Schlagwort: Vertrauen zwischen Vater und Tochter

Ewald Arenz , „FÜNF, SECHS, SIEBEN, ACHT“, Roman

Ewald Arenz’ Bücher erzählen von Liebe, Freundschaft, Familie, Verlust, nicht Verstandenwerden, Alleingelassensein oder älter werden, ohne anklagend nur situationsbedingte, sehr menschliche Gegebenheiten einfühlsam und deutlich, als hätte Ewald Arenz dieses alles selbst erlebt. Man ist als Leser leicht geneigt, den Autor in der Rolle der Protagonisten zu suchen oder zuzusehen. In seinem neusten Buch von Ewald Arenz „FÜNF, SECHS, SIEBEN, ACHT“ geht es um das Älterwerden, den Verlust des Jobs, die Flucht nach der Suche nach einer verlorenen Liebe und die Frage: Kann man das akzeptieren oder muss man kapitulieren? Ich selbst habe schon in viel geringeren Jahren erkennen müssen, dass die Jugend ihre eigenen Ambitionen hat, sich mit ihren Ansichten, und Argumenten durchzusetzen. Ich war tätig in einem großen Medienkonzern. Und von Zeit zu Zeit gab es Produktionssitzungen, bei denen natürlich immer die eine oder andere Nachwuchskraft dazugekommen ist und Ältere durch Positionswechsel oder Verrentung nicht mehr dabei waren. Ich war so an die 40 und ein junger Produktionsassistent hat uns sogenannten Erfahrenen erklärt, wo es langgeht. Ich war ganz perplex und habe nichts dazu gesagt. Zurück mit etwas Abstand habe ich mich gefragt: „War ich auch mal so?“ Ja! Eventuell sogar noch etwas forscher, ich wollte ja zeigen, dass ich es kann. Ewald Arenz hat in diesem Buch die Situation hervorragend dargestellt.

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