
Es wird Weihnachten und der dreizehnjährige Pete hat nur einen Wunsch: Seine totkranke Freundin Sara soll wieder gesund werden. Obwohl er schon lange weiß, dass der Weihnachtsmann im Kaufhaus nur ein Mensch im Kostüm ist, der die Kinder erfreut, so stellt er sich doch in der Schlange an. Trotzdem er eigentlich viel zu alt dafür ist, klettert er auf den Schoss des Weihnachtsmanns und flüstert ihm seinen Wunsch ins Ohr. Noch in der gleichen Nacht bekommt er Besuch von einem unangenehmen kleinen Wichtel namens Elipö. Erst hält er das alles für einen Traum, doch der böse kleine Mann verhandelt mit Pete, über die Gesundheit von Sara. Alles möglich, behauptet Elipö, doch er will dafür Petes Schatten. Was ist schon ein Schatten, wenn es um die beste Freundin geht. Pete geht auf den Handel ein. Es kommt der Weihnachtstag und Sara ist wie von Geisterhand wieder gesund und munter. Ein Wunder! Doch von dem Tag verändert sich Pete. Ihm ist kalt und er wird böse auf alles und jeden. Selbst sein Hund will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als auch Sara sich von ihm abwendet, merkt er, irgendetwas stimmt nicht mit ihm, denn er wird immer wütender und irgendwie durchsichtig. Hat das alles hat mit seinem fehlenden Schatten zu tun?
Der erste Teil einer sehr netten finnischen Weihnachtsgeschichte, die in drei Teilen erscheint. Typisch für den hohen Norden kommen Trolle, Gnome, Wichtel, eine Schattenflickerin, der Weihnachtsmann, Schattenhüter und auch der Krampus darin vor. Eine Erzählung über Freundschaft, Wünsche, Abenteuer und Mut. Die Illustrationen sind manchmal ein wenig gruselig, aber passen ganz genau zu dem Buch. Definitiv eine Weihnachtsgeschenk Empfehlung von mir. Weiterlesen
Marcel Huwyler schickt seine Protagonisten Violetta Morgenstern, pensionierte Lehrerin, die sich nun als Problemlöserin betätigt – mal als Auftragskillerin, mal als Ermittlerin und ihren Kollegen Miguel Schlunegger, seines Zeichen Ex-Söldner und mit allen möglichen Kampfsporttechniken vertraut, ins fünfte Abenteuer. Und der Warnung des Autors, ja nicht die letzte Seite zuerst zu lesen, möge die geneigte Leserschaft bitte Folge leisten! Huwyler erzählt seine Geschichte in einer mit Sorgfalt verwendeten Sprache auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen: im hier und jetzt und in der Zeit um 1937. Beide, sowohl Violetta als auch Miguel, zwei gewissermaßen schrullige Charaktere in verschrobenen Lebensumständen, haben sich weiterentwickelt
Erinnerungen können gefährlich sein!

Flora ist stinksauer! Und auch ein bisschen traurig … Doch warum, das weiß sie selbst nicht so genau. Gefühle zu verstehen ist nämlich gar nicht leicht – bis Wölkchen auftaucht: Wenn Flora lacht, ist auch Wölkchen eine fröhliche kleine Wolke. Sie lässt es regnen, wenn Flora traurig ist, und als Flora vor Wut raucht, wird Wölkchen zur Gewitterwolke, aus der Blitze schießen. Doch vor allen Dingen ist Wölkchen eine richtig gute Freundin und hilft Flora dabei, ihre Gefühle besser zu verstehen. Denn in Wahrheit ist Flora traurig, weil sie sich mit ihrer besten Freundin gestritten hat. Und so macht Wölkchen Flora Mut, auf ihre Freundin zuzugehen. Denn mit Mut fangen die schönsten Geschichten an!
Gerade läuft in den Kinos „Tobi Checkt für dich“ an. Ich habe sein Checker-Kochbuch in der Hand und bin von der Art Wissen zu vermitteln begeistert. Wissen mit einer Leichtigkeit zu Kochen. Oder die Verführung doch erstmal zu probieren und nicht gleich bäh sagen. Tobi spricht hier auch aus den eigenen Erfahrungen. Mit zwei Brüdern aufgewachsen, kennt er das Problem vieler Eltern, jedes Kind hat seine eigenen Vorlieben. Was habe ich nicht alles versucht, meine Kinder das eine oder andere Gericht schmackhaft zu machen. Doch, genau wie Tobi es in diesem Buch beschreibt, haben er und seine Brüder ganz unterschiedliche Geschmäcker oder Vorlieben gehabt. Als Eltern versucht man jedem Kind gerecht zu werden. Erst als meine Söhne selbst angefangen haben zu Kochen, probierten sie plötzlich alles. Es ist so weit gegangen, dass sie mich an exotische Gewürze und Gerichte rangeführt haben.
