Das Online-Magazin aus Eschborn am Taunus
08.03.2010
Den Wirbel, den die heutige Nachricht von der möglichen Auflösung der GTZ-Zentrale in Eschborn verursachte, versuchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) am heutigen Spätnachmittag etwas zu dämpfen: „Soweit sind wir noch nicht“, sagte BMZ-Sprecherin Sabine Brickenkamp dem Eschborner Stadtmagazin. Name und Standort einer neuen Organisation seien noch offen, möglicherweise gebe es auch mehrere Standorte und ein Teil der neuen Institution bleibe vielleicht auch in Eschborn.
Die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union in Eschborn reagierte prompt auf die heutige Nachricht und sprach sich dagegen aus, den Standort Eschborn aufzugeben. "Es ist nicht im Sinne des Föderalismus, dass jede bundesdeutsche Organisation ihren Sitz in Berlin hat. Vielmehr hat der Standort Eschborn viele Vorteile, die GTZ fühlt sich hier sehr wohl", so ihr Eschborner Vorsitzender Frederic Schneider. Die rund 1.000 qualifizierten Arbeitsplätze in Eschborn im Interesse einer Zentralisierung aufzugeben, sei „verantwortungslos“. (fwh)
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