

Die ersten zwei Bände einer Trilogie von Jari Järvelä aus Finnland.
Wer sind eigentlich die Künstler, die Bahnwagons, Wände von Häusern und Unterführungen beschmieren, Sprayer mit Namen, wie Rust, Metro oder Banksy. Und sind es Schmierereien, wie die Sicherheitsleute es sehen oder doch Künstler und Rebellen, die ein politisches Manifest verbreiten. Mit seiner Krimitrilogie taucht der Autor tief in die Welt dieser meist entwurzelten jungen Graffitikünstler ein. Metro und Rust sind ein Paar und sprayen, das ist ihr Leben. Doch in Finnland ist es ein schweres Vergehen, das hart geahndet wird. Firmen engagieren Sicherheitsdienst, die alles andere als sanft mit den „Bazillen“ umgehen, wenn sie erwischt werden. Als Metro und Rust wieder einmal in der Nacht auf einem Güterbahnhof arbeiten, geraten sie in eine Großrazzia der Ratten, wie sie diese Sicherheitsdienstleute nennen. Doch dieses Mal gibt es kein Entkommen, jedenfalls nicht für Rust. Er wird vorsätzlich von einem Wachmann vom Dach gestoßen und stirbt. Metro, die mit einem Boot entkommen konnte, sieht die Liebe ihres Lebens fallen und schwört Rache!





Es gibt Bücher wenn man die zuschlägt muss man ein „oh wie gut“ oder in Kurzform „der Hammer“ los werden. Zwei Sekunden ist so ein Buch. Da ist alles drin was in einen rasanten, actionreichen Krimi gehört. Wenn dieser noch nah an der Realität ist, den Intellekt noch mit denkwürdigen Sprüchen großer deutscher Philosophen befriedigt, dann giert man auch nach anderen Druckwerken dieses Autors. Ich habe dann den ersten Triller Heldenfabrik“, und das Buch hat auch das Attribut Thriller verdient, gelesen. Meine Empfehlung deshalb: Wenn v. Ditfurt draufsteht „kaufen“ und genießen. Heldenfabrik zuerst! Im ersten Werk rumms es wie bei Till Schweigers „Tatort“. In „Zwei Sekunden“ kommt noch mehr Interlektuelles hinziu.

