
Blaues Gold von Uwe Laub
Der Kampf ums Wasser beginnt. Packender Thriller über den wertvollsten Rohstoff der Welt: Wasser.
An den Tagen, als ich dieses Buch zum Lesen hatte, war auch der Weltwassertag, der seit 1993 immer am 22. März stattfindet. Das diesjährige Motto „Wasser für den Frieden“! Doch der Kampf um diese wichtigste Ressource hat längst begonnen. Begleitet wurde der Tag in den Medien mit mehreren kritischen Punkten. Trotz verbrieftem Recht und von den UNO-Mitgliedern unterschrieben, ist der Zugang zum kostenlosen Wasser Menschenrecht. Leider ist dem nicht so. Laut dem letzten Bericht leiden ca. 3 Milliarden Menschen an Wasserarmut und die Zahl steigt ständig weiter. Auch bei uns in dem eigentlich regenreichen Deutschland ist schon jetzt erkennbar, dass einige Gebiete wie Brandenburg und Berlin unter Wasserarmut leiden. Die Gründe sind vor allem die Überbevölkerung und das Konsumverhalten der Menschen, die Massentierhaltung, der immense Zuwachs an der Haustierhaltung, Hund, Katze und Co. Durch die vom Klimawandel immer längeren Trockenzeiten und die damit verbundene Bewässerung der Felder, die zur Ernährung der Überbevölkerung dienen. Die Seen und Stauseen sind leer. Es wird das Grundwasser ohne Rücksicht ausgebeutet. Und nicht zuletzt die Industrie, die einen Großteil des Trinkwassers verbraucht, weil sie sich langfristige kostenlose Wasserlieferungen gesichert haben. Was nichts kostet, daran muss man nicht sparen. „Blaues Gold“- Uwe Laub zeigt in seinem Buch in spannender, mitreisenden Romanform ein Szenario auf, wie wir demnächst ums Wasser kämpfen und erpressbar sind, sollten die Wasserrechte in wenige private Hände geraten.
Ein Koch, der ohne Liebe kocht, das schmeckt man unbewusst. Man kann es nicht beschreiben. Es ist im Unterbewusstsein da. Das Essen ist fad und langweilig. Gut es macht satt, aber reicht das? Man kann das ganz einfach beobachten, wenn die Gäste den Teller leeressen und mit dem Brot die letzten Saucenreste aufsaugen, dann war das Essen mit Liebe gekocht. Genauso ist es bei handwerklich produzierten Arbeiten, von Schreiner, Maler etc. oder Kunstobjekten und auch bei Musikern. Der eine übt und übt und übt, er gibt ein Konzert, doch der Applaus bleibt mehr als verhalten. Dann kommt ein Talent, übt zwar, aber das Talent weiß was es macht, tritt bei einem Konzert auf, verspielt sich vielleicht auch noch, doch das Publikum spürt, empfindet etwas im Unterbewusstsein etwas Besonderes. Da kommt etwas rüber, man kann es nicht beschreiben, das Publikum gibt Standing Ovation. Das ist die Protagonistin Charlotte Mondorf – Vollblutmusikerin mit Leidenschaft, Enthusiasmus und mit dem Streben irgendwann in einem weltberühmten Orchester ihr Talent und Können zu zeigen. Angela Perez hat in ihrem Buch „Angekommen …. nur die Liebe lässt auf sich warten“ eine wunderschöne, nachvollziehbare, mit höhen und Tiefen den Wirren des ganz normalen Lebens, den Werdegang von Charlotte Mondorf aufgezeigt.
75 Rezepte für Fans von Ramen. Lasagne, Udon, Soba, Wantan, Rigatoni und Co.
Wie ich herausfand, dass Familiencamping fröhlich macht, auch wenn es nicht immer lustig ist!
Einfach mediterran kochen! Von Spanien, Marokko und Levante. Ein Satz aus dem Buch, Seite 61. Unsere Erinnerungen an Essen sind oft vom „ersten Mal“ geprägt. Sie bleiben im Gedächtnis, und es ist schön, dass wir ähnlich wie bei der Musik, durch das Essen sofort an jenem Moment zurückversetzt werden. Ich kann das nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Meine Mutter war eine exzellente Köchin. Sie hat uns Kinder jahreszeitlich bekocht, was der Hof und Garten hergaben. Und wenn ich heute irgendein Gericht bekomme, welches es auch zu Hause gab, stelle ich die Vergleiche mit zu Hause an. Meistens bin ich enttäuscht, wenn es nicht der Geschmack von meiner Mutter ist. Ich habe ihre Kohlrouladen, ihre Art Eintöpfe zu kochen geliebt. Legendär speziell ihren Grünkohl. Von vielen Orten und Restaurants kann ich sagen, dort müsst ihr das oder das Essen. Zum Beispiel habe ich mal in einem kleinen Fischrestaurant am Hafen in Holland „Moules mariniere“ gegessen, von denen bin ich heute noch begeistert. Ich habe fast drei Jahre gebraucht, um die Muscheln so nachzukochen. Genauso haben Sam und Sam ihre Gerichte für „Sol“ zusammengetragen und dokumentiert.
Ich habe jetzt drei kolossale Bücher von John Ironmonger gelesen, in denen es um Klimawandel und unsere Aussicht bei schnellem Handeln auf eine positive Zukunft geht. Alle drei „Der Wal“, ,,Das Jahr des Dudong und jetzt „Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen“ kann ich mehr als nur empfehlen. Alle drei informativ, aufklärend, nachdenklich machend, anregend und doch immer mit der Hoffnung auf ein positives Morgen. Unser Jahrzehnt wird mal als das Zeitalter des Feuers und der Flut genannt werden. Heiße trockene Sommer, langanhaltende Dürren, Milliarden Tonnen von trockenem Brennholz. Nur ein Funke und alles brennt. Überall auf der Welt, Waldbrände, Buschbrände, Plantagenbrände, Grasbrände, sogar ganze bewohnte Inseln fallen dem Feuer zum Opfer. Der ganze Planet brennt und während es in einem Teil brennt, reget es an anderer Stelle. Regen der Tage lang andauert, Regenschauer und – Güsse, die die Bäche und Flüsse füllen, übertreten lassen, alles unter Wasser setzen, Schlamm- und Gerölllawinen mit ihrer Zerstörungswut ganze Landstriche verwüsten und wer nicht rechtzeitig fliehen kann, ob Mensch oder Tier mit dem Leben bezahlen muss. Geändert aus diesem Buch, Seite 130/131. Wir leben zu dieser Zeit. Realität pur. Die Nachrichten sind leider voll davon. Unsere aufgeklärte Jugend beschwert sich mit Recht über unsere Ignoranz und die Macht der Lobbyisten für die Klimagegner. Die berühmtesten sind Trump, Putin, Xi Jinping, die AFD und viele große Weltkonzerne. Gut, dass wir John Ironmonger haben, der uns mit seinen Romanen einen einfühlsamen Einblick auf unsere Verfehlungen und nicht Handeln gibt.

Angekündigt wird dieses Buch mit: Willkommen zu einem unwiderstehlichen Spiel. Willkommen in einem Labyrinth, wo künstliche Intelligenz das Mittelalter zu mörderischem Leben erweckt. Willkommen auf der Burg.
Eine aufwühlende georgische Familiengeschichte zwischen Vertreibung, Hoffnung und Versöhnung.