Kategorie: Buchbesprechungen

Paulo Coelho: „Die Spionin“ oder die (wahre) Geschichte der Mata Hari

Die-SpioninDiogenes-VerlagPaulo Coelho lässt die Geschichte mit der Erschießung von Margarethe Zelle, bekannt als Mata Hari beginnen und berichtet in der Ichversion. Als sie nach einer unglücklichen Ehe ihren Mann in Indien verlässt und bettelarm aus dem Zug in Paris steigt, begeistert sie Monate später als die skandalöse Tänzerin Mata Hari ein Millionenpublikum und verdreht den mächtigsten Männern Europas den Kopf. Ihr einziges Verbrechen war, zu ihrer Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg eine unabhängige Frau zu sein. Eine erotische, freizügige Tänzerin die dabei mutig ihren Weg ging und dafür bezahlte. Die Geschichte einer Frau, die durch ihre Kontakte zu Europas höchster Gesellschaft zwischen die Fronten geriet.

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Jörg Isringhaus: Unter Mördern

Unter MördernEs ist die Mischung aus Fiktion und tatsächlichen Geschehnissen im Jahre 1939. Die Protagonisten Dahlerus und Herrmann Göring gab es tatsächlich. Die Bemühungen um den Erhalt von Frieden auch. Die Täuschung von Seiten des Naziregimes um Friedenwillen vorzutäuschen sind ebenso real wie das Einheizen von Stimmungen in der Bevölkerung. Deswegen ist der vorliegende Roman ein Hinweis darauf wachsam zu sein, Hintergründe zu erfragen und sich immer die Frage stelle: Wem nützt es!

 

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Paul Grote: „Die Insel, der Wein und der Tod“

Die InselWas das schöne an Paul Grotes Weinkrimis ist: er führt uns jedes Mal in eine andere Weinbauregion. Dieses Mal führt uns Paul Grote zu den Weinen und Winzern von Mallorca. Kein anderer Weinkrimiautor vermittelt mehr Wissen und Kenntnisse über den Wein, seine Herkunft und seine Winzer. Das ganze noch in einen spannenden Krimi verpackt. Nach jedem Buch möchte man eine Weinreise in die Region unternehmen, die Weingüter besuchen, die beschriebenen Weine probieren und den Spuren von Henry Meyenbeeker folgen.

 

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Graham Moore: Die letzten Tage der Nacht

Die letzten TageEin Roman, der auf vielen realen Geschehnissen des auslaufenden 18. Jahrhunderts basiert. Der industrielle Aufbruch Nordamerikas ist im vollen Gange. Da will jeder der Erfinder wie Edison, Tesla und Westinghouse ein großes Stück vom Kuchen ab haben. Es entstehen Patentrechtsstreite bei denen es um Milliarden von Dollar geht. Ein junger Anwalt bekommt die Change in diesem Milliardenspiel mitzumischen und sich seine Meriten zu verdienen.

 

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Ellen Berg: „Ich koch dich tot“ (k)ein Liebesroman

Ich koch dich totEin Pfefferstreuer falsch gefüllt mit Rattengift und schon ist es passiert, versehentlich benutzt der Ehemann von Silvia, genannt Vivi, diesen besagten und fällt tot. Was eigentlich ein Versehen war, zeigt sich dann als Gottes los. Vivi ist ihren selbstverliebten Tyrannen von Ehemann los. Endlich kann sie aufatmen und genießt die Freiheit.

 

 

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Buchrezension: Todesmärchen, Andreas Gruber, Goldmann Verlag

Todesmaerchen von Andreas Gruber

Todesmaerchen von Andreas Gruber

Endlich, der dritte und erst einmal letzte Teil aus der Thriller-Reihe um Maarten S. Sneijder. Der Autor bereitet Maarten am Ende wirklich einen spektakulären Abgang von der Bühne. Dennoch verspricht uns der Autor, dass die Reihe fortgesetzt wird. Ich bin gespannt, wie, doch Andreas Gruber ist bekannt für seine geschickten Wendungen und so hoffe ich, Maarten bleibt uns auch weiter erhalten. Todesmärchen ist der wohl persönlichste Fall für den BKA-Profiler Maarten S. Sneijder. Als er und seine mittlerweile Partnerin, Sabine Nemez, nach Bern zu einem schockierend inszenierten Frauenmord gerufen werden, weiß der ehemalige Schweizer Beamte Horowitz genau, warum er Maarten angefordert hat. Die Handschrift des Mörders deutet auf jemanden hin, der nicht nur Horowitz in den Rollstuhl gebracht, sondern auch Maarten einst viel gekostet hat.

