
Mein erster Leo Junker Thriller, dabei ist „Zeit der Angst“ der abschließende vierte Band der Serie. Doch eines ist klar, ich werde auch Band eins bis drei lesen, denn Christoffer Carlsson hat einen ganz besonderen Schreibstil. Obwohl die Geschichte sehr düster ist, so schlägt sie einen in den Bann, ohne eine dunkle Stimmung heraufzubeschwören. Und dass der Autor ein promovierter Kriminologe ist, merkt man vom ersten bis zum letzten Wort bei diesem Thriller. Ganz großes schwedisches Thriller-Vergnügen, das bravourös von einem äußerst talentierten jungen Autor in Szene gesetzt wurde.







Djamal Khadim, ist Deutscher, jung, klug und mit seiner Nina glücklich. Auch wenn seine Wurzeln im Irak liegen, sind alle in seiner Familie gemäßigte Islamisten. Seine Mutter ist Ärztin, sein Vater Historiker und der behauptet von sich, dass der Glaube und Allah ein Teil seines Lebens sind, doch das er weder für Allah noch für einen anderen Gott in den Krieg ziehen würde. Doch dann lernt Djamal durch seinen religiösen Cousin, Yussuf Asmani kennen. Einen charismatischen Mann, der mit seinem tiefen Glauben an Allah, den jungen Mann in seinen Bann zieht. Djamal scheint in Yussuf endlich die Antwort auf all seine Fragen gefunden zu haben. Was Djamal nicht weiß, Yussuf Asmani ist einer der meistgesuchten Terroristen, ein Dschihadist, der bereits unter Observierung steht und das nicht nur vom BND, selbst die CIA verfolgt den Mann. Als man Djamal mit Asmani sieht, wird Djamal verhaftet und gerät in die Mühlen der Geheimdienste, was seinen plötzlich verwirrten Glauben noch stärkt und ihn tiefer in die Arme des Dschihad treibt.
