Dieser mit dem Schlingel Award und dem Prädikat wertvoll ausgezeichnete Weihnachtsfilm führt uns in die Wälder von Estland. Und mit Zauberei hat er nichts zu tun, denn es ist die Geschichte der kleinen Eia, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen kann. Ihre Mutter eine Primaballerina muss für eine verletzte Kollegin einspringen und Papa ist wegen eines Bauprojekts in Singapur. Sie fühlt sich abgeschoben zu Ott, den sie noch nicht einmal kennt. Er lebt auf einem kleinen Hof tief im verschneiten Winterwald von Estland. Doch schon am ersten Tag merkt Eia, wie schön es ist die Zeit im Wald mit den Tieren, Ott und seiner tollen Nachbarsfamilie zu verbringen. Leider ziehen dunkel Wolken auf, denn ein Großgrundbesitzer will den Zaubereulenwald, wie er genannt wird, abholzen und das ohne Rücksicht auf die Tiere. Da hat er aber die Rechnung nicht mit Eia und ihren Freunden gemacht. Noch während sie alle um den Erhalt des Waldes kämpfen, stößt Eia auf ungeöffnete mysteriöse Briefe bei Ott, die vor langer Zeit an ihren Papa adressiert waren.
Ein richtiger Adventsonntagsfilm. Herrliche Landschafts- und Tierbilder. Außerdem erfährt man von den netten Weihnachtssitten in Estland, die mit der Familie groß gefeiert werden. Keine Frage, dies ist ein Weihnachtsfilm, wie man ihn sehen muss.


Zwerg Nase, eigentlich konnte ich mich kaum noch an dieses schöne Märchen erinnern. Verfilmt wurde die Geschichte wieder vom ZDF im Rahmen der Märchenperlen und von justbridge entertainment GmbH mit vielen anderen Studios auf DVD und Blue-Ray gebracht. Sehr zu erwähnen ist Mick Morris Mehnert, der den Zwerg Nase verkörpert und Daniel Zillmann, der einen verrückten vom Essen geradezu besessenen Fürsten spielt. Ich kann von den Märchenperlen nicht genug bekommen und wie es mir scheint auch nicht die hervorragenden Schauspieler. Denn man merkt direkt, wie viel Spaß sie beim Filmen haben.




