Schlagwort: Gott

Messias, Science-Fiction, Andreas Brandhorst

Ein Mann in einem Businessanzug, er ist sympathisch und will anscheinend nur das Beste für die Menschen. Wer ist er? Ein Gott? Ein Alien? Ein Schwindler? Alles fing mit einer Art Polarlichtern über Südamerika an und dann wird eine Lichtquelle auf dem Mond lokalisiert. Kurz danach taucht Simon auf und er kann Wunder vollbringen? Dabei geht es jedoch nicht darum Wasser in Wein zu wandeln, es geht um ein Lazaruswunder. Welche Macht kann Tote wiederbeleben? Er muss ein Messias sein, und es dauert nicht lang, bis die Mehrheit der Menschheit hinter Simon steht, der nichts verlangt als Frieden.

Das beängstigt die Mächtigsten der Mächtigen. Jeder große Religionsführer, inklusive des Papstes, fürchtet zu Recht den Verlust des Status quo. Aber nicht nur die Religionen verlieren ihre Gläubigen, auch Regierungschefs verlieren ihre Bürger, die Reichen ihre Arbeitstiere und die Gangster ihre Opfer, als Simon Terra Nova ausruft. Die neue Welt, in der alle Menschen glücklich leben werden. Da dauert es nicht lange, bis Auftragskiller für Unsummen den einen Auftrag bekommen: Tötet Gott!

Ein spannender Science-Fiction-Roman, erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Einmal dem idealistischen Wissenschaftler Jayden, der schon als Kind vom Erstkontakt mit Aliens geträumt hat. Nathan, der wohl gefährlichste Killer der Welt. Rhea, eine junge Astronautin auf ihrem Weg zum Mond. Eric, Simons erster Jünger und von den Toten zurückgeholter Selbstmörder, und Pius, seines Zeichens Papst, der einen Machtverlust nicht akzeptiert und zum Äußersten geht. Na, konnte ich Sie für das Buch interessieren?

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Petra Morsbach: Gottesdiener

Gottesdiener von Petra Morsbach

Wer die Bücher von Fr. Morsbach kennt, weiß, dass sie sich mit Akribie dem Thema des Buches widmet. Im vorliegenden Werk ist es die katholische Kirche und deren Personal. Sie nimmt stellvertretend für die Priesterschaft den Niederbayrischen Bauernbuben Isidor Rattenhuber. Dessen Lebenslauf, ist typisch für Priester. Schlaue Buben aus armen Familien machen Karriere bei der kath. Kirche. Vom Priesterseminar über die Primiz (erste eigene Messe) bis hin zur philosophischen Auseinandersetzung über den Glauben können wir die Sorgen des Pfarrers und seiner Gemeinde verfolgen. Wer glaubt das gehe ihn nichts an der irrt. Alle Priester, Bischöfe u. Kardinäle werden aus dem allgemeinen Steuertopf, nicht dem der Kirchensteuer, bezahlt. Dazu bekommt die deutsche kath. Kirche noch 200 Millionen als Entschädigung, jährlich. Man spricht über den Besitz des Bischöflichen Stuhls von Limburg der bei über 1 Milliarde liegen soll. Weiterlesen