Lamborghini, Ferrari und Maserati, das sind Namen und Auto, die für Luxus, Eleganz und den Jetset stehen. Doch was sind die Geschichten hinter den Erfolgen? Der Film Lamborghini, Der Mann hinter der Legende, nimmt genau diese Erzählung auf. Denn Ferruccio Lamborghini kam als junger mittelloser Soldat aus dem Krieg zurück auf den Hof seiner Eltern. Doch schon damals wollte er mehr und so tat er sich mit seinem Kriegskameraden zusammen, um erst einmal Traktoren zu bauen. Doch Ferruccio will mehr. In dem Film wird auch die Feindschaft zwischen Enzo Ferrari und Ferruccio Lamborghini aufgegriffen, die bis heute mal als Wahrheit, mal als Legende erzählt wird. Angeblich ärgerte sich Ferruccio Lamborghini über seinen eigenen Ferrari so sehr, dass er selbst einen Sportwagen baute und ihn Ferrari anbot. Der soll daraufhin dem Autogenie die kalte Schulter gezeigt haben und ihn zu seinen Traktoren zurückgeschickt haben. Es wird der wirtschaftliche Aufstieg der Lamborghini Sportwagen aber auch der familiäre Abstieg der Familie gezeigt.
Es ist das Porträt eines Genies, der nicht nur mit Autos erfolgreich war. Seine Erfolge als Hubschrauberkonstrukteur, Unternehmer und Winzer werden kaum angesprochen. Dafür aber der Fokus auf seine Ziele, den viele Genies haben und den fast immer die Familie, die Ehefrau und Kinder zahlen. Es ist ein interessanter und kurzweiliger Film, in dem Frank Grillo einen überaus glaubhaften Ferruccio Lamborghini spielt und Gabriel Byrne Enzo Ferrari gibt.

Dieser mit dem Schlingel Award und dem Prädikat wertvoll ausgezeichnete Weihnachtsfilm führt uns in die Wälder von Estland. Und mit Zauberei hat er nichts zu tun, denn es ist die Geschichte der kleinen Eia, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen kann. Ihre Mutter eine Primaballerina muss für eine verletzte Kollegin einspringen und Papa ist wegen eines Bauprojekts in Singapur. Sie fühlt sich abgeschoben zu Ott, den sie noch nicht einmal kennt. Er lebt auf einem kleinen Hof tief im verschneiten Winterwald von Estland. Doch schon am ersten Tag merkt Eia, wie schön es ist die Zeit im Wald mit den Tieren, Ott und seiner tollen Nachbarsfamilie zu verbringen. Leider ziehen dunkel Wolken auf, denn ein Großgrundbesitzer will den Zaubereulenwald, wie er genannt wird, abholzen und das ohne Rücksicht auf die Tiere. Da hat er aber die Rechnung nicht mit Eia und ihren Freunden gemacht. Noch während sie alle um den Erhalt des Waldes kämpfen, stößt Eia auf ungeöffnete mysteriöse Briefe bei Ott, die vor langer Zeit an ihren Papa adressiert waren.

Zwerg Nase, eigentlich konnte ich mich kaum noch an dieses schöne Märchen erinnern. Verfilmt wurde die Geschichte wieder vom ZDF im Rahmen der Märchenperlen und von justbridge entertainment GmbH mit vielen anderen Studios auf DVD und Blue-Ray gebracht. Sehr zu erwähnen ist Mick Morris Mehnert, der den Zwerg Nase verkörpert und Daniel Zillmann, der einen verrückten vom Essen geradezu besessenen Fürsten spielt. Ich kann von den Märchenperlen nicht genug bekommen und wie es mir scheint auch nicht die hervorragenden Schauspieler. Denn man merkt direkt, wie viel Spaß sie beim Filmen haben.


