Es ist der Albtraum aller Eltern. Bei einer Massenveranstaltung 1998, der Thanksgiving-Parade in Big Apple, löst sich die dreijährige Kiera von der Hand ihres Vaters. Aaron wird abgedrängt und stürzt, danach kann er seine Tochter nicht mehr finden. Was wie ein Unfall in der Masse beginnt, endet mit dem Verlust eines geliebten Kindes, welches man nie wieder findet. Es kostet die Eltern alles, die schwangere Grace verliert zusätzlich ihren ungeborenen Sohn, beide Eltern verlieren sich, ihre Liebe und auch die Ehe. Nach fünf Jahren erhält Grace plötzlich ein Videoband, auf dem ihre achtjährige Tochter Kiera in einem Kinderzimmer, beim Spielen zu sehen ist. Die Eltern, die Journalistin Miren und auch das FBI sind sich einige, es ist Kiera, doch die wenigen Anhaltspunkte, wie der Raum und das Spielzeug bringen niemanden weiter. Die Zeit vergeht, der Fall wird aufgegeben, selbst die Eltern glauben nicht mehr an Wiedersehen, als eine zweite Aufnahme kommt. Das Mädchen ist fast schon ein Teenager, aber es ist Kiera.
Die Einzige, die immer weiter sucht, sich gegen den Willen des FBI und auch ihre Vorgesetzten bei der Zeitung stemmt, ist die Journalistin Miren Triggs. Denn sie hat sich geschworen, nie mit dem Suchen aufzuhören.
Ich war sehr auf dieses etwas andere Gartenbuch gespannt. Nicht, dass ich keine ansehnliche Sammlung unterschiedlichster Gartenbücher hätte. Aber: ich haben meinen 100 m² großen Garten gegen etwas Größeres getauscht. Wenn es nach der Autorin Anya Lautenbach geht, habe ich noch nicht alles falsch gemacht. Nicht gleich alles rausgerissen, Großeinkauf im Gartencenter und neu angepflanzt, sondern erst einmal abgewartet, was da alles in der Erde steckt. Zeit ist beim Gärtnern mit wenig Geld offensichtlich die wichtigste Zutat. Trotzdem wurde ich in Folge Kundin des Monats in Gartencenter. Um das zu vermeiden und nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen, setzt die Autorin auf gute Planung und Vorbereitung. Welche Pflanzen bleiben stehen? Welche Pflanzen können und werden
Erinnern Sie sich daran wo und mit wem Sie seinerzeit die erste Mondlandung gesehen haben? An Neil Armstrongs Worte: ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit? Oder an das tragische Ende der Challenger Mission?
Als 2018 der elfte Band, Preis der Lüge aus der Myron Bolitar Serie erschien, schrieb ich die folgende Rezension: Welche ein Trio-Infernale sind doch Harlan Coben, Myron Bolitar und Winsor Horne Lockwood der Dritte.
Die Garten-Junkies unter uns kennen diesen Ruf und werden sich angesprochen fühlen. Und das ist auch gut so. Denn: Klaudia Blasl legt mit ihrem neuesten Buch nicht einfach nur ein weiteres Gartenbuch im herkömmlichen Sinne vor. Es ist vielmehr ein autobiografischer Gartenroman in dem die Autorin, Gartenliebhaberin mit Faible für Giftpflanzen und umfassendem Wissen über eben diese bösen Blumen von ihrer Gartenleidenschaft und den gesammelten Erfahrungen erzählt und mit Hintergrundwissen und historischen Fakten abrundet. Neben ihrem „normalen“ Garten bewirtschaftet Blasl einen Giftgarten, der ihr ein Quell an Inspiration für die Giftmorde in ihren Gartenkrimis ist.
Schon beim ersten Durchblättern von Jamie Olivers neuestem Kochbuch wird mir meine Heißluftfritteuse nähergebracht, als durch die umfangreiche Gebrauchsanweisung, die den Lieferumfang komplettiert. Gedanklich stand mein Air Fryer schon auf der Abschussrampe, allein die Ankündigung des vorliegenden Kochbuchs verschaffte ihm eine Galgenfrist.
