Inge Löhnig: Ich bin Dein Tod

Ich bin dein Tod! Diese Warnung schriftlich oder per Mail erhalten, leichtfertig als Scherz abgetan, das hat tödliche Folgen. Inge Löhnig hat wieder zugeschlagen. Ein Krimi der besonderen Art. Ein Krimi in dem man mehr Verständnis für den Täter entwickelt und wenig Mitleid mit den Opfern hat. Ist das Rechtens? Worum geht es? Kommissar Dühnfort hat eine neue Stelle in der Abteilung Operative Fallanalyse dem OFK angetreten. Er muss sich als erstes bei den neuen Kollegen bewähren. Er selbst leidet unter den Spitzen der neuen Kollegen und, dass er vom operativen Geschehen ausgeschlossen ist. Als Profiler wird er mit seinem Team zur Fallanalyse zu mehreren Tatorten gerufen. Immer wenn die Kollegen nicht weiter wissen werden sie darum gebeten, ihre  Sichtweite mit in die Ermittlungen einfließen zu lassen. Bald erkennt er, dass ein Zusammenhang von den sehr unterschiedlichen Tatorten und Ausführungen der Morde besteht. Doch sein neuer Chef will von einem Serienmörder nichts wissen.

inge loehnig, muenchen, 23.2.2018
FOTO: FRANK BAUER
www.frankbauer.com

Inge Löhnig lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Neben dem Beruf als Grafik-Designerin hat sie als Hobby das Schreiben. Schon als Kind verfügte Inge Löhnig über viel Fantasie. Mit der Krimireihe um den Münchner Kommissar Dühnfort gelang ihr der Durchbruch. Unter dem Pseudonym Ellen Sandberg veröffentlich sie zusätzlich Familienromane.

Inge Löhnig hat in ihren neusten Krimi zwei Bereiche besonders gut und detailliert beschrieben. Einmal die Arbeit der Profiler und deren Wirken in der heutigen Kriminologie. Und als zweites das Handeln und Wirken der Loverboys, wo sie sich selbst fragt, warum unternimmt man nichts gegen diese Machenschaften. Warum wird den Kerlen nicht Handwerk gelegt. Mit diesen mehr als interessanten gut dargestellten Themen und ihrem kriminalistischen Gespür ist Inge Löhnig ein sehr spannender und aufklärender Kriminalroman gelungen.

 

Eine persönliche Anmerkung: Junge Frauen sollten den Krimi zum Schutz für sich selbst lesen. Denn jede junge Frau kann da reinrutschen.

 

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