Letztes Jahr vor Weihnachten hatten wir schon von dem gemeinsamen Buchprojekt von Ingo Siegner, dem Kinderheim Kleine Strolche und dem cbj Verlag berichtet. Damals ging es um ein kleines Pixibuch, das Kindern den Einstieg in ein Heim erleichtern soll, mit dem Titel: Matti wird ein kleiner Strolch.
Jetzt erschien ein neues Pixibuch wieder als gemeinsames Projekt, dass Kinder auf der Flucht aus der Ukraine Mut machen soll. Es sind vor allem die wunderschönen Zeichnungen und sehr kindgerechten Texte, die Flüchtlingskindern ein wenig helfen sollen zu verstehen, was gerade mit ihnen in dem fremden Land passiert. Das Büchlein erschien sowohl mit deutschem als auch ukrainischem Text. Aber es geht nicht nur um das Bärenmädchen Iryna, das vor dem Krieg flüchten muss. Auch Ulf, das Eisbärkind musste den Nordpol verlassen, weil das Eis schmilzt. Das Elefantenmädchen Elli, weil Wilderer die Elefanten erschießen und auch Archie der kleine Koala, weil es in seiner Heimat immerzu brennt. Doch gemeinsam können die kleinen Tiere ein neues Zuhause im heimischen Wald finden. Eine geradezu anrührende Geschichte, voller Hoffnung. Ein großartiges Projekt, das auch dank eines Unternehmers, der den Druck und Versand von 50.000 Exemplaren finanzierte, zustande kam.
Wenn Sie liebe Leser unseres Stadtmagazins ebenfalls einen kleinen Beitrag leisten möchten, können Sie als Privatperson das Büchlein für 12,00 Euro unter folgenden Link bestellen:
https://kinderheim-kleine-strolche.de/kinderbuch-ukraine
Organisationen wie Schulen und Kindergärten können unter dem gleichen Link kostenlos bestellen, solange der Vorrat reicht.


Siggi Buckmann seines Zeichens Richter beim Amtsgericht, hat seinen Idealismus, die Welt zu verbessern, bereits seit einiger Zeit vor dem Gerichtssaal abgelegt. Bürokratie und Berufungsverfahren, die seine Urteile aufheben sind an der Tagesordnung. Die üblen Kerle kommen immer wieder davon. Als jedoch der heroinabhängige Obdachlose Fredi an einer tödlichen Mischung stirbt, werden Siggis juristische Lebensgeister noch einmal geweckt. Denn Fredi hat einmal etwas für den Richter getan, dass der ihm niemals vergessen wird. So startet er mit einem befreundeten sehr fähigen Drogenfahnder, einem Oberstaatsanwalt und seinem türkischstämmigen Referendar ein fast aussichtsloses Unterfangen. Er will den Clan-Chef der örtlichen Drogenmafia drankriegen. Wer kann schon ahnen, dass er damit das Leben seiner Freunde und auch seiner eigenen Familie gefährdet. Doch aufgeben ist nicht, zur Not greift man zum letzten Mittel, denn wenn ein Richter nicht weiß, wie man mordet, wer dann?




