
Was ein Thriller-Debüt! Harry Bingham hat nicht nur eine unglaublich spannende Geschichte zu erzählen, auch die Art und Weise, wie er das macht ist einfach genial. Ein Thriller, den man nicht aus der Hand legt, bis die letzte Seite gelesen ist. Fiona Griffin hat die Undercover-Ausbildung bei der Polizei als Beste bestanden und wartet nur darauf, ihre Fähigkeiten einsetzen zu können. Als sie dann die Chance bekommt einen Unterschlagungsfall bei einer Versicherung zu untersuchen, und dort als Buchhalterin eingeschleust wird, ahnt noch niemand, wie unglaublich groß dieses Verbrechen angelegt ist. Undercover ist Fiona nicht zu schlagen, denn sie identifiziert sich zu hundert Prozent mit den Figuren, die sie spielt. Ob als Buchhalterin oder als Putzfrau sie lebt diese Personen und plötzlich ist sie Mittäterin und einer ganz großen Sache auf der Spur.



Es gibt Bücher wenn man die zuschlägt muss man ein „oh wie gut“ oder in Kurzform „der Hammer“ los werden. Zwei Sekunden ist so ein Buch. Da ist alles drin was in einen rasanten, actionreichen Krimi gehört. Wenn dieser noch nah an der Realität ist, den Intellekt noch mit denkwürdigen Sprüchen großer deutscher Philosophen befriedigt, dann giert man auch nach anderen Druckwerken dieses Autors. Ich habe dann den ersten Triller Heldenfabrik“, und das Buch hat auch das Attribut Thriller verdient, gelesen. Meine Empfehlung deshalb: Wenn v. Ditfurt draufsteht „kaufen“ und genießen. Heldenfabrik zuerst! Im ersten Werk rumms es wie bei Till Schweigers „Tatort“. In „Zwei Sekunden“ kommt noch mehr Interlektuelles hinziu.



