
Giftflut von Christian Ditfurth
Nach den zwei vorangegangenen Thrillern, Heldenfabrik u. 2 Sekunden, zeigt der Autor, dass er den Thrill noch weiter drehen kann. Er lässt es noch mehr krachen und zwar auch international. Sein KHK DeBodt ermittelt auf internationaler Ebene und zeigt den ausgekochten Gangstern dass er noch besser ist. Da wie immer die Bundesbehörden nur Schnarchnasen aufzubieten haben bildet er eine multinationale Ermittlertruppe die es in sich hat. Schräge bisweilen kriminelle Figuren. Ein Thriller von Ditfurth ist und bleibt etwas Besonderes.





Ein Postapokalyptischer Roman, der mich an den Film mit Will Smith „I am a Legend“ erinnert. Die Welt wie wir sie kennen ist durch ein Fieber von Milliarden von Menschen entvölkert. Wenige haben überlebt. Nico u. sein Vater gehören dazu und sind auf dem Weg durch Südafrika um nach einer neuen Heimstatt zu suchen. Sie erleben viele Abenteuer und stoßen auf eine gewandelte Natur und auf Menschen die sich von den Nahrungsmittelresten in verlassenen Supermärkten und von Farmern die überlebt haben. Die werden ausgeplündert. Es ist ein Kampf ums Überleben mit allen Mitteln. Meyer entwickelt einen Roman der am Schluss eine wichtige Frage zur Ökologie aufwirft.
Wenn Petra Reski einen Kriminalroman schreibt, dann packt sie investigative Reschercheergebnisse in ihre Bücher. Sie ist mit ihren Büchern eine ständige Mahnerin vor der Krake Mafia. Da die Mafia auch in der Bundesrepublik Deutschland nicht nur einen Rückzugsraum hat, sondern auch große finanzielle Investitionen tätigt, ist höchste Wachsamkeit geboten. In ihrem neuesten Werk beleuchtet sie die Geschäfte der Mafia mit der „Flüchtlingskriese“. Es ist erstaunliches was sie damit ans Tageslicht bringt.
Das Buch ist ein gutes Beispiel dafür, was man alles in einem guten Kriminalroman unterbringen kann. In diesem Werk wird der Völkermord des Deutschen Reiches an den Herreo problematisiert und als Hintergrund für einen Mordfall an einer Deutschen Entwicklungshelferin genutzt. Viele Fakten, die Lebensweise der Herrero und die politische Situation in Namibia fließen in die spannende Geschichte ein. Als Anhang wird die Verbundenheit Deutschlands zu Namibia in chronologischer Weise aufgeführt.