
Mit der zweiten Überschrift, neunzig süße Rezepte gegen Fernweh, hatte der Autor und Patissier Christian Hümbs gleich einen Nerv bei mir getroffen. Denn wer Fernweh kennt, hat in den letzten zwei Jahren noch mehr darunter gelitten. Warum dann nicht mal in die Küche, ein Rezept aus dem Land wählen, das man besonders mag oder in das man gerne gefahren wäre und drauflos backen. Ob die vom Honig süßen schweren Kuchen aus Russland oder die an Gewürzen reiche Backwaren aus Indien, schmecken, werden sie alle. Da wir alle viel rumgekommen oder wenigstens kulinarisch ein großes Repertoire haben, sind besonders Rezepte aus Japan, Australien, Schweden und Australien interessant. Auf geht’s, nehmen sie die Kuchenformen in die Hand und backen Sie sich einmal um die Welt.




Dass Marc Hofmann Lehrer ist, merkt man sofort und man vermutet, er hat einen ausgezeichneten Humor, um mit seinem Beruf umzugehen. So begegnet auch Hofmanns Protagonist, Gregor Horvath, seines Zeichens ebenfalls Gymnasiallehrer, den Widrigkeiten, Hormonüberschüssen und der völligen kurzfristig, pubertätsbedingten Verblödung seiner Schüler der elften Klasse mit stoischer Ruhe. Selbst wenn bei einer Klassenfahrt zu einer abgelegenen Scharzwaldhütte gleich in der ersten Nacht ein Schüler spurlos verschwindet. Als sich jedoch ein dubioses Rockerpärchen bei ihnen einnistet und draußen im Wald dunkle Gestalten herumschleichen, wird es selbst dem coolen Pauker zu viel. Er informiert seine Freundin oder doch besser Ex-Freundin Betty von der Kripo Freiburg, die auch sofort erscheint. Nur in dem Moment ist eine weitere Schülerin verschwunden. Jetzt wird es haarig für Horvath und so einfach kommt er aus der Nummer nicht mehr raus.


