
Endlich kam der zweite Band der Saga um Alwyn Scribe heraus. Eigentlich ist es seine Lebensgeschichte, die er selbst als alter Mann erzählt. Und dieser Teil erinnerte mich an den ›Herr der Ringe‹. Denn er handelt wie der zweite Band, von Tolkiens Meisterwerk, ›Die zweit Türme‹ fast nur von Schlachten. Doch gut erzählt sind selbst solche Erzählungen interessant und mitreißen. Man denke nur an die Erfolge von Game of Thrones. Ritter, Schlachten, Ehre, Mystik und Liebe dürfen nicht fehlen, bei solch einem Epos. Hinterhältige Könige, sehr unheilige Kleriker und verblendete Gläubige machen das Leben von Alwyn schwer. Auch wenn er in den Rang eines Hauptmanns und später sogar ein Sir befördert wird, hadert er mit dem Adel, dem Glauben und vor allem dem ganzen Brimborium, der auf Ehrgefühl basiert. Er ist und bleibt ein einfacher Mann des Volkes, bis er in das Land der Caerither kommt und Magie, Wahrheit und Ehrlichkeit am eigenen Leibe verspürt.
Ein Stoff wie Robin Hood, die Arthus Sage, Herr der Ringe, Game of Throns oder auch der Highlander. Ich kann nur hoffen, dass diese Trilogie ebenfalls verfilmt wird. Denn sie hat einen unglaublichen Trumpf, Alwyn Scribe. Ein Antiheld, der immer wieder zum widerwilligen Helden emporsteigt. Dabei ist er clever, gerissen, zynisch und hat ein verdammt gutes Herz! Eine Abenteuer-Trilogie, die Spaß macht!
Das Erste, was ich aus diesem Buch gelernt habe, ist SZL – Schlürfen, Zusehen, Lernen. Das ist die Aufforderung von Tim Anderson, um Ramen zu verstehen, sollte man nach Japan gehen und SZL machen. Ramen müssen geschlürft werden, nur so erreicht man das wohlige, runde Geschmacksempfinden. Das geräuschvolle Schlürfen ist gewollt und nicht peinlich. Ohne Schlürfen keine Ramen. Ist es Verrücktheit, Manie oder Passion? Eher nicht! Für Tim Anderson sind Ramen eine Philosophie, der er sein Leben verschrieben hat. Er sagt von sich selbst, obwohl er privat oder in seinem ehemaligen Restaurant „Nanban: Japanisches Soul Food“ täglich Ramen zelebriert hat, dass er die perfekten Ramen gesucht hat, doch nie erreicht. Wenn man sein Buch Ramen studiert, erfährt man schnell, dass Tim Anderson mehr als untertreibt.
Abenteuer, Freundschaft, Magie und jede Menge Spannung. Illustriertes Kinderbuch ab 8 Jahre. Jamie Oliver bekannt durch seine, man kann schon sagen, genialen Kochbüchern, die vollgestopft sind mit geschmackvollen, kreativen Ideen, manchmal mit nicht vorstellbaren Kombinationen und doch einfachster Handhabung. Oder durch seine Kochsendungen, die er kurzweilig und lustig mit einfachsten gelungenen Gerichten bestückt hat. Nein kein Sterneküchen schiki miki. Dafür bodenständig und nachvollziehbar. Kann Jamie Oliver auch Kinderbücher. Ja! Poopy, Daisy, Petal, Buddy und River sind seine fünf Kinder, die ihn sicherlich dazu inspiriert haben. Jamie als liebevoller Vater, der seinen Kindern abends die gute Nacht Geschichte vorliest oder selbst erfindet und erzählt. Warum dann nicht mal aufschreiben. Jetzt ist der zweite Band da „Billy und das Rätsel um die rote Frau“. Aufbauend auf dem ersten Band „Billy und der geheimnisvolle Riese“ geht die Geschichte weiter um Billy und seine besten Freunde Anna, Jimmy und Andy mit Opa in den wunderbaren Zauberwald „Waterfall Woods“ mit seien Elfen, Riesen, Trollen und leider mit der Bedrohung durch die rote Frau.
Laut Herausgeber Rainer Weiss stand am Ende eines geselligen Herrenabends der Titel fest: Goethes Fäuste. Und ihm fiel die Aufgabe zu, die Seiten hinter dem Titel zu füllen. Dabei herausgekommen – ein Goethe-to-go! Ein Büchlein von handlichem Format, sozusagen für die Westentasche. Immer dabei und griffbereit. In Zeiten in der einer Yoga-gestählten Gesellschaft fernöstliche Weisheiten locker über die Lippen kommen, es als unzumutbar gilt, Schüler Gedichte auswendig lernen zu lassen und das Unwort des Jahres „eine ausgeglichene Work-Life-Balance“ sein könnte, fragt man sich: warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Schlag nach bei Goethe, denn da steht was drin. Angesichts des gesegneten, hohen Alters Goethes, verwundert der Umfang seines Gesamtwerkes nicht. Eher versetzt die Aktualität in
Eines haben Erbschaften gemeinsam: ihnen geht der Tod des Erblassers voraus. In JP Delaneys neuestem, fesselnden, verstörenden und schockierenden Psycho-Thriller „Die Erbin“ traf es den auf Mallorca lebenden Spät-Hippie-Künstler-Vater von Jess und Finn Henson. Gemächlich startet die Story, nimmt dann aber Fahrt auf und hält Dank unvorhersehbarer Drehungen und Wendungen bis zum – von mir – nicht vermuteten Ende die Spannung. Und jedes Mal, wenn man denkt, gleich gibt es eine Auflösung, entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden. Finn, als Ich-Erzähler, reist von London nach Mallorca, um die vermeintlich heruntergekommene Finca Siquia, auf der er seine Kindheit verbracht hat, 
Ein Mensch kann nicht zweimal Sterben. Oder doch? Kryo – kalt – mit Kälte behandeln. Russland – Staat, Oligarchen, Geld, Macht, Gewalt, Korruption, Einschüchterung, um die Ziele durchzusetzen, auch Mord.