Apfelweinanstich 2017 ein Fest für Fans

Die Hobbykelterer und der OGV Vorsitzende vor Ihren „Stöffchen“
Die diesjährige erste Apfelweinprobe hat es wieder bestätigt. Die Hobby und semiprofessionellen Apfelweinkelterer verstehen ihr Handwerk. Sie lieferten durch die Bank trinkbare Apfelweine. Das spannendste bei dieser Verkostung sind natürlich die „Stöffscher“ selbt und die Erklärungen der einzelnen Kelterer. Wer baut wo und wie seinen Apfelwein aus. Warum gelingt es den „alten“ Hasen immer wieder einen leichten, runden und harmonischen Wein herzustellen. Unterschiedliche Kellertypen, gestampfte Böden, Betonböden, Temperatur in den Kellen waren ein Thema bei dieser Verkostung. Eine „nahrhafte“ Veranstaltung, für die man schon im nächten Jahr einen Termin freihalten sollte
Will Robie und seine Kollegin Jessica Reel arbeiten zwar für die CIA, doch sie sind keine Spione, sie sind die besten Auftragskiller der Agency. Ihr letzter Auftrag brachte ihnen sogar einen Orden vom Präsidenten ein, doch da sie Befehle verweigerten, sind sie jetzt ein Dorn im Auge des CIA-Direktors. Er will sie loswerden, und was ist dafür besser als eine Never-Come-Back-Mission. Auf sie wartet etwas ganz Besonderes, dass sie bestimmt nicht überleben werden, so wie zum Beispiel das Staatsoberhaupt von Nordkorea zu töten.
Karin Slaughters Protagonist Will Trent ist und bleibt ein Garant für spannende und außergewöhnliche Thriller-Unterhaltung. Die Leiche eines Ex-Cops wurde in einem Lagerhaus gefunden. Die blutigen Fußspuren legen nahe, dass es sich bei dem Mörder um eine Frau handelt, die selbst bei einem Kampf schwer verletzt wurde. Eigentlich ganz normaler Alltag für Detective Trent und seine Freundin Sara Linton, die als forensische Pathologin mit ihm arbeitet. Doch als man eine Waffe findet, die auf Wills Noch-Ehefrau registriert ist und das fremde Blut auch noch Angie Trents Blutgruppe entspricht, entwickelt sich der Fall zu Wills persönlichem Höllentrip.
Lutz Reigber Gastrezension: Lutz Reigber: Der Roman „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ von Ben Fountain ist erst Ende 2013 in Amerika erschienen und schon 2016 verfilmt worden. Das aus gutem Grund, denn es entspricht der Zeit. Bei uns kommt der Film ab 2. Februar 2017 in die Kinos mit einer Starbesetzung Kristen Stewart, Chris Tucker, Garrett Hedlund, Vin Diesel, Steve Martin und Joe Alwin. Eine grandiose Verfilmung des dreifachen Oscar-Preisträgers Ang Lee, bekannt durch „Life of Pi“, „Brokeback Mountain“ und „Tiger und Dragon“.
Ein etwas ungewöhnlicher Thriller, denn es geht in erster Linie um Rufmord, eine Familiengeschichte und die Nöte und Ängste eines Detectives, dessen Leben mit dieser Kindesentführung völlig aus den Fugen gerät. Zwar sollte es das primäre Ziel sein, den achtjährigen Ben wiederzufinden, doch anscheinend interessiert die Nachbarschaft, die Presse und selbst die Familien nur eins: Ist Bens Mutter eine durchgedrehte Killerin. Sie war die Letzte, die Ben sah, denn er verschwand in den Wäldern bei einem gemeinsamen Spaziergang. Das anfängliche Mitgefühl für Rachel, eine Mutter, die völlig durchdreht, als ihr Sohn verschwindet, schlägt schnell um.
David Friesen hat unter eigenem Namen mittlerweile über 75 Alben aufgenommen und „für die Kunst des Bass-Spielens das getan, was Pythagoras für die Dreiecke tat“ (Jazz Times). Glen Moore war 1970 Mitbegründer der Gruppe „Oregon“, hat aber daneben stets mit einer beeindruckenden Reihe von Musikern verschiedenster Genres zusammengearbeitet.
Eine neue, erfrischende Detective Inspektorin, das ist Kim Stone. Wild und unbändig mit einem Faible für schnelle Motorräder, die sie selbst zusammenbaut. Doch wie bei den meisten Thriller-Protagonisten gibt es etwas, was sie in ihrem Leben quält.Als sie nachts zu einem ausgebrannten Haus gerufen wird, geht es nicht um ein Brandopfer, Teresa Wyatt wurde in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Nur kurz Zeit später, werden eher durch einen Zufall, die Überreste eines kleinen Mädchen gefunden. Sie lag für Jahrzehnte vergraben in der Nähe eines ehemaligen Kinderheims und die Tote Teresa Wyatt hatte einmal mit diesem Kinderheim zu tun.
Der etwas andere Jahresrückblick auf 2016 mit den witzigsten, interessantesten, hintersinnigsten und besten Cartoons des Jahres in limitierter Auflage.
Mit dem Kommissar Gereon Rath hat der Autor Volker Kutscher eine Figur geschaffen, die so etwas wie der Durchschnittsmensch in den Zeiten des Naziregimes gelten kann. Mit seinem Beruf hat der Kommissar natürlich andere Möglichkeiten hinter die Kulissen der Politik und der Bevölkerung zu schauen als der Durchschnittsbewohner. Deshalb wirken diese Romane so authentisch, man spürt die Atmosphäre der Angst, der Erpressung und der gnadenlosen Indoktrination des Regimes. Spannend ist immer die Auseinandersetzung zwischen der Kriminalpolizei und der Gestapa (geheimes Staatsschutzamt). Persönliche Freundschaften zerbrechen durch Ideologien. Die Polizei des Reiches hat in diesen demokratisch rechtlosen Zeiten einen schweren Stand.