
Ein wirklich nettes Buch, das wunderbar in die Adventszeit passt. Ein modernes Märchen, bei dem es um Familie, Liebe und natürlich Weihnachten geht. So richtig etwas zum Entspannen bei Tee und Vanillekipferln.
Jedes Weihnachten fährt die erfolgreiche Anwältin Eva nach München zu ihrer Großmutter. Die alte Dame lebt in einem sehr alten Anwesen, das berühmt ist für seinen Tannenwald. Der Weihnachtswald besteht aus ehemaligen Christbäumen, die nach Weihnachten seit mehr als achtzig Jahren dort gepflanzt werden. Doch Eva hat kein Interesse an dem Anwesen und dem verträumten Wald. Als kalte pragmatische Geschäftsfrau kann sie auch nicht verstehen, warum Oma Anna jedes Jahr ein Waisenkind ins Haus holt, um mit ihm Weihnachten zu feiern. Doch dieses Jahr passiert etwas Unbegreifliches. Eva wird gegen ihren Willen, mit dem Sohn der Haushälterin und dem Waisenkind auf eine Reise geschickt, eine Reise in die Vergangenheit.



Djamal Khadim, ist Deutscher, jung, klug und mit seiner Nina glücklich. Auch wenn seine Wurzeln im Irak liegen, sind alle in seiner Familie gemäßigte Islamisten. Seine Mutter ist Ärztin, sein Vater Historiker und der behauptet von sich, dass der Glaube und Allah ein Teil seines Lebens sind, doch das er weder für Allah noch für einen anderen Gott in den Krieg ziehen würde. Doch dann lernt Djamal durch seinen religiösen Cousin, Yussuf Asmani kennen. Einen charismatischen Mann, der mit seinem tiefen Glauben an Allah, den jungen Mann in seinen Bann zieht. Djamal scheint in Yussuf endlich die Antwort auf all seine Fragen gefunden zu haben. Was Djamal nicht weiß, Yussuf Asmani ist einer der meistgesuchten Terroristen, ein Dschihadist, der bereits unter Observierung steht und das nicht nur vom BND, selbst die CIA verfolgt den Mann. Als man Djamal mit Asmani sieht, wird Djamal verhaftet und gerät in die Mühlen der Geheimdienste, was seinen plötzlich verwirrten Glauben noch stärkt und ihn tiefer in die Arme des Dschihad treibt.




