
Die Biographie der heutigen Jugend
Sophie Kluges Langfilmdebüt handelt von der 25jährigen Ava, die nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums nicht recht weiß, wie es weiter gehen soll. Erst mal zieht sie zu ihrer beschäftigten Mutter. Ihr Kinderzimmer ist zur Abstellkammer degradiert und sie muss sich nun den Raum mit dem nicht benutzten dominanten Crosstrainer teilen. Die Mutter kommt erst nach Tagen wieder mit ihrer neusten Errungenschaft, ein Lover, der vom Alter her eher zu Ava passen würde. Die Jobsuche zeigt sich wenig erfolgversprechend. Ohne Praktikum keine Stelle. Und zur Krönung der Ironie: Kommen sie doch wieder, wenn sie mehr Erfahrung gesammelt haben. Zusätzlich muss sich Ava mit den Problemen der ehemals besten Freundin abgeben, obwohl sie selbst sich noch nicht gefunden hat. Gott sei Dank bekommt sie eine Hospitanten-Stelle am Theater. Erträgt stoisch die Marotten von Regisseur, Assistentin und Schauspieler. Gleichzeitig erfreut sie sich an dem Interesse des jungen Schauspieler.



Basierend auf einer wahren Begebenheit


Natalie Portman setzt Standards bei ihren Filmen. Wie ich finde, hat sie und ihre fünf Kolleginnen, die auch bei dem Science-Fiction Auslöschung mitspielen, die Erwartungen vollständig erfüllt. Sehr erfreulich war, dass fast die gesamte Handlung von sechs Schauspielerinnen getragen wird und daher wenig in heldenhaftes Geballer ausartet. Trotz der Tiefsinnigkeit des Scifis lässt eine spannende Action nichts zu wünschen übrig. Ich würde mich anderen Kritikern anschließen und den Film als eine gelungene Mischung aus Avatar, Odyssee im Weltall und Jurassic Park bezeichnen.