Also, das ist ja mal ein echt cooles Buch. Denn es ist ein Buch, das einen in das ultimative Computer-Game bringt. Da braucht man gar nicht online zu sein, sondern nur das Buch zu lesen, um sich mit Monstern, geheimen Kräften und völlig verrückten Dingen auseinanderzusetzen. Gustav hat nicht nur einen bescheuerten Namen, er ist auch ein Loser. Na ja, niemand mag ihn wirklich, und seit sein bester Freund Wilhelm umgezogen ist, wird das Leben in der Schule nicht einfacher. Eines Tages kommt eine Neue: Ruby. Aber die ist noch eigenartiger und dann haben sich zwei Loser gefunden. Ruby lädt Gustav ein, mit ihr Deepworld zu spielen. Ein Online-Rollenspiel, das sich durch VR-Brillen und Sensoren am Körper wie die Wirklichkeit anfühlt. Nur in dieser Wirklichkeit gibt es Monster, Zauberer, Quests und wundersame Belohnungen. Das erste Mal kommen sich Ruby und Gustav etwas näher und so erfährt er von Rubys Bruder, der im Koma liegt. Doch Ruby erzählt ihm nicht die ganze Wahrheit, und als das Spiel sie beide plötzlich gefangenhält, versteht Gustav endlich, dass Rubys Bruder Luca wegen Deepworld krank wurde. Natürlich fragt er sich, ob er selbst nur Mittel zum Zweck ist und Ruby in Deepworld folgen sollte, um ihr auf der Suche nach Luca zu helfen. Koste es, was es wolle!
Ein echt tolles und spannendes Kinder- und Jugendbuch. Denn Deepworld ist wie ein Computerspiel, nur viel besser erzählt. Und es geht um Freundschaft, Liebe, Verlust und die Angst, nie dazuzugehören. Toll, ich werde Deepworld auf jeden Fall weiterschenken und weiß schon jetzt, dass die jungen Computerfreaks ihre Freude mit diesem Buch haben werden.
Klaus Bädekerl, ein erfahrener Geschichtenerzähler und Drehbuchautor mit Oscar-Nominierung, hat sicherlich nicht zufällig die Form und den Stil seiner Erzählung gewählt, die an die Fernsehspiele der 60iger und 70iger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert. Es ist ein reizvoller Kontrast. Auf der einen Seite ein Mann in den Achtzigern, der sich mit einem Gutachter auseinandersetzt, um die von seiner Tochter Melanie beantragte Entmündigung abzuwehren und auf der anderen Seite dieser alte Mann, der sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und virtueller Realität seine Traumfrau erschafft. Das Treffen mit dieser Traumfrau hätte ihm fast das Leben gekostet, dennoch will er sie wiedertreffen, was seine Tochter notfalls mit der Entmündigung verhindern will. Der alte Mann hat sich gut auf den Termin mit dem Gutachter vorbereitet. Er ist zynisch, sarkastisch,
Eine kurze Geschichte der Informationsnetzwerke von der Steinzeit bis zur Künstlichen Intelligenz – kurz, welche Auswirkungen wird die Künstliche Intelligenz KI haben und können wir damit umgehen?