Ein Buch zum Träumen, zum Lesen, sich erfreuen, wenn man auf Drachen, Einhörner und Filme wie ›Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden‹ sind, steht. Nur geht dieses so schön illustrierte Buch weiter. Es gibt der mystischen Geschichte einen realen Anstrich, da es in Form eines Reisetagebuchs geschrieben ist. Neben Fotos und Zeichnungen sind alte Telegramme, Zeitungsartikel, Landkarten und echte historische Texte und Aufzeichnungen vorhanden. Das ganze wird in einen chronologischen Zeitrahmen gefasst, der für Konstantin O. Boldt im Jahr 1844 beginnt, als er im Teenageralter mit seine, Onkel den neu eröffneten Zoologischen Garten in Berlin besucht. Obwohl er bereits im Alter von zwölf einer Nixe am Ufer der Saale begegnet war, soll es noch einmal über zwanzig Jahre dauern, bis er zu einer Expedition aufbricht, um eben diese verschwundenen Fabelwesen zu studieren. Zwei Jahre reist der junge Wissenschaftler per Kutsche, Eisenbahn, Schiff und sogar per Luft durch Europe. Und wahrlich begegnet er Fabelwesen, die er erforschen, beobachten und mit manchen er sich befreunden kann.
Lisa Graf ist Wiederholungstäterin im besten Sinne! Alles, was ich zu den ersten beiden Bänden der Trilogie geschrieben habe, trifft für den dritten Teil vollumfänglich zu: die Charaktere sind glaubwürdig weiterentwickelt worden, wieder hat die Autorin sehr gut recherchiert und ist ihrem bildhaften, aber vor allem flotten Schreibstil treu geblieben. Dabei spannend von Anfang bis Ende. Bei allem, was das Haus Dallmayr repräsentiert – Luxus, Exotik, beste Qualität und nur das Feinste aus aller Welt – der Familie Randlkofer blieb wie anderen Familien nichts erspart. Sie müssen den Verlust der Matriarchin, Therese Randlkofer, betrauern
Ein Kalender für Freunde des Motorrades aus der Münchner BMW Schmiede. Seit über 80 Jahren werden die Maschinen gefertigt. Sie sind Ausdruck von Kraft und Zuverlässigkeit. Dies vermittelt der Fotograph Dieter Rebmann. Er setzt die Motorräder ins rechte Licht und der Blick auf den Kalender weckt den Wunsch auf einen Ritt mit einer solchen Maschine. Mit seinen stimmungsvollen Bildern aus der faszinierenden Zweirad-Welt des Münchner Traditionsunternehmens dokumentiert Profi-Fotograf Dieter Rebmann die BMW-Philosophie: Freude am Fahren. Zwölf ausgesuchte Maschinen aus über acht Jahrzehnten präsentieren den BMW-Motorradbau in höchster Vollendung. Als zusätzliches Schmankerl gibt es eine kurze Biografie der vorgestellten BMW-Modelle auf der Rückseite.
Jetzt wird es kompliziert. Vorab ich bin begeistert von diesem Buch und der Autorin Nina Witt. Ihr Ansatz uns vegane Kost einfach rüberzubringen und ihre Intensionen sind einfach spitze. Allein ihre einleitenden Worte sprechen mir aus der Seele. Einfach vegan kochen mit leicht erhältlichen Zutaten aus der Umgebung und Alltag. Gewürzt mit einer Prise Selbsterfahrung und vor allem Liebe. Liebe im Essen kann man nicht beschreiben oder erklären. Ich sage ihnen, man spürt und schmeckt es. Ohne Liebe gekocht, schmeckt kein Essen. Was ist jetzt kompliziert. Trotz meiner Lobeshymne habe ich leider kleine Kritikpunkte. Ich persönlich mag es nicht, wenn vegane Gerichte mit pseudo Namen-Fleischgerichten bezeichnet werden. Zum Beispiel auf Seite 70 die Hähnchen-Gemüsepfanne. Ebenso veganes Hackfleisch oder Frikadellen. Wohl gesagt, das bin ich persönlich. Auch ich habe noch keine Lösung gefunden. Vielleicht haben Sie die goldene Idee. Das sollte jetzt aber nicht diesem Buch ein Abbruch bedeuten. Denn dafür ist das Buch mit seinen Gerichten zu genial.