Schlagwort: Emanzipation

Helene Sommerfeld: Das Leben, ein ewiger Traum

Ein Roman, der tief bewegt. In einer Großstadt wie Berlin am Anfang der Zwanzigerjahre sammeln sich viele Menschen hier ein Leben führen und Überleben wollen. Jede/r auf seine Art und Weise und jeder nach seinem Können. Was aber zutiefst in diesem Roman bewegt, ist das Schicksal von Kindern. Es sind mehr 100.000 Kinder die obdachlos und ohne Erziehung auf den Straßen zu finden sind. Sie sind und werden auf die vielfachste Weise ausgebeutet. Die Sozialsysteme sind nicht in der Lage deren Situation zu verbessern. Hier bringt das Autorenduo Polizeiärztin, Pflegerinnen und andere Institutionen ins Spiel. Wenn kriminelle Kinder als Handelsware nutzen ist der Tiefpunkt der Kriminalität erreicht. Das Buch beleuchtet aber auch die gesellschaftliche Situation von Frauen die Emanzipation anstreben. Weiterlesen

Die Berufung – Ihr Kampf um Gerechtigkeit

Nach einer wahren Begebenheit

In den Fünfzigern als Jurastudentin nach Harvard zu kommen, ist etwas sehr Besonderes für eine Frau. Doch die geniale Ruth Ginsburg schafft es, trotz eines Babys und eines kranken Mannes. Nach ihrem Abschluss sucht sie in New York eine Anstellung, doch muss feststellen, dass Frauen in dem Beruf immer noch nicht gefragt sind. Selbst als sie in den 70iger Jahren als Professorin unterrichtet, ist die Diskriminierung allgegenwärtig. Sie will das mit allen Mitteln ändern und sieht ihre große Chance, das Gesetzbuch endlich von der Unterdrückung der Frau zu befreien, indem sie den Fall eines diskriminierten Mannes annimmt. Der alleinstehende Sohn pflegt seine demente Mutter und hatte steuerlich eine zusätzliche Pflegekraft eingestellt. Doch das wurde ihm nicht zugestanden, da er ein Mann ist. So beginnt Ruth ihren Kampf gegen das Patriarchat der Richter, Staatsanwälte und ihrer Kollegen.

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