Alle Artikel von Lutz Reigber

Die Buchhändlerin, Ines Thorn

Gendermäßig würde ich als eine männliche Person bezeichnet. Lese ich jetzt ein Frauenbuch? Was ist überhaupt ein Frauenbuch? Bücher in denen die Geschichte sich um Frauen und mit Frauen dreht?  Sind Biografien über Frauen Frauenbücher? Dürfen Männer Frauenbücher lesen? Oder ist es gerade gut, wenn jetzt emanzipierte Männer Bücher von emanzipierten Frauen lesen?

Ich habe jedenfalls mit Freude den neusten Roman von Ines Thorn „Die Buchhändlerin“ gelesen. Eine Geschichte über den Werdegang und den Wünschen einer jungen Frau vom Ende des Nationalsozialismus bis in die fünfziger Jahre. Und am Ende war ich enttäuscht, nicht über das Buch, das ist großartig, nein, dass es zu Ende war. SCHADE!

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Alte Sorten, Ewald Arenz

„Sie hatte den Weinberg damals gar nicht so gesehen. Er war nur Landschaft gewesen. Ohne Bedeutung. Es war nicht derselbe Weinberg, in dem sie jetzt stand. Dieser Weinberg war wirklich. Sie war wirklich geworden in dieser Zeit. Vielleicht waren es all die Berührungen mit der Erde gewesen. Wann hatte sie jemals die Hände in der Erde gehabt? Wann Bienen auf der Haut? Wann hatte sie in einem Baum gestanden? Ja. Vielleicht war es das.“

Aus Ewald Arenz „Alte Sorten“. Der Umschlag schmückt einen Ast aus einem Birnbaum mit zwei Birnen, die nach einer alten Sorte aussieht. Wenn ich nicht das Wort Roman gelesen hätte, dann hätte ich das Buch für ein Sachbuch über alte Obstsorten erwartet. Man wird doch immer wieder positiv überrascht, wenn man ein Buch in die Hand bekommt, den Autor einem unbekannt ist, man fängt an zu lesen und ist von den ersten Seiten an gefangen, von der Geschichte, der Sprache und Darstellungen. Man hört nicht mehr auf weiterzulesen.

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Grabesstern, Anne Mette Hancock

Nummer 1 „Leichenblume“, Nummer 2 „Narbenherz“ und jetzt „Grabesstern“ der dritte Band der Trilogie von Anne Mette Hancock mit den Protagonisten Heloise Kalden der Investigativ-Journalistin und dem Kommissar Erik Schäfer. Kann man nach drei Bänden immer noch sagen, dass Anne Mette Hancock der neue Star unter den skandinavischen Krimiautoren ist. Ja  – sie ist es! Auch ihr neuer Roman „Grabesstern“ fügt sich nahtlos im interessanten Thema uns Spannung ein.

 

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111 Weine aus aller Welt, die man getrunken haben muss, Carsten Henn

In den 70er und 80er gab es eine Fernsehsendung, immer nur 5 Minuten lang, dafür sehr aufschluss- und lehrreich, 100 Meisterwerke, die nach dem großen Erfolg, auf 1000 Meisterwerke, aus den Museen dieser Welt vorgestellt wurden. Diese Sendung hat mich an die Kunst herangeführt. Es gab schon öfter Bücher mit der Aussage, die besten Weine oder Weingüter, die man probiert und kennenlernen sollte. Der Nachteil war immer, es wurden nur die besten Weine des jeweiligen Jahrgangs empfohlen. Doch jeder neue Jahrgang ist anders und wenn man sich dafür interessiert hatte, waren sie nach der Veröffentlichung gleich vergriffen. Ich gebe zu, mit dieser Erfahrung, habe ich das Buch von Carsten Sebastian Henn mit etwas Skepsis aufgemacht. Was dann kam, hat mich mehr als positiv überrascht.

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Kochen, essen, leben Nigella Lawson

Zitat Nigella Lawson: Essen ist für mich Vergnügen. Ich denke ständig darüber nach, und ich lerne daraus. Essen bedeutet Wohlbehagen, Anregung und Schönheit, es steht für Zuwendung und kann geben. „Kochen, essen, leben“ ist für mich nicht irgendein Mantra, es ist Dasein. Härende Worte. Ich weiß es aus Erfahrung. Nicht jeder kann das verstehen. Da ich selbst gerne koche und esse, stimme ich Nigella Lawson gerne zu. Doch leider ist nicht für jeden genüsslich Essen ein Erlebnis. Es gibt leider auch Menschen, die empfinden Essen nur als Nahrungsaufnahme, dafür lieben sie die Musik oder die bildende Kunst oder ihre Erfüllung im Beruf. Da sie diese Zeilen konsumieren, gehören sie sicherlich zur ersten Gruppe.