Blutbuße ist bereits der dritte Teil der Serie um Hanna Ahlander. Eine junge Polizistin am Polarkreis, die den allerbesten Instinkt hat, wenn es um Scherverbrechen geht. Sie arbeitet zusammen mit Daniel Lindskog, in den sie sich leider verliebt hat. Aber er ist eine verbotene Frucht, da er kürzlich Vater geworden ist und außerdem wähnt Hanna ihren Kollegen in einer glücklichen Beziehung. Ausgerechnet in der Osterwoche, in der alle sich auf ein langes freies Wochenende gefreut hatten, wird eine erfolgreiche Unternehmerin ermordet. In ihrem Zimmer in der Copperhill Mountain Lodge muss ein Gemetzel stattgefunden haben, denn jemand stach immer und immer wieder auf die Frau ein. Sie ihres Zeichens war nicht gerade Everybody’s Darling. Wie sich zeigt, hatten eine Menge Menschen etwas gegen die knallharte Investorin. Nicht zuletzt, weil sie ein altes Hochgebirgshotel, ein Symbol der goldenen siebziger und achtziger Jahre in Storlien, für Millionen abreißen und im neuen Glanz wieder aufbauen wollte. So fängt der neue Polarkreis-Krimi von Viveca Sten an. Und wir Leser bekommen eine Handvoll mögliche Täter serviert. Ist es ein Mitglied ihrer Familie, ein Verfechter des alten Hotels, ihr Kompagnon, die Investmentmafia, ein korruptes Stadtratsmitglied oder doch nur ein Hotelangestellter, der auf Rache aus ist?
Ganz einfach zeichnen lernen! Das und nicht weniger verspricht der Verlag in seiner Buchbeschreibung. Wie so mancher habe ich in der Pandemie angefangen zu malen. Mit Acryl, unbekümmert, groß, bunt, fröhlich! Aber zeichnen? Ich bin neugierig und skeptisch. Sollte David Williams gelingen, womit mich meine Kunstlehrer vergeblich geplagt hatten? Aufmachung, Grafik und Haptik sprechen mich sofort an. Der Inhalt ist strukturiert und baut aufeinander auf. Bevor es mit dem Zeichnen losgeht, wird es theoretisch. Der Autor geht auf die Werkzeuge ein: die unterschiedlichen Bleistifte, wann benutze ich ein Lineal und wann die Reisschiene, wofür ich die verschiedenen Radiergummis benötige, warum Malerkrepp zur Grundausstattung gehört und es letztlich der persönlichen Vorliebe obliegt, ob man sich für einen manuellen oder einen elektrischen Anspitzer entscheidet. Wenn man sich dann einen Arbeitsplatz eingerichtet hat, kann es endlich losgehen – mit den Grundlagen.
Unter die Rubrik Techniken fallen Stifthaltungen, verschiedene Striche, Schattieren und Schattierungstechniken. Die Beschreibungen sind kurz und knapp, präzise und leicht verständlich, nachvollziehbar und das Wichtigste: gut umsetzbar. Nachdem ich mich durch die Themen Konstruktion, künstlerisch sehen und die Fachbegriffe gearbeitet habe, bin ich mir nicht sicher, ob es sich bei mir um einen kurzen Ausflug in das Gebiet des Zeichnens handelt oder um den Beginn einer langfristigen Beziehung.
Da bekomme ich vom Heyne Verlag die Ankündigung, dass zum 11. Dezember 2024 das Kochbuch „Ganz entspannt Vegan!“ herauskommt. Ich musste leicht schmunzeln, ein veganes Kochbuch zur Weihnachtszeit, der Zeit der Gänsebraten, Hirschrücken, fetten Saucen und Raclettes. Hat das Buch in dieser Zeit überhaupt eine Chance? Nachdem ich dieses Buch in die Hand bekommen habe, bin ich eines Besseren belehrt worden. Das Buch ist so genial, das gehört unter den Weihnachtsbaum, nicht nur für Vegetarier oder Veganer. Dieses Buch ist mit so guten, kreativen Gerichten gestaltet, dazu so einfach in den Rezepturen und Zubereitungsart, dass auch der militanteste Fleischesser sagt – das probiere ich aus.