
Jasmin ist kaum dreißig und ist Epileptikerin, ihr Vater erkrankte im Alter an Parkinson. Diagnosen, die plötzlich ein Leben bestimmen, den eigenen Körper außer Kontrolle geraten lassen und den Menschen die Selbstbestimmung nehmen. Bei beiden Krankheiten ist die Schulmedizin immer noch nicht weit fortgeschritten. Die Medikamente haben horrende Nebenwirkungen, die im Extrem genauso schlimm sind wie die Krankheit selbst. Jasmin Rams fragt sich, ob es Alternativen gibt zur Schulmedizin und ob sie sich nicht selbst heilen kann.
Es ist ein berührender Film, dennoch voller Lebenskraft und unmissverständlich, für jeden der selbst krank ist oder einen kranken Menschen in seinem Familien- und Freundeskreis hat. Denn trotz aller Errungenschaften der Schulmedizin wird jeder gute Arzt sagen: Wir wissen leider immer noch so wenig.

Nach dem großen Erfolg von Ottolenghis Test Kitchen, Shelf love – „Wie räume ich Speiskammer und Kühlschrank auf“, nun das neuste Buch vom OTK – Ottolenghis Test Kitchen, „Extra Good Things“. Gemeint ist, wie gutes Essen Großartig wird. Verständlicher erklärt: bereite oder koche ich Aromen-Mischungen, Gewürzmischungen, Topings, Pasten und Saucen zu und du wählst zu deinen Gerichten etwas davon aus und erhältst neue Geschmacksentwicklungen. Um diese Rezension zu vervollständigen, denn nicht jeder hat die Rezension von OTK „Shelf love“ hier im Eschborner Stadtmagazin gelesen, wiederhole ich nochmal den Einstieg dazu:
Die Redaktion des Eschborner Stadtmagazins sagt herzlichen Glückwunsch und das zweimal. Zunächst einmal gratulieren wir Donna Leon zum 80. Geburtstag und zum zweiten dem Verlag Diogenes zum 70. Geburtstag. Beide Geburtstage weisen auf ein stolzes Alter hin, voller Schaffenskraft und dem Wunsch der Leserschaft viele spannende und schöne Bücher zur Verfügung zu stellen. Donna Leon hat es Venedig und die Venezianer angetan denen sie intensiv auf die Finger und in die Seele schaut. Sie vermittelt uns Leser, die nicht eine gewisse Zeit in Venedig verbringen können, innere Gefühle der Stadtgemeinschaft. Nachvollziehbar wird auch der Unmut der im Venezianer wenn Horden von Touristen aus riesigen Kreuzfahrtschiffen die Stadt einfallen, Fotos machen und dann verschwinden. Dieser Tourismus schadet der Stadt und der Infrastruktur dieser Stadt. Donna Leon nimmt dies alles auf und vermittelt es mit ihren Büchern. Spannend sind diese Bücher alle Mal. 
Wer, wenn nicht Jamie Oliver, Gerichte nur aus einem Topf. Wer hat schon Lust auf den Abwasch? Eigentlich stammt diese Art der Zubereitung schon aus der Zeit, als der Mensch das Feuer entdeckt hatte und das erste Mal den Erdofen versucht hat. Bis in die Neuzeit hinein hing ein Topf über dem offenen Feuer und alles Essbare wurde dort täglich hineingegeben, ob Fisch, Fleisch, Geflügel, Kräuter, Obst etc. und immer am köcheln gehalten. Knochen und Gräten oder auch Hölzer wurden rausgefischt. Gegessen wurde dann am Boden, später am Tisch und alle Essenteilnehmer vom Bauern, Bäuerin, die Kinder bis zu den Mägden und Knechten haben alle entweder mit Brotstücken und wer ihn schon hatte, mit einem Löffel, aus dem einen Topf gegessen. Das soll nicht heißen, dass Jamie uns das jetzt auch wieder empfiehlt. Dafür zitiere ich aus dem Vorwort des Buches „One“. Jamie Oliver: Dieses Buch ist mein augenzwinkernder Gruß an die Kunst des minimalen Abwaschs – jedes Rezept erfordert nur ein Gargeschirr, ob Topf, Pfanne oder ofenfeste Form. Kochen ist für jeden etwas anderes
Eine Weile nachdem ich »Stay away from Gretchen« gelesen und an dieser Stelle vorgestellt hatte, traf ich eine Frau, deren Vater ein GI in Deutschland war und der von seiner Einheit zurück in die USA geschickt wurde, als herauskam, dass er sich eben nicht von deutschen Mädchen ferngehalten hatte. Dieser Frau gelang es, ihren Vater ausfindig zu machen. Sie glaubte nicht, dass die US-Armee so gehandelt hatte. Ich erzählte ihr von dem Buch, und dass sie offensichtlich nicht das einzige Opfer dieser Politik war. Um diesen Punkt zwischen ihrem Vater und sich aus der Welt zu räumen war es leider zu spät, aber immerhin hat sie ihren Frieden gefunden. Und nun die Fortsetzung, die sich ebenfalls mit schweren, unbequemen Themen wie alltäglichem Rassismus im Deutschland der 50er Jahre, Flucht und Vertreibung, Demenz, Zweiter Weltkrieg und der Suche nach einem verlorenen Kind 

Wer sich dieses Büchlein anschaut, kann verstehen, dass man Oli Hilbring einen der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands nennt. Seine Spezialität: Kalauer! Aber diese Kalauer sind von einer Brillanz und Skurrilität dass man sich unwillkürlich fragt,: was geht dem Mann im Kopf vor? Olli Hilbring setzt diese Kalauer in brillant- doofe Kartons um. Dabei geht der geniale stupide Wortwitz nicht verloren. Die Humor-Szene ist sich einig: Wer den Witz so tief ansetzt, hat Hochachtung verdient! Denn eine Situation auf diesen einen Moment zu konzentrieren, bei dem man sich vor Lachen den Kaffee übers eigene Hemd kippt und gleichzeitig das dringende Bedürfnis nach einer flachen Hand auf der Stirn verspürt, ist hohe Kunst. Der Lappan Verlag hat die besten Cartoons von Oli Hilbring in einem Buch zusammengefasst! Mein Tipp dieses Buch in kleinen Dosierungen verabreichen, d. h. jeden Tag mindestens eine neue „schön doof“ Seite aufschlagen.