
Seit sechzehn Jahren erscheinen die Besten Bilder. Cartoons zum Jahresrückblick, die als Longlist des Deutschen Cartoonpreises gelten. Auch das Jahr 2025 wird mit Sarkasmus, Humor und manch bitterem Beigeschmack gezeichnet. Von den fast niedlichen Zeichnungen und Texten von Adam bis hin zu den herrlich boshaften Cartoons von Guido Kühn bekommen Trump, Putin, Netanjahu, Musk, Merz und auch Wagenknecht ihr Fett weg. Aber auch Meinungsfreiheit, medialer Shitstorm, Influencer und der Wehrdienst sind Themen, über die man in den Besten Bildern wenigstens lachen kann und darf! Beste Bilder vereint einen Jahresrückblick, der schmunzeln, lachen und gruseln lässt, doch besser ein vergangenes Jahr kaum beschreiben könnte. Auch 2025 haben die Herausgeber Antje Haubner, Jana Legal und Dieter Schwalm vom Carlsen/Lappan Verlag die besten Cartoons zusammengetragen. Schauen Sie mal rein, denn lachen schadet niemanden!
Ich freue mich besonders dieses Jahr die Besten Bilder vorzustellen, da dies beim Eschborner Stadtmagazin eine lange Tradition ist. Eine Tradition, die bis letztes Jahr, von unserem im Mai verstorbenen lieben Kollegen Stephan Schwammel aufrecht gehalten wurde. Stephan, du siehst, wir führen deine Lieblingsprojekte fort. Vielen Dank an die Kollegen der Presse von Lappan und dem Carlsen Verlag, die uns das Rezensionsexemplar wieder zugeschickt haben.
Werbetext vom Carlsen Verlag:
Der satirische Jahresrückblick mit den besten Cartoons des Jahres 2025
2025 wird ein denkwürdiges Jahr. Schon am Anfang stehen die Bundestagswahl im Februar, Trumps Rückkehr ins Weiße Haus, apokalyptische Brände rund um L.A. Was es außerdem bereithält neben Sport-Highlights wie die Frauenfußball-WM in Australien, wird Thema sein in »Beste Bilder«.
Jedes Jahr zeigen die »Besten Bilder« die besten Cartoons zu Politik, Gesellschaft, Sport sowie höherem Blödsinn, die innerhalb eines Jahres entstanden sind. In mehr als 300 Cartoons und Karikaturen erklären uns die besten deutschsprachigen Cartoonisten satirisch und mit viel schwarzem Humor das Geschehen in Deutschland und der Welt.
»Beste Bilder« sind ebenfalls die Shortlist des Deutschen Cartoonpreises.
Beste Bilder 16, Herausgeber:innen Antje Hauber, Jana Legal, Dieter Schwalm, Lappan Verlag, Broschur, Seiten 176, ISBN: 978-3-8303-3712-6, Euro 14,00, erschienen Oktober 2025.

Liebe Leser, hier ist noch das passende Weihnachtsgeschenk, das Sie suchen, für jemanden, der alles hat. Denn Sie machen den Liebsten oder die Liebste damit glücklich. Wenn man aus vollem Hals schallend lachen kann, dann hat ein Geschenk seinen Zweck erfüllt. Dieses Buch ist aber auch besonders für Eltern, Großeltern und alle, die beruflich mit Kindern zu tun haben, eine wahre Freude. Wenn Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit ihren Worten und vor allem ihren hübschen Zeichnungen das Familienleben erklären, dann kann man schon mal Tränen lachen.
Eine literarische Fiktion und ein historischer Roman. Eine Biografie der 1930er Jahre von Anaïs Nin, während sie ihre Affäre mit Henry Miller in Paris hatte. Charlotte von Feyerabend entführt den Leser mit Leichtigkeit in das Paris der dreißiger Jahre und zeichnet mit wortgewaltigen, oft leisen Tönen eine lodernde Liebesbeziehung, einen regelrechten Rausch zwischen den beiden Literaten Nin und Miller. Beide leben dabei nicht nur ihre sexuelle Ekstase und Lust aus, als gäbe es keine gesellschaftlichen Konventionen. Sie sind gleichzeitig auf der Suche nach Worten für diese Leidenschaft, die eingefangen und niedergeschrieben werden muss. Und das ist beiden Schriftstellern auch gelungen: Miller mit dem damals aufsehenerregenden Roman ›Wendekreis des Krebses‹ und Anaïs Nin mit ihren Tagebüchern ›Henry, June und ich‹, welche erst viel später veröffentlicht wurden. Wer mehr Einsichten in die Personen Nin oder Miller erwartet, ist mit ›Liebesrausch‹ fehl am Platz. Darum geht es auch nicht, es soll eine Zeitspanne der beiden Literaten aufzeigen, die durch einen fast zerstörerischen erotischen Rausch geprägt war. Und diese Zeitspanne hat die Autorin wunderbar eingefangen und unterhaltend niedergeschrieben.
Ich habe einige von Konstantin Weckers Büchern gelesen: Der Klang der ungespielten Töne, Mönch und Krieger und Uferlos. Mit sechzehn Jahren sah ich den damals dreißigjährigen Sänger das erste Mal live und ich war im Laufe meines Lebens unzählige Male bei seinen grandiosen Konzerten. Das Konzert 2024 in der Alten Oper in Frankfurt war mein Letztes. Konstantin Wecker, ein Sänger im Alter von siebenundsiebzig Jahren, und auch ich mittlerweile eine ältere Frau, war ich doch immer noch Liebhaberin seiner Musik. Er hat mit seinen Liedern und seiner Bühnenpräsenz eine enorme Botschaft herübergebracht – und das immer leidenschaftlich!


