
Martin Brenner führt in Stockholm mit seiner Kollegin Lucy eine gutgehende Anwaltskanzlei. Er ist ein Womanizer, stolpert von einer Affäre in die andere, auch wenn Lucy eine Art von Dauerbeziehung ist. Sein Motto: Mit Geld kann man eine Menge Zeit und Freiheit kaufen. Auch seine vierjährige Adoptivtochter Belle ist irgendwie in sein Playboyleben integriert. Eigentlich funktioniert sein Dasein, bis ein dubioser Mann in seine Praxis kommt und ihn bittet, die Unschuld seiner Schwester zu beweisen. Einer fünffachen Serienmörderin, die zu allem Elend auch noch tot ist. Da Martin Routine hasst und Herausforderungen liebt, nimmt er den Auftrag an. In der Sekunde bricht alles für ihn zusammen, ungeklärte Morde, Drohungen, und als man ihn als zweifachen Mörder verhaftet, wünscht er sehnlichst, die Finger vom Fall Sara Texas gelassen zu haben. Doch dafür ist es zu spät!
Cal Mc Gill, Eigenbrötler, Umweltschützer und Meeresbiologe versucht anhand der Untersuchung von Meeresströmen per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsündern auf die Spur zu kommen.Doch es werden nicht nur Gegenstände und Öl, sondern auch Leichenteile angeschwemmt. Obwohl er bei der Recherche seiner eigenen Vorfahren/Geschichte viele Ungereimtheiten entdeckt, bei der Aufklärung mit der Polizei sich in Konflikten verstrickt, erkennt eine junge Polizisten Helen Jarmieson sein Potential. Gemeinsam versuchen sie die Herkunft der angeschwemmten Leichenteile herauszufinden. Dabei stoßen sie auf ein Netz von Korruption, Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel.
Wenn eine Krimiautorin einen Background hat wie Anne Holt, darf man gespannt sein, was sie liefert. Anne Holt ehemals Polizeipräsidentin von Oslo und kurzzeitig Innenministerin von Norwegen verpackt die gegenwärtig vorkommenden Bombenanschläge in eine spannende Handlung. Dabei schildert sie Polizeiarbeit wie sie oft in europäischen Ländern vorkommt. Sie hat auch einen Blick auf die üblen politischen Spiele die manchmal mit solchen Attentaten verbunden sind. Der Blick der Leserschft wird durch diesen Kriminalroman auch geschärft, was die Beurteilung von Attentaten betrifft. Es wird hinterfragt welche Gründe für Attentate bestehen um dann auf Täter zu schließen. Mit Hanne Wilhelmsen ud ihrem Atlatus sind zwei besondere Persönlichkeiten am Werk.
Andrew Knight ist ein neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem erfolglosen Geheimtipp eine IN-Location und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?
Mit Omni fängt der deutsche SiFi Autor eine neue Serie an, die uns manchmal zehntausende Lichtjahre durch das Weltall befördert. Dabei entwickelt der Autor wunderbare Gesellschaften und Figuren, die immer in spannende Abenteuer verwickelt sind. Omni ist ein Wesen oder eine Gesellschaft die eine außerordentliche Kontrolle über das Weltalls ausübt. Der Weltraumagent Forrester und seine Tochter sind die Hauptdarsteller in diesem Werk und sollen im nächsten Buch des Autors „Das Arkonadia-Rätsel« wieder spannende Abenteuer erleben.
Mit Recht! Was der „Drachenläufer“ für Afghanistan, ist „ Der Junge, der vom Frieden träumte“ für Palästina The Huffington Post. Der zwölfjährige Palästinenserjunge Ahmed kämpft um das Überleben seiner Familie, der einst in Palästina eine blühende Orangenfarm gehörte, lange bevor es von den Israelis annektiert wurde. Auf der spielerischen Jagd nach einem Schmetterling kommt seine zweijährige Schwester Amal in einem Minenfeld ums Leben. Als auch noch sein Vater verhaftet wird und der Familie alles genommen wird, ist er der einzige der sie retten kann. Denn Ahmed ist ein Mathematikgenie und erhält eines der begehrten Stipendien an der Universität von Tel Aviv. Doch dort ist er der einzige Palästinenser unter Juden.
Während des Ersten Weltkriegs machte die Frankfurter Theaterszene besonders durch die Inszenierung expressionistischer Werke auf sich aufmerksam. Im Fokus standen um 1917 vor allem Anti-Kriegs-Dramen, die unter anderem auch die Kriegsmüdigkeit und die gesellschaftlichen Einschränkungen widerspiegelten. In diese Zeit siedelt die Autorin Ulrike Ladnar ihren neuen historischen Roman »Frankfurter Szenen« an. Dabei bring sie eine Menge Fakten hervor, die selbst alten Frankfurtern nicht sehr geläufig sind. Eine echte Zeitreise bei der man hautnah spürt, wie die Atmosphäre im Kriegsgebeutelten Frankfurt war. Die Endzeitstimmung des Krieges mit seine Gefallenen, psychisch wie physisch gebrochen Menschen wird sehr deutlich.