
Gute Schauspieler sind oft gefragt. Gerade konnten wir Brad Pitt in „ Once Upon a Time“ in Hollywood bewundern und nun beglückt er uns mit der Figur des Mayor Roy McBride in „Ad Astra“. Ad Astra aus dem griechischen bedeutet „Zu den Sternen“.
Fazit: Absolut sehenswert. Wenig Action, dafür psychologische Zwischentöne, gespielt von einem grandiosen Bratt Pitt. Wer sich auf die ungewöhnlich ruhige Erzählweise von Regisseur James Gray einlässt, darf sich auf einen besonderen Science-Fiction Film freuen, der noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleibt.
Der Thriller, bei dem es um entführte und ermordete Kinder geht, hat verschiedene Seiten. Es ist ein gut geschriebener, spannender Krimi, ein etwas gruseliger, übernatürlicher Roman, aber in erster Linie eine soziologische Studie um Schuldgefühle bei Kindern und deren Auswirkungen auf ihr späteres Erwachsenenleben. Jede dieser drei Themen lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Man muss einfach weiterlesen, ob es einen an manchen Stellen gefällt oder nicht. Bevor nicht klar ist, wer der Mörder ist, gibt es keine gute Nacht mehr.





