Der 16. Betrug, James Patterson

Der 16 Betrug von James Patterson

Während Sergeant Lindsay Boxer und ihr Partner die Bombenlegern der Terrorgruppe GAR jagen, ist ihr Privatleben immer noch das reinste Chaos. Ihre Kleine liefert sie andauernd beim Kindermädchen ab und es werden mittlerweile zehn Monate, dass ihr Ehemann Joe ausgezogen ist. Als er sich dann meldet und sie zum Essen einlädt, weckt das zwiespältige Gefühle bei der Polizistin. Sie sagt dennoch zu, immerhin ist es ihr Lieblingsitaliener am Pier 15 und dann auch noch ein Fensterplatz. Wer hätte schon ahnen können, dass ihre Aussprache abrupt mit einer massiven Explosion endet. Das Sci-Tron Museum auf dem Pier zerplatzt mit einer riesigen Rauchwolke und ein Glasregen fällt auf die Passanten. Natürlich sind die Polizeibeamtin und Joe, der einmal beim FBI war sofort auf dem Pier. Instinktiv beobachten sie dort einen Mann, der seine Freude über die Katastrophe unbändig zu genießen scheint. In der Gegenwart der beiden gibt er zu, die Bombe gelegt zu haben.

Da meint man: Fall gelöst, Buch zu Ende. Mit Nichten, denn es ist ein Patterson und bei den spannenden Geschichten dieses Autors kommt meistens alles ganz anders als erwartet. Eine Spitzenstory aus der Feder einer der erfahrensten Thrillerautoren der Welt.

Fotocopyright: David Burnett

Foto: Copyright David Burnett

 

James Patterson, geboren 1947, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Auch die Romane seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den »Women’s Murder Club« erreichen regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Der Bombenleger des Museums ist verhaftet. Er war geständig gegenüber den beiden Staatsbeamten. Man sollte meinen, einfacher geht es nicht, einen Massenmörder zu verurteilen. Nur die Sache hat einen oder besser gesagt mehrere Pferdefüße. Joe wurde nach dem Geständnis des Bombenlegers, beim Versuch Verletzten zu helfen, selbst schwer von einer zweiten Detonation getroffen. Dann behauptet der Bombenleger Connor Grant nie ein Geständnis abgelegt zu haben und man findet keine eindeutigen Beweise für seine Schuld. So beginnt ein Prozess aufgrund von Indizien, in dem sich der Angeklagte auch noch selbst verteidigt. Und das es sich um richtige Pferdefüße handelt, wird schnell klar, denn Connor ist teuflisch gut in seiner eigenen Verteidigung. Das Urteil der Geschworenen wird eine emotionelle Entscheidung werden und ist längst nicht mehr so genau vorherzusehen, wie der Staatsanwalt es ursprünglich dachte.

Gleichzeitig tritt die Pathologin und Freundin von Lindsay, Claire an sie heran. Völlig unlogische Morde scheinen in San Francisco zu passieren. Anscheinend wahllos werden Männer und Frauen angegriffen. Mann spritzt ihnen eine Substanz, die ein Herzversagen nach sich zieht. Für Lindsay ist es schon schwer genug. Ihre kleine Tochter braucht sie, genau wie ihr schwer verletzter Noch-Ehemann und dann brennt es beruflich an zwei Fronten. Eigentlich möchte sie nur noch schlafen, doch keine Chance. Als sie auch noch zum Schutz von Connor Grant, der für sie der Bombenleger und Mörder von fünfundzwanzig Menschen ist, ausrücken muss, ist ihre Geduld so gut wie aufgebraucht.

Der 16. Betrug ist bereits der sechste Band in der Lindsay Boxer Serie, um die engagierte Beamtin beim San Francisco PD. Vom Meister der Thriller, der den Kriminalpsychologen Alex Cross ins Leben rief und auch mit seinen neuen Serien einen Erfolg nach dem nächsten erzielt.

Der 16. Betrug, James Patterson, Limes, Taschenbuch Klappenbroschur, Seiten 394 ISBN: 978-3-8090-2721-8, Euro 15,00.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.