
Der erste Terminator 1984 zeigte uns bereits, was passiert, wenn Maschinen den Menschen übernehmen. Es folgten Filme wie RoboCop 1987 und natürlich vor genau zwanzig Jahren dann die unvergleichliche Matrix Trilogie.
Was kann uns dann ein Film wie Upgrade noch Neues zeigen? Nun, ich war ganz positiv überrascht über den Film, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, die so wahrscheinliche Technologie, von der ich uns gar nicht mehr so weit entfernt sehe. Und zweitens, dass Gut und Böse in dem Film nicht so eindeutig sind. Und damit meine ich nicht die Mörder, die erbarmungslos gejagt werden. Sondern die Ambivalenz des digitalen Chips STEM, der im Körper eines Menschen ein Eigenleben entwickelt. Er ist weder gut noch böse, er handelt eher wie ein Kind mit brutalem Schwarz- und liebevollem Weiß-Denken. Doch mit einem ganz klaren Ziel, seine eigene Identität mit allen Mitteln zu erhalten.

Da man von den Shan-Romanen einfach nicht genug bekommt, wollen wir hier auch eines der älteren Bücher der Reihe besprechen. Den aktuellsten Band, „Die Frau mit den grünen Augen“ hatten wir erst vor einem Monat in unserem Programm.

Natalie Portman setzt Standards bei ihren Filmen. Wie ich finde, hat sie und ihre fünf Kolleginnen, die auch bei dem Science-Fiction Auslöschung mitspielen, die Erwartungen vollständig erfüllt. Sehr erfreulich war, dass fast die gesamte Handlung von sechs Schauspielerinnen getragen wird und daher wenig in heldenhaftes Geballer ausartet. Trotz der Tiefsinnigkeit des Scifis lässt eine spannende Action nichts zu wünschen übrig. Ich würde mich anderen Kritikern anschließen und den Film als eine gelungene Mischung aus Avatar, Odyssee im Weltall und Jurassic Park bezeichnen.
Was erst einmal trocken klingt, ist ein Krimi, fast ein Thriller. Denn die Akten des Bundesverfassungsgerichts und vor allem die Handakten, Voten und Entwürfe der Richter wurden der Öffentlichkeit erst im Jahr 2017 zur Verfügung gestellt. Zum achtundsechzigsten Geburtstag des Grundgesetzes und nach sechsundsechzig Jahren Bundesverfassungsgericht, öffnete man in Karlsruhe die Archive.
Meinen ersten Tibet-Krimi mit dem Ermittler Shan Tao Yun las ich im Jahre 2002. Damals war ich von einer vierwöchigen Reise aus Tibet zurückgekommen. Bezaubert von dem Land, ließ ich mich auch von Pattisons Krimis bezaubern. Denn seine Tibet-Krimis fangen sowohl den Zauber dieses mystischen Landes ein, als auch den knapp siebzigjährigen Existenzkampf des tibetischen Volkes, welches in einer Zeit höchster Not um Glauben und kulturelle Integrität ringt.
Es geht um Schuld und Wiedergutmachung in dem nun vorläufig letzte Band der Thrillerreihe um die Ermittler Frederika Bergman und Alex Recht. Doch Wiedergutmachung muss nicht immer etwas positives sein, es kann auch ins Gegenteil umschlagen und dann heißt es: Auge um Auge, Zahn um Zahn!