
Wunderschöne, intelligente Literatur des schottischen Autors John Burnside. Seine Geschichte, die das Leben von Jean Louise erzählt, vermisst weder Spannung noch politische Aussage. Ein Stück Gegenwartsliteratur, welches die amerikanische Historie von 1935 bis in die heutige Zeit kritisch beleuchtet. Es fehlt aber auch nicht an großen Gefühlen, wenn Jean Louise Culver über Homosexualität, Rassismus, der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära und über den Vietnamkrieg berichtet, und wie all das ihre Existenz prägte. Die ganze Geschichte wird durch das Gespräch einer alten Frau mit einer jungen etwas verlorenen Studentin vermittelt und setzt bei beiden einen Prozess der Selbstfindung in Gang.
Djamal Khadim, ist Deutscher, jung, klug und mit seiner Nina glücklich. Auch wenn seine Wurzeln im Irak liegen, sind alle in seiner Familie gemäßigte Islamisten. Seine Mutter ist Ärztin, sein Vater Historiker und der behauptet von sich, dass der Glaube und Allah ein Teil seines Lebens sind, doch das er weder für Allah noch für einen anderen Gott in den Krieg ziehen würde. Doch dann lernt Djamal durch seinen religiösen Cousin, Yussuf Asmani kennen. Einen charismatischen Mann, der mit seinem tiefen Glauben an Allah, den jungen Mann in seinen Bann zieht. Djamal scheint in Yussuf endlich die Antwort auf all seine Fragen gefunden zu haben. Was Djamal nicht weiß, Yussuf Asmani ist einer der meistgesuchten Terroristen, ein Dschihadist, der bereits unter Observierung steht und das nicht nur vom BND, selbst die CIA verfolgt den Mann. Als man Djamal mit Asmani sieht, wird Djamal verhaftet und gerät in die Mühlen der Geheimdienste, was seinen plötzlich verwirrten Glauben noch stärkt und ihn tiefer in die Arme des Dschihad treibt.







