Yosano Akiko wurde 1878 in Japan geboren. Eine Frau, die ihrer Zeit und ihrer Kultur lange voraus war. Sie war zu vergleichen mit Anita Augspurg 1857 geboren als Tochter eines Anwalts. Beide Frauen arbeiteten in den Geschäften ihrer Väter. Während Augspurg Juristin, Fotografin und eine Hauptfigur in der Frauenbewegung wurde, war Akikos Leben nicht weniger abenteuerlich. Sie bildete sich bereits in jungen Jahren im Eigenstudium in Literatur der großen Dichter Japans, um in späteren Jahren selbst zu einer Meisterin der Tanka-Gedichte, Essays und Manuskripte zu werden. Wobei für sie Frauenrechte, Frauenpolitik und ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Frau und Mann als das natürlichste der Welt betrachtet wurde.
Eine Stimme die über hundert Jahre alt und dann noch aus Japan so klingt, als ob sie die Welt gestern erst ermahnt hätte, Frauen ihr natürliches gleiches Recht auf alles zu geben, was Männer schon immer für sich eingefordert haben. Ein wunderbares kleines Buch und so passend in einer Zeit, in der Feminismus und Frauenrechte vielerorts wieder mit Füßen getreten werden.








Pupsen ist international und bei den meisten Kids immer noch Lachsalven wert. Darum sollten sie auch ruhig erfahren, was es mit den Winden aus dem Darm auf sich hat.
Es ist mittlerweile das dritte Buch aus der Reihe, der Wissenschaft für Kinder, das wir hier besprechen. Man wird esvauch nicht müde, diese wunderbaren Kindersachbücher zu loben, denn sie sind in ihrem Konzept geradezu genial. Dieses Mal geht es um Elektrizität und dem damit eng verbundenen Magnetismus. Jedes Kind weiß, dass wir ohne Elektrizität ziemlich aufgeschmissen wären. Wir kochen damit, erleuchten alles, spielen auf dem Computer, benutzen das Internet und die Smartphones. Aber was ist dieses Ding, Elektrizität, eigentlich?