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Massimo Carlotto: Am Ende eines öden Tages

Am Ende eines öden TagesEiner der es wissen muss wie es sich im Untergrund lebt. Einer wie Massimo Carlotto der die frühere Anarchoszene Italiens kennt, deren Denke und deren Verhaltensmuster am eigenen Leib verspürt hat berichtet hier aus dem Untergrund. Er hat mit seinem Protagonisten Giorgio Pellegrini einen Schwerstverbrecher geschaffen dessen Menschenverachtung so hammerhart ist, dass man mit atemloser Spannung seinen Winkelzügen folgen muss. Ein Krimi der Extraklasse! Wie ein echter italienischer Espresso: schwarz, stark und heiß.

 

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Gary Victor: Suff und Sühne Interview mit dem Autor

Gary Viktor Foto: Pedro Ruiz

Ein Kriminalroman der es in sich hat. Genau wie seine Vorgänger „Schweinezeiten“ und „Soro“ greift der Autor Themen auf, die zwar universell sind, aber im Besonderen für ein am Boden liegendes Land zutreffen. Menschliche Werte wie Solidarität, Liebe, Vertrauen sind in diesem Land völlig abhandengekommen. Das was die Natur der Bevölkerung übrig gelassen hat, haben sich 3 Diktatoren und herrschende Familien unter den Nagel gerissen. Wenn man dem Autoren glauben darf, und das weist er eindrucksvoll nach, mischen in Haiti auch UN Truppen mit wenn es um Abzweigen von Hilfsmillionen geht.

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Buchkritik: Todesurteil, Andreas Gruber, Goldmann Verlag

Todesurteil von Andreas Gruber

Todesurteil Andreas Grube

Schon mit großem Vergnügen besprachen wir den ersten Teil Todesfrist, der Reihe um die Kriminologin Sabine Nemez und dem BKA-Profiler Maarten S. Sneijder. Der zweite Band Todesurteil zieht noch einmal gehörig an. Eine brillante Story, die undurchsichtig und geschickt gesponnen ist. In Wien taucht ein entführtes zehnjähriges Mädchen wieder auf, sie ist völlig verstört und ihr gesamter Rücken mit Motiven aus Dantes Inferno tätowiert. Sie ist nur eine von vielen kleinen Mädchen, die dort verschwanden. Beim BKA in Wiesbaden hingegen beginnt nicht nur das neue Semester an der Akademie, es wurde auch ein Kollege angeschossen, der in alten, ungelösten Fällen ermittelte. Genau den Fällen, die Maarten S. Sneijder mit seinen Anwärtern durchnimmt, bis Sabine Nemez eine Verbindung erkennt … Weiterlesen

David Cay Johnston: Die Akte Trump

Cover_Trump

Wie konnte dieser Mann Präsident der USA werden? Diese Frage hat sich wohl jeder gestellt und manche, wie ich, wollten mehr über Donald Trump erfahren. So durchsuchte ich den Wust, der veröffentlichter Bücher über Trump, um mich zu informieren. Meine Wahl fiel auf  Die Akte Trump, da der Autor ein investigativer Journalist ist, für viele Zeitungen gearbeitet hat und 2001 den Pulitzerpreis für Journalismus erhielt. Allein 38 Seiten des Buches sind Quellenangaben!Die Akte Trump ist ein schockierendes Buch, nein eher Donald Trumps Aufstieg zum Präsidenten ist schockierend, wenn man das Buch erst einmal gelesen hat. Johnston verfolgte Donald Trumps Werdegang über Jahrzehnte, beendete das Buch noch vor den Präsidentschaftswahlen und er ahnte bereits, was passieren würde. Wäre dieses Buch Pflichtlektüre in den USA gewesen, dann hieße der heutige Präsident bestimmt nicht Donald Trump!

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