Kategorie: Allgemein

DVD Miniserie Escape at Dannemora – Flucht von Dannemora

Basierend auf einer wahren Begebenheit

Ein Gefängnisausbruch? Kann man damit Zuschauer noch auf die Couch locken? Haben wir mit Clint Eastwoods Ausbruch von Alcatraz nicht schon den ultimativen Fluchtfilm gesehen? Nein, denn jetzt kommt die wahre Geschichte über die Flucht von zwei Schwerverbrechern aus einem Gefängnis im Bundesstaat New York. Was die Miniserie so interessant macht, ist die so perfekt eingefangene Stimmung. Denn nicht nur bei den Bildern aus dem Gefängnis überkommt den Zuschauer das Gruseln, auch bei dem Leben der normalen Bürger in dieser Kleinstadt überläuft einen ein Schauer. Dort will man nicht tot über dem Zaun hängen und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Gefängnisangestellte Tilly sich entscheidet, zwei Mördern bei der Flucht zu helfen!

Großes Kino mit einer unwiderstehlichen Patricia Arquette als Aufseherin der Gefängnis-Schneiderei Tilly Mitchell und den beiden Insassen gespielt von Benicio del Toro und Paul Dano

 

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Willnot, James Sallis

Liest man den Klappentext, erwartet man einen Thriller. Doch dieses wunderschöne, unglaublich gut geschriebene Büchlein, ist eher eine Sozialstudie einer amerikanischen Kleinstadt. Es ist ein kleines philosophisches Werk und definitiv eine wunderschöne Liebesgeschichte. Man muss sich bei Willnot die Sätze einzeln auf der Zunge zergehen lassen und wird am Ende eine ganze Weile nachdenklich vor sich hin grübeln. Ein Roman, bei dem man bedauert, wenn er zu Ende ist, für den man sich sehr gerne Zeit nimmt und beim langsamen Lesen genießt.

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Paul Grote: „Pinot Grigio“ stand nicht im Testament

Was das Schöne an Paul Grotes Weinkrimis ist, er führt uns jedes Mal in eine andere Weinbauregion. Dieses Mal führt uns Paul Grote zu den Weinen und Winzern von Südtirol. Es ist ein Krimi und nebenbei erklärt er nicht nur die Ge-gend, die Weingüter, Weine und Winzer, sondern beschreibt gut recherchiert die brisante Geschichte von Südtirol. Für Geschichtsinteressierte eine aufschlussreiche Darstellung.

 

 

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Buchmessengespräche II: Anastasia Zampounidis: Für immer Zuckerfrei meine Glücksrezepte

Das zweite Buch von Anastasia Zampounidis ist natürlich ein neuer Erfolg der hinreisenden Anastasia Zampounidis. Mit ihren Erklärungen über TCM – Traditionelle Chinesische Medizin und Ayurveda zu ihrer Lebensphilosophie Zuckerfrei Glücklich. Angereichert mit ihren neusten Glücksrezepten. Alle schön aufgeschrieben, leicht nach zu kochen. So wie sie selber sagt, einfach, schnell dafür unkompliziert und gut. Eben lecker!

Ich habe das Buch mit Freuden studiert und zum Teil ausprobiert. Auch wenn, es das erste Mal war, dass ich versucht habe Zuckerfrei zu kochen, muss ich Frau Zampounidis Recht geben. Es sind Wohlfühlgerichte oder nach ihrem Wortlaut Glücksrezepte. Ob ich jetzt komplett auf Zucker verzichte, kann ich noch nicht sagen. Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Viel Freude mit dem Buch und den Gerichten Weiterlesen

Buchmessengespräche I: Frank Goldammer: Vergessene Seelen

Frank Goldammer im Gespräch mit der Redaktion

Die Redaktion hat die diesjährige Buchmesse genutzt um wieder mit einigen Autoren ins Gespräch zu kommen. Wir trafen Frank Goldammer, der mit seinem neuesten Werk  „Vergessene Seelen“ bereits sein 3. Buch mit dem Dresdner Kommissar Max Heller veröffentlicht hat: Weiterlesen

Ku’damm 59, ein Event-Dreiteiler ausgestrahlt vom ZDF

Monika Schöllack (Sonja Gerhardt, M.r.) und Freddy Donath (Trystan Pütter, M.l.) präsentieren in der Fernsehshow „Rendezvous nach Noten“ ihr neues Lied „Rock-’n‘ Roll-Fever“.

KU’DAMM 59, eine Event-Dreiteiler, die Fortsetzung von Ku’damm 56, ausgestrahlt vom ZDF. 

Haben wir sie nicht alle bereits in Ku’damm 56 liebgewonnen. Monika, Eva, Helga, Freddy, Joachim und selbst Mutter Schöllack? Natürlich, denn alle sind, wie sie sind, wie man es nun einmal 1959 war und allen muss man es verzeihen, denn sie haben jeder für sich gute Gründe.

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Andy Weir: Artemis; Interview mit dem Autoren

Andy Weir
Foto Aubrie Pick

Man kann seine Karriere eigentlich nur als kometenhaften Aufstieg bezeichnen. Im Jahr 2009 stellte Andy Weir die ersten Kapitel seines Debütromans Der Marsianer online, der Roman wurde ein Überraschungserfolg, kurz darauf sicherte sich ein Verlag die Rechte und Der Marsianer stand monatelang auf den internationalen Bestsellerlisten. Spätestens seit der spektakulären Verfilmung des Stoffes durch Ridley Scott gehört Andy Weir zu den ganz Großen im Literaturgeschäft. Mit Artemis hat er nun seinen zweiten Roman veröffentlicht und sich trotzdem die Zeit genommen, ein paar Fragen zu beantworten.

Mr. Weir, Ihr erster Roman spielte auf dem Mars und löste einen regelrechten Hype um
den roten Planeten aus. Was hat Sie dazu bewogen, Ihren zweiten Roman Artemis auf
dem Mond anzusiedeln?

Ich wollte eine Geschichte über die erste menschliche Stadt schreiben, die sich nicht auf der
Erde befindet, und ich denke der Mond ist der realistischste Ort dafür. Er ist schließlich der
Himmelskörper, der der Erde am nächsten ist, und vor allem – und das spielte eine unheimlich
wichtige Rolle bei meinen Überlegungen –, ist er nahe genug, dass zwischen Erde und Mond
ein florierender Handel und auch Tourismus möglich wäre.

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