Das Online-Magazin aus Eschborn am Taunus
09.05.2012
Am Eschborner Rathaus können Elektrofahrzeuge an der neuen Mainova-Stromtankstelle ab sofort kostenfrei mit dem Mainova-Ökostrom „Novanatur“ betankt werden.
Der Eschborner Bürgermeister Wilhelm Speckhardt und der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, Dr. Constantin H. Alsheimer, nahmen die Ladesäule am Montag (7.5.) gemeinsam in Betrieb.
Zusätzlich überlässt der Frankfurter Energiedienstleister der Stadt
kostenfrei einen Mitsubishi „i-MiEV“ für einen einjährigen Praxistest.
Das Elektroauto wird künftig als Teil des städtischen Fuhrparks in
Eschborn unterwegs sein.
Die Stromtankstelle in Eschborn können alle Fahrer von Elektrofahrzeugen nutzen – ohne Voranmeldung und ohne Vertragsbindung. Aktiviert wird die Ladesäule mit dem Mobiltelefon, indem die kostenfreie Rufnummer auf dem Display der Ladesäule gewählt wird. An der Tankstelle können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Die Mainova bietet den Strom dort drei Jahre lang für alle Nutzer kostenfrei an.
Anlässlich der Inbetriebnahme stellte der Eschborner Bürgermeister Wilhelm Speckhardt heraus: „Ich freue mich, dass wir in Eschborn nun auch eine öffentliche Stromtankstelle anbieten können. Zumal Eschborn seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der Elektromobilität beispielhaft vorangeht und in unserem Fuhrpark zahlreiche Fahrzeuge mit Strom angetrieben werden.“ Auch der in Eschborn für die Umwelt verantwortliche Dezernent, Stadtrat Thomas Ebert, ist von der Einrichtung der Stromtankstelle begeistert: „Elektromobilität ist ein Thema, mit dem ich mich ganz besonders intensiv beschäftige und das hier in Eschborn auch künftig eine große Rolle spielen wird.“
Dr. Constantin H. Alsheimer, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, sagte bei der Eröffnung: „Die Mainova AG baut in Frankfurt und dem Umland aktuell ein flächendeckendes Stromtankstellen-Netz auf und schafft damit die Voraussetzung für die zügige Verbreitung von Elektrofahrzeugen. Betrieben mit Strom aus regenerativen Energien, wie ihn die Mainova AG an ihren Ladesäulen kostenfrei anbietet, wird damit eine CO2-freie Mobilität möglich.“ Dr. Alsheimer betonte: „Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir die Elektromobilität noch populärer machen. Dazu trägt auch der Mitsubishi ‚i-MiEV‘ bei, der im kommenden Jahr im Eschborner Stadtbild