Williams schildert das Wirken und Leben dieses außergewöhnlichen Mannes, des späteren Kaiser Augustus‘, in dramatischen Szenen, so plastisch, so mitreißend, als würden die Geschehnisse sich in unseren Tagen ereignen.
Überwiegend fiktive Briefe und Notizen, Erinnerungen und Senatsprotokolle lassen die Person eines Herrschers lebendig werden, dem das Schicksal Macht und Reichtum in vorher ungekanntem Ausmaß zuspielte. Aber er, der sich zum Gott erheben ließ, sieht am Ende, von Frau und Tochter entfremdet, dem Tod so ungeschützt entgegen, wie jeder Mensch – als das »arme Geschöpf, das er nun einmal ist. „Auch dieser historisch-biographische Roman fügt sich in das schmale aber außerordentliche Werk des posthum durch ›Stoner‹ weltberühmt gewordenen Autors, in dessen Mittelpunkt die tiefgreifende Frage steht, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Schlagwort: Roman
Gregor Weber: Stadt der verschwundenen Köche

Stadt der verschwundenen Koeche von Gregor Weber
Gastrezension: Lutz Reigber: Gregor Weber bekannt durch „Kochen ist Krieg“ hat mit seinem neuen Werk in der Köche wieder genau dort angesetzt. Eine fantastische Geschichte aus Science Fiktion und Schiffbruch. Eine mitreisende Geschichte von Gaunereien, Intrigen, gutem Essen und Liebe.
Hannah Rothschild: Die Launenhaftigkeit der Liebe

Die Launenhaftigkeit der Liebe von Hannah Rothschild
Gastrezension: Ulrike Bolte: Kenntnisreich und voller Humor entführt Hannah Rothschild den Leser in das Reich der Kunst: Angefangen vom kreativen Schaffensakt, der sich im persönlichen Pinselduktus niederschlägt, vom Bannen der Gefühle des Malers Antoine Watteau auf die Leinwand bis über die Reproduktionen in Drucken und Imitationen durch Jahrhunderte hindurch. Das (fiktive) Bild als Protagonist schildert seine eigene Geschichte, die Provenienz, die Besitznahme durch berühmte Persönlichkeiten, in deren Aufreihung sich der jeweilige Besitzer sieht: Voltaire, Ludwig XV., Madame Pompadour, Friedrich der Große, Katharina die Große, Napoleon, George VI., Queen Victoria bis es in jüdischen Besitz kommt.
Jan-Philipp Sendker: Am anderen Ende der Nacht
Der internationale Bestsellerautor Jan-Philipp Sendker erzählt uns eine Geschichte Seine Geschichten des heutigen China, er beschreibt ein vielfältig traumatisiertes Land, dessen Menschen noch immer unter den Folgen der verheerenden Kämpfe (der Kulturrevolution) im zwanzigsten Jahrhundert leiden. Der Satz: warum geht man in China so mit den Menschen um? Weil es so viele davon gibt! Spiegelt das Menschen verachtende System in China wider, dass sich als Thema durch das ganze Buch zieht. Eine hoch spannende Geschichte.
Hazem Ilmi: Die 33. Hochzeit der Donia Nour
Das Werk ist eine bitterböse schwarze Auseinandersetzung mit Religionen und speziell mit dem Islamismus. Ilmi zerreißt den Islam quasi in der Luft. Mit den Suren des Islam er entlarvt die Religionen und die die sie vertreten. Er formuliert mit seinem Buch eine scharfe Anklage gegen die Ausbeuter im Sinne der Religionen. Die Satanischen Verse und Mohammed Karikaturen sind dagegen ein schwacher Abglanz. Ilmi bringt den Leser zum Nachdenken.
Fredrik Backman: Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
Ein Wohlfühlbuch. Es erinnert ein bisschen an die Sendung „Löwenzahn“ mit Peter Lustig. Es vereint etwas von Lebensklugheit, Weltschmerz und Erwachsenwerden. Omas und Enkel sind eine Verbindung der besonderen Art, besonders wenn eine Altkluge fast 8 jährige mit einer Oma, die lebensklug und abgeklärt ist, in Verbindung steht.