
Mord in Genua ist eine italienische Krimi Miniserie, die Ende 2019 erstmals in Italien ausgestrahlt wurde und Ende 2020 ins deutsche Fernsehen kam. Die Geschichte basiert auf der Romanreihe Petra Delicato von Alicia Giménez Bartlett.
Petra Delicato war Anwältin und wechselte nach ihrer Scheidung zur Polizei. Da sie mit Menschen und Empathie leichte Probleme hat, die ein wenig an ein Asperger Syndrom erinnern, sitzt sie in der Nachtschicht im Archiv. Eines Nachts ist sie die einzige Inspektorin, die zur Verfügung steht und so wird aus der Not eine Tugend geboren. Denn schon bei dem ersten Fall auf der Suche nach einem Serienvergewaltigers zeigt Petra ihr wahres Können als Kriminalermittlerin. Und so bleibt sie mit ihrem Zufallspartner Antonio Monte bei der aktiven Kripo. Ihre Nase und auch der ihr so eigene Abstand zu menschlichen Gefühlen, macht sie zu einer außergewöhnlich cleveren Ermittlerin.
Vier aufregende, spannende Fälle, die in Genua, mit italienischen Schauspielern verfilmt wurde. Und genau dadurch so unglaublich authentisch und gelungen sind.

Bjarne und Luca sind die allerbesten Freunde und hoffen inständig, endlich eine übernatürliche Begabung zu bekommen. Denn diese zeigt sich bis zum achtzehnten Lebensjahr. Überall auf der Welt werden die Begabten bewundert, ob sie nun fliegen können oder unter Wasser atmen. Sie sind die Stars in den Medien, gehen auf ein besonderes Internat und verdienen sich mit Werbeverträgen eine goldene Nase. Da Bjarne nichts mehr möchte in seinem Leben als fliegen, beschließt er der Begabung ein wenig nachzuhelfen. So steigt er mit Luca, der eigentlich nicht auf eine Begabung angewiesen ist, weil er wahrscheinlich ein Fußballprofi werden kann, auf die Brücke über die Wertach. Siebzehn Meter, also wenn sich dann das Fliegen nicht einstellt, dann weiß Bjarne auch nicht. So springen sie. Bjarne endet mit einem gebrochenen Fuß und Luca mit einer Begabung, der Nachtsicht, die ihm hilft, Bjarne zu retten. Um das alles geistig zu verarbeiten, schickt ein Psychologe Bjarne in ein Camp. Das Camp der Unbegabten, in dem alle die Kids landen, bei denen sich die Begabung nicht einstellt, obwohl sie dafür schon ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Mit anderen Worten: Die Loser!

Selbst als Verurteilter im Jugendknast kann man den tiefen Wunsch hegen, Priester zu werden. Aber für Daniel ist dieser Weg mit seinen Vorstrafen verschlossen. Als er in der Kleinstadt ankommt, in der er in einem Sägewerk arbeiten soll, reitet ihn der Teufel und er gibt sich als Priester aus. Ein Glück für die Gläubigen, denn ihr Pfarrer fällt wegen Krankheit oder besser gesagt Trunksucht erst einmal aus. So fängt Daniel an nicht nur zu predigen, er geht auf die Menschen zu und bewirkt plötzlich Vergebung, Nächstenliebe und Solidarität.


