Auf Bewährung ist ein Krimi, den man als dänischen Roman Noir bezeichnen könnte. Eine unglaublich gut durchdachte Geschichte, die das Leben des von Kindesbeinen kriminellen Danny beschreibt. Bei aller Düsternis des Gangsterviertels in Kopenhagen in dem die drei Freunde, Danny, Malik und Christian groß wurden, hat der Autor Jonas Bengtsson die Erzählung in einen so speziellen Schreibtstil verpackt, dass sie fast leicht vor sich her fließt.
Spannend, außergewöhnlich und mitreißend, so muss man diesen Roman klassifizieren. Die Geschichte ist aber auch dunkel, traurig und für behütet aufgewachsenen Menschen schockierend. Exzellenter Krimi, Thriller oder wie immer man „Auf Bewährung“ nennen möchte.
Ja, wie angelt man sich einen Lord? Erstens: man muss zur Ballsaison in der Hauptstadt sein. Zweitens: sollte man nicht das Glück haben in die Londoner Gesellschaft hineingeboren zu sein und dadurch Zugang zu den Bällen und Soireen zu haben, sollte man a) über ein außergewöhnlich gutes Aussehen, Charme, Esprit, Witz, nicht zu vergessen tadelloses Benehmen und b) über Einfallsreichtum und Entschlossenheit verfügen. Des Weiteren ist es äußerst wichtig sich mit den Damen der Gesellschaft bzw. den Müttern geeigneter Kavaliere gut zu stellen. Denn auch wenn man in einer Männerwelt lebt, haben die Frauen das Sagen, wenn es darum geht, welcher Debütantin der eigene Sohn den Hof machen darf. Und man braucht eine einem wohlgesonnene Autorin – in diesem Fall Sophie Irwin, die alle Irrungen und Wirrungen ihres Debütromans im Regency London zu einem guten Ende bringt.
Yosano Akiko wurde 1878 in Japan geboren. Eine Frau, die ihrer Zeit und ihrer Kultur lange voraus war. Sie war zu vergleichen mit Anita Augspurg 1857 geboren als Tochter eines Anwalts. Beide Frauen arbeiteten in den Geschäften ihrer Väter. Während Augspurg Juristin, Fotografin und eine Hauptfigur in der Frauenbewegung wurde, war Akikos Leben nicht weniger abenteuerlich. Sie bildete sich bereits in jungen Jahren im Eigenstudium in Literatur der großen Dichter Japans, um in späteren Jahren selbst zu einer Meisterin der Tanka-Gedichte, Essays und Manuskripte zu werden. Wobei für sie Frauenrechte, Frauenpolitik und ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Frau und Mann als das natürlichste der Welt betrachtet wurde.
Ich glaube wirklich nicht an Verschwörungstheorien, aber was sonst, als eine Verschwörung könnte hinter diesem Cover stecken? Offen gestanden, im Buchladen wäre ich achtlos an dem Buch vorbeigegangen und das wäre total schade gewesen und hätte mich um einen unterhaltsamen, flott geschriebenen Krimi gebracht, der besonders durch seine verbalen Schlagabtausche der beiden Protagonisten punktet. Als da sind: Anwältin Lizzi, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und meist einen flotten Spruch auf den Lippen hat und der von ihrem Vater für sie engagierte Personenschützer Eric. Besonnen, durchtrainiert und dazu auffallend attraktiv. Die Frage, warum er der Meinung war, Lizzi brauche einen Bodyguard,
„Minimales Design, maximales italienisches Lebensgefühl“ Antje Wewer, Salon Magazin. Vorweg: das Buch ist außerordentlich. Ein Buch zum Verlieben. Und doch ein ganz anderer Stil. Mit großer Skepsis und vielleicht schon mit vielen Vorbehalten, aufgrund einiger nicht so guter Erfahrungen bei der Fülle der Kochbuchveröffentlichungen, habe ich dieses Buch in die Hand genommen und erstmal geblättert. Die Bilder sind mehr als einladend und das Vorwort hat alle Zweifel beiseitegeschoben. Das Vorwort hat mir persönlich aus der Seele gesprochen und der Stil und die Art die Rezepte darzustellen noch mehr.
Was weiß ich über Korea? Die Hauptstadt ist Seoul. Es gibt Nord- und Südkorea, LG und Samsung. Und dann gibt es noch den K-Pop. Koreanische Pop Musik. Mit ihrer Attraktivität und einer perfekten Performance verzaubern die koreanischen Musiker und stürmen die internationalen Charts. Die Gruppe BTS schaffte es mit ihrem Album »Love yourself: Tear« 2018 an die Spitze der US-amerikanischen Billboard 200 (Albumcharts). Und so fragt man sich zu Recht: ist die Schönheit der Koreaner Gott gegeben oder von Halbgöttern in weißen Kitteln erschaffen? Frances Cha gewährt uns in ihrem Debütroman einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen und auf die koreanische Gesellschaft. Ihre Tochter wünscht sich zum 18. Geburtstag eine Brust-OP? Da kommen sie ja noch verhältnismäßig gut bei weg. 
Was für eine Geschichte vom erfolgreichen Kommissar in Paris zum Champagnerwinzer. Ich als Weinfreund, der immer damit geliebäugelt hatte, ein eigenes Weingut zu besitzen, bin natürlich tierisch neidisch auf Le Commissaire Cédric Bressons und sein Glück, eine Champagnerwinzerin geheiratet zu haben und jetzt den schwierigen Weg gehen muss, sich vom Schwiegervater zum Winzer umschulen zu lassen – müssen. Ich hätte es auch gewagt. Carlo Feber ist mit dieser Idee, ein Kommissar als Champagnerwinzer, mit der Hauptfigur Cédric Bressons, ein interessanter Auftakt gelungen.