Rezension von unserem Berlinkorrespondenten Rolf Maier-Lenz
Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt als außerplanmäßige Professorin Geschichte an der Universität Konstanz. Neben ihrer journalistischen Arbeit, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit und verschiedene Frauenzeitschriften, habilitierte sie sich mit einer Arbeit über Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert (2009). Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet (2011) sowie Alice im Niemandsland. Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (2012). Ihr Bestseller Als die Soldaten kamen (2015) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde breit besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Miriam Gebhardt lebt in Ebenhausen bei München. Am Dienstag, dem 9. April 2019 präsentierte die Münchner Historikerin Miriam Gebhardt ihr neues Buch „Wir Kinder der Gewalt“ in der Urania in Berlin im Gespräch mit der Redakteurin des Berliner „Tagesspiegel“ Caroline Fetscher. Weiterlesen

Zu wem geht John Le Carree um sich für seine Krimis beraten zu lassen. Wo holt er sich die Informationen zu seinen authentischen Krimis. John Le Carree lässt sich von Federico Varese beraten. Federico Varese, Professor für Kriminologie in Oxford, der schon seine Doktorarbeit über das organisierte Verbrechen, sprich der bekanntesten Mafiaorganisationen von der Camorra, Ndrangheta, Triaden, Yakuza und der russischen Mafia, geschrieben hat. Seine Informationen hat er immer aus erster Hand erhalten, weil er nicht anklagend mit den Mitgliedern sprach, sondern nur Fragen gestellt hat, wie funktioniert was.
Dass die französische Küche, neben der japanischen und mexikanischen, 2010 als Weltkulturerbe aufgenommen wurde, ist vom Bekanntheitsgrad zu verstehen. Doch was das begründet, welche Geschichte und Entwicklung dahinter steckt, dafür ha-ben wir PETER PETER. Dieses reich illustrierte Buch, angereichert mir 30 Original-rezepten, macht Appetit die kulinarische Vielfalt der französischen Küche zu entde-cken. Ein Buch für interessierte Gourmets damit sie die Geschichte um die Herkunft der Gerichte erfahren..
Was erst einmal trocken klingt, ist ein Krimi, fast ein Thriller. Denn die Akten des Bundesverfassungsgerichts und vor allem die Handakten, Voten und Entwürfe der Richter wurden der Öffentlichkeit erst im Jahr 2017 zur Verfügung gestellt. Zum achtundsechzigsten Geburtstag des Grundgesetzes und nach sechsundsechzig Jahren Bundesverfassungsgericht, öffnete man in Karlsruhe die Archive.
Grundlagen, Praxis, Rezepte von den drei Brüdern vom Online-Fleischhändler Otto-Gourmet. Für den Personenkreis, denen Otto-Gourmet nichts sagt, Otto-Gourmet ist der angesag- teste Online-Fleischhändler der Republik und beliefert die Feinschmecker-gastronomie und Kenner, die sicher sein wollen, gutes Fleisch zu bekommen. Wer sollte sonst so ein Buch verfassen als diese drei Brüder, die mit diesem Buch uns an ihrem Wissen teilhaben lassen. Natürlich könnte ich auch zu dem Metzger meines Vertrauens gehen, doch dieser arbeitet meist und sinnvoll Regional. Mit der Vielfältigkeit von Otto-Gourmet können diese Metzger gar nicht mithalten. Das soll kein Vorwurf sein.
Der Autor Ralph Ghadban, geboren 1949 im Libanon kam 1972 mit einem Doktoranden-Stipendium nach Deutschland. Von 1972 bis 1992 war er in der Sozialarbeit aktiv, unter anderem als Leiter der Beratungsstelle für Araber im Diakonischen Werk. Seitdem hat er sich einen Namen als Migrationsforscher mit dem Schwerpunkt Islam gemacht. Zu diesem Thema hat er mehrere Bücher veröffentlicht und er stellt jetzt sein neustes Buch im Ullstein Verlag erschienen „Arabische Clans – Die unterschätzte Gefahr“ der Öffentlichkeit von. 

