
Endlich der vierte Teil der Thrillerserie um den kiffenden, genialen BKA-Profiler Maarten S. Sneijder und die Kommissarin Sabine Nemez. Sneijder ist immer noch vom BKA suspendiert, da er einen Mann erschossen hat und Sabine muss beim BKA alleine zurechtkommen, ohne ihren Mentor. Man setzt sie auf einen Fall an, der eigentlich völlig untypisch ist für das BKA, außer vielleicht, dass das Opfer die Schwester einer Kollegin ist. Dass Sabine damit in ein Wespennest greift, ist kaum verwunderlich, denn anstatt, die Ermittlungen abzuschließen, bringt sie Dinge ans Tageslicht, dass selbst das BKA nicht erfreut. Prompt wird sie abgezogen und zur Akademie versetzt. Doch man sollte Sabines Hartnäckigkeit nicht unterschätzen, wenn die Nuss besonders schwer zu knacken ist, dann ist sie die Richtige und im Notfall ist da immer noch Sneijder, mit dem sie sich beraten kann.




Es gibt Bücher wenn man die zuschlägt muss man ein „oh wie gut“ oder in Kurzform „der Hammer“ los werden. Zwei Sekunden ist so ein Buch. Da ist alles drin was in einen rasanten, actionreichen Krimi gehört. Wenn dieser noch nah an der Realität ist, den Intellekt noch mit denkwürdigen Sprüchen großer deutscher Philosophen befriedigt, dann giert man auch nach anderen Druckwerken dieses Autors. Ich habe dann den ersten Triller Heldenfabrik“, und das Buch hat auch das Attribut Thriller verdient, gelesen. Meine Empfehlung deshalb: Wenn v. Ditfurt draufsteht „kaufen“ und genießen. Heldenfabrik zuerst! Im ersten Werk rumms es wie bei Till Schweigers „Tatort“. In „Zwei Sekunden“ kommt noch mehr Interlektuelles hinziu.


