedersehen – in ihren Kindern. In ihrem Sohn Simon, der sagt, wenn er Renés Comics liest und lacht: »Mein Opa ist tot, aber er ist trotzdem witzig!« Oder in ihrer Tochter Salomé, die ein Grübchen von Annes Papa geerbt hat. In ihrem Lächeln erkennt sie ihren Vater wieder.
Es ist ein bezaubernder, sehr intimer Text. Ein Dank an Anne Goscinny, dass sie ihre tiefen Gefühle so offen teilt. Dieses Buch ist ein Geschenk, wie die Autorin Lorraine Fouchet bereits in einem Interview in Paris sagte. Weiterlesen
René Anour „Die Gejagte“, Sie weiß nicht wer sie ist, er schon, Thriller
Sie weiß nicht, wer sie ist, er schon. Ein Survival-Thriller zwischen tödlicher Natur und wissenschaftlichem Ehrgeiz. Mit „Die Gejagte“ legt René Anour einen spannungsgeladenen Thriller vor, der seine Hauptfigur Jess ohne Erinnerung, verletzt und in Handschellen mitten im Dschungel erwachen lässt. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein schwer verletzter Mann und die Spuren eines Flugzeugabsturzes. Bevor Jess ihre Lage begreifen kann, wird aus der Hoffnung auf Rettung eine gnadenlose Verfolgungsjagd. Von diesem Moment an verbindet der Roman das Rätsel um ihre Vergangenheit mit einem kompromisslosen Kampf ums Überleben.
Fremde, die Geschichte einer Ehe, Belle Burden

»Fremde«, der Sensationserfolg in den Staaten, besonders in New York, ist für mich als Deutsche oder, sagen wir lieber, Europäerin, sehr befremdlich. Wie eine in Harvard studierte Juristin, aus einem extrem reichen und berühmten Elternhaus in eine solche Situation kommen kann, ist mir unerklärlich. Aber vielleicht muss man das Buch unter dem Aspekt von Serien, wie »Sex and the City« betrachten, einer toperfolgreichen Serie, vor der ich ebenfalls völlig sprachlos stand und die ich nicht verstand. Wie vier interessante, nette junge Frauen ihr Leben nur um ein Ziel herum einrichten, nämlich den Ehemann zu heiraten, der voller Verständnis für ihre Louboutin-Schuh-Sucht, in der gemeinsamen Wohnung einen begehbaren Schuhschrank einbauen lässt, war mir ein Rätsel mit sieben Siegeln. Aber dass ich da eine Verständnislücke habe, zeigte sich, als diese Szene im Kino (in New York) von den fast ausschließlich weiblichen Zuschauern mit einem lauten Stoßseufzer kommentiert wurde. Zu meiner Ehrenrettung: Ich wurde von einer guten Freundin in den Film geschleppt.
Aber zurück zum Buch, denn so ging es mir ganz oft beim Lesen des Buchs »Fremde«. Fesselnd ist die Story schon, aber ich habe mich gefragt, wie die USA ihre Juristen ausbildet, wenn sich eine von ihnen so vom Ehemann ausnehmen lässt. Was Freundschaften im Country- und Tennisclub in den Staaten bedeuten, wenn sie nur an eine nach außen gut funktionierende Ehe gebunden sind? Und um furchtbar sarkastisch zu sein, hatte die Autorin vielleicht auch nur Pech mit ihrem Namen, denn Belle Burden kann man als schöne Belastung übersetzen. Aber bitte, nehmen Sie mein Unverständnis für die Situation von Belles Ehe und Trennung nicht zu ernst. Vielleicht bin ich einfach keine Romantikerin. Gut geschrieben ist das Buch alle Male und vielleicht haben Sie, liebe Leser, einen anderen Zugang zu der Geschichte und dabei hoffe ich sehr, nicht aus Erfahrung. Weiterlesen
Bernd Stelter, „Die kalte Hand des Camping-Killers“
Die Gegner: „Camping ist nichts für mich!“ Im Zelt oder Wohnmobil ohne eigene Toilette: Nein! Die Gegenargumente der Camper: Man fühlt sich frei! Man kann jeden Tag mit seinem Wohnmobil in eine andere Stadt oder in ein anderes Land wechseln. Man findet überall schnell neuen Kontakt! Haben sie gewusst, dass ein großer Teil der Camper jedes Jahr zu dem einen Campingplatz fährt und schon in Erwartung ist, die Nachbarn vom letzten Jahr wiederzusehen, und das meisten bereits über 20 Jahre lang. Doch was passiert, wenn plötzlich der Campingplatz an ein Resort verkauft werden soll, das Luxus-Chalets bauen will? Hier verschwören sich die alteingesessenen Dauercamper zusammen. Und dann passiert es noch, dass der Immobilienmakler, der für den Umbau zuständig ist, tot in den Dünen entdeckt wurde. Das ist natürlich die besondere Herausforderung für die deutschen Camper und Hobbydetektive, zum Leidwesen von Inspecteur Piet van Houvencamp und seiner Assistentin Annemieke.