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Schnelles Lesen, langsames Lesen – Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen, Maryanne Wolf

Die digitale Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen. So lesen unsere Kinder auf Handys, iPads und dem Laptop. Doch wie gut ist die Qualität des Lesens mit diesen Medien? Eines weiß die Wissenschaft bereits: 1. Wie gut wir lesen, ist nicht nur ein Indikator für die Qualität unseres Denkens, sondern gutes Lesen hilft, auch völlig neue Entwicklungen bei der Gehirnevolution unserer Spezies den Weg zu bereiten. 2. Das einseitige digitale Lesen ist nicht so tief und konzentriert, wie das Lesen eines Buches. Und das unsere Kinder durch die Reizüberflutung kein Wissensreservoir mehr im Gehirn verankern. Was wohlmöglich künftig zur Folge hat, dass die Fähigkeit beim Lesen Analogien zu bilden und Rückschlüsse zu ziehen, verkümmert. Das kritische Denken und auch die Empathie sind in Gefahr, wenn den nächsten Generationen nicht mehr vorgelesen wird und sie keine Bücher mehr in der Hand haben.

Maryanne Wolf warnt vor der Entwicklung und versucht einen ausgeglichenen Weg zwischen intensiven Lesen von Büchern und Querlesen der digitalen Medien zu finden.

Für ein wissenschaftliches Buch sind die Untersuchung von Maryanne Wolf und ihre Schlussfolgerungen unglaublich spannend!

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