
Feminismus scheint über das Fernsehen, Film und den sozialen Netzwerken in aller Munde zu sein. VIPs schreiben sich das Wort Feminismus genauso auf ihr Image, wie es auf Unterhosen und T-Shirts gedruckt wird. Doch warum, wofür. Ob jemand wirklich den Feminismus öffentlich lobt oder nur für sich vereinnahmt, lässt sich nur sehr schwer unterscheiden. Wenn eine ernste politische Bewegung für das Geldverdienen vereinnahmt wird, tut es dann der Sache an sich noch gut?
Darum geht es der Autorin, Andi Zeisler in ihrem ganz hervorragenden Buch. Hier wurde vieles ausgesprochen, was schon viel länger hätte gesagt werden müssen. Für alle Feministen, ob Frau oder Mann wird dieses Buch ein weiterer Augenöffner sein. Für alle Leser, die sich noch nie wirklich mit dem Thema Feminismus auseinandergesetzt haben, ist dieses Buch ein guter Grund damit zu beginnen. Brillant, interessant und eine bemerkenswerte Recherche, gratuliere Frau Zeisler!








Teil II, Der dunkle Mann, ist bereits auf dem deutschen Markt erschienen und knüpft direkt an den Vorgängerband an. Niels Oxen ist dem Danehof entgangen, hat sich eine sehr clevere Lebensversicherung ausgedacht, die das dänische Justizministerium stürzen könnte. Daher ist er immer noch ein potentieller Todeskandidat und taucht unter falscher Identität auf einer einsamen Fischzucht in Jütland unter. Indem er dem alten Johann, das Leben rettet, bietet der Oxen ein Dach über dem Kopf und einen bescheidenen Lohn für die harte Arbeit auf seinem Hof. Er hält Oxen für einen Rumänen mit dem Namen Adrian Drago und ist gut zu ihm. Doch Oxens alte Gegner geben ihre Suche nicht auf und nicht nur der Danehof sucht nach ihm, auch die Geheimdienstagentin Margarethe Franck muss ihn aufspüren, für Mossmann ihren Chef.