
Über Hieronymus Bosch, den Maler der Abgründe, einem für sein Jahrhundert so progressiven und außergewöhnlichen Künstler haben Sie bestimmt schon einmal gehört. Es ist der Maler, der religiöse Motive, vor allem höllische Abgründe detailversessen, mit zu meist Ölfarben auf Holztafeln erschuf. Im Rahmen zu den Vorbereitungen des 500. Todestages 2016 hat das Bosch Research and Conservation Project Gemälde in Venedig, Madrid, Brügge, Berlin und Washington untersucht. Das Ergebnis war, dass 21 Gemälde und 20 Zeichnungen als von Bosch eigenhändig bewertet wurden. Um diesen Prozess, der Bewertung, des Vergleichs mit außergewöhnlichen Techniken, wie Röntgendiagnostik, Infrarot-Fotografie und Spektralanalysen, geht es in dieser Dokumentation. Eine Gruppe von Kunsthistorikern und Technikern versuchen, das Geheimnis von Hieronymus Bosch zu lüften.
Als Kunstliebhaber und vor allem als Bosch Liebhaber ist die Dokumentation ein Schmankerl. Dann nimmt man gerne den deutschen Untertitel in Kauf, denn es wird meist Holländisch oder Englisch gesprochen.





Dieser mit dem Schlingel Award und dem Prädikat wertvoll ausgezeichnete Weihnachtsfilm führt uns in die Wälder von Estland. Und mit Zauberei hat er nichts zu tun, denn es ist die Geschichte der kleinen Eia, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen kann. Ihre Mutter eine Primaballerina muss für eine verletzte Kollegin einspringen und Papa ist wegen eines Bauprojekts in Singapur. Sie fühlt sich abgeschoben zu Ott, den sie noch nicht einmal kennt. Er lebt auf einem kleinen Hof tief im verschneiten Winterwald von Estland. Doch schon am ersten Tag merkt Eia, wie schön es ist die Zeit im Wald mit den Tieren, Ott und seiner tollen Nachbarsfamilie zu verbringen. Leider ziehen dunkel Wolken auf, denn ein Großgrundbesitzer will den Zaubereulenwald, wie er genannt wird, abholzen und das ohne Rücksicht auf die Tiere. Da hat er aber die Rechnung nicht mit Eia und ihren Freunden gemacht. Noch während sie alle um den Erhalt des Waldes kämpfen, stößt Eia auf ungeöffnete mysteriöse Briefe bei Ott, die vor langer Zeit an ihren Papa adressiert waren.