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Healing Kitchen, Shabnam Rebo, Gesund mit Anti-Entzündlicher Ernährung – besser Essen zur Stärkung unseres Immunsystems

Selbsterfahrung ist der beste Lehrmeister und wenn einem der Körper sagt, es stimmt etwas nicht, die Ärzte einem außer einer Therapie zu empfehlen, nichts haben, die Therapie mal hilft und dann doch alles wieder viel schlimmer wird als bisher, gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder man gibt auf oder man beginnt mit Versuchen, einen Ausweg zu finden.

 

 

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„Ein unverschämt gutes Kochbuch“, Joshua Weissman, New York Bestseller

Das Cover zeigt einen langhaarigen jungen Mann, böse dreinblickend – den Autor. In seiner Hand ein langes Messer, darauf aufgespießt einen leckeren Hamburger. Und dann der Titel „Ein unverschämt gutes Kochbuch“ und auch noch prämiert von der New York Times als Bestseller. Jetzt war ich gespannt. Was will uns Josua Weissman sagen? Und was wurde hier prämiert? Verspricht das Buch die Aussage?

 

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Tödliches To Huus, Elke Nansen, Serie Teil 12

Das alte Jahr 2021 war geprägt von den vielen Negativbotschaften um Corona und dessen Folgen und im neuen Jahr 2022 auch kein Ende in Sicht. Da ist es ein Lichtblick, nein sogar eine besondere Freude, der neue Roman von Elke Nansen ist da. Und für sie vorweg, genau das Richtige zur Ablenkung von Omikron und Inflation. Bei oder mit Elke Nansens Kriminalromanen kann man mal richtig abschalten und sich nicht nur einen spannenden Krimi gönnen, sondern auch noch sehr viel Wissenswertes erlesen, wie in diesem Roman um Erbscheine, Forensik und Betrugsmaschen.

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Quick and Good, Gordon Ramsay

Wir stellen „Quick and Good“ vor. 100 köstliche 30 Minuten Rezepte. Ich war gespannt nach der Vorgeschichte, was der Schotte und drei Sternekoch, Besitzer von 39 Restaurants mit insgesamt 16 Michelin-Sternen, international an dritter Stelle der führenden Spitzenköche in Quick and Good zu bieten hat. Ich war schon bei der Einleitung von seinen Aussagen begeistert. Ein 3-Sterne-Koch, der ehrlich ist.

 

 

 

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Elisabeth Engler: Gewürze selbst machen, Über 50 Rezepte für Kräutersalz, Würzmischungen und Marinaden

Eigentlich kennt es jeder mit eigenem Haushalt und eigener Küche irgendwo hinten im Küchenschrank warten kleine Gläschen, Tütchen oder Döschen mit irgendwelchen Gewürzen, Gewürzmischungen oder sogar Pasten, die man mal benutzt hat und jetzt darauf warten, wieder verwendet zu werden. Was meinen Sie, wie alt die sind. So und jetzt mal ganz ehrlich zu sich selbst, manche warten dort schon Jahre. Keine Panik, sie sind nicht alleine. Selbst ich als ehemaliger Profikoch und nun leidenschaftlicher Hobbykoch habe solche Gläschen und Döschen dastehen. Obwohl ich schon gut im Aufräumen bin, zumal ich in den letzten 10 Jahre zweimal umgezogen bin und gut Aufräumen konnte. Doch das eine oder andere blieb dann halt doch noch weiter stehen, weil ich mich nicht getraut habe es zu entsorgen. Obwohl es doch viel sinnvoller gewesen wäre. Gewürze werden selten schlecht, höchsten Motten könnten sich davon angezogen fühlen. Aber außer Salz und Schärfe verlieren die Gewürze nur ihre Aromen und sind damit nutzlos. Also haben sie Mut: Weg damit. Warum gebe ich ihnen diesen Hinweis. Ich möchte ihnen zu mehr Qualität in ihrer Küche verhelfen und ihnen dazu das Buch von Elisabeth Engler empfehlen: „Gewürze selbst machen“. Auch wenn es heute einfach ist, interessante Gewürze, Gewürzmischungen, Pasten und Salzmischungen für jedes entsprechende Gericht teuer einzukaufen, wird es für sie eine besondere Freude werden, mit selbstgemachten Würzmischungen ihrer Gerichte entsprechend zu aromatisieren. Und wenn sie ihre selbstgemachten Gewürze schön verpacken, können sie sie als Gastgeschenk mitnehmen. Auf jeden Fall immer ein Erfolg, etwas persönliches Selbstgemachtes zu überreichen. Ein Wort zu den vermeintlichen teuren Gewürzen im Regal. Gewürze und Salze sind, wenn man es genau berechnet, bis auf Safran, preiswert. Erstens möchten sie Qualität haben und keine alten Gewürze. Zweitens, wenn man die benötigte Menge für ein Gericht berechnet kommt man in den Promillebereich gegenüber dem Einkaufspreis. Lassen sie sich nicht durch irgendeinen Preis abschrecken. Sie werden die Qualität schmecken. Oder sie machen sich die Gewürzmischungen selbst wie Elisabeth Engler es in ihrem Buch vormacht. Weiterlesen