Schlagwort: Immigration

Gioacchino Criaco: Die Söhne der Winde

Africo, im Aspromonte ist eine der ärmsten Gegenden Italiens. Hier wird man entweder Mafioso oder wandert aus. Wie das Leben dort aussieht schildert uns einer der von dort kommt. Die Situation der Menschen hat sich über die Jahrhunderte nicht wesentlich verbessert. Warum das so ist wird hier deutlich erklärt. Die Gegend ist ein großer Obst und Gemüsegarten. Er gehört aber nur wenigen. Die Anderen dürfen aber für wenig Geld in diesem Garten schuften. Alle bedienen sich bei den Armen: die Grundbesitzer, die Lastwagenfahrer und die Mafiosi. Die Jugend hat die Möglichkeit zu lernen wird aber von der Konsumgesellschaft auf den leichten Weg geführt. Der Autor zeichnet ein überzeugendes Bild Kalabriens. Weiterlesen

Susanne Goga: Nachts am Askanischen Platz

Das Cabaret des Bösen, das hier der Autorin zur Vorlage diente, gab es tatsächlich in Paris. Da wurden schaurige Stücke aufgeführt. Das ist aber nur die „Hintergrundmusik“ für eine Familientragödie die ihren Anfang im I. Weltkrieg nimmt. Was treibt einen Mann aus der ländlichen Ukraine nach der Weltstadt Berlin nachdem er ein Bild dieses Kabaretthauses gesehen hat. Goga gelingt es die Verhältnisse des Berlins, seiner Bewohner deutlich zu beschreiben. Die Situation der kleinen Leute, der Juden und des Theatervolks werden deutlich gemacht. Die gute alte Zeit war gar nicht gemütlich, oder nur für wenige.

 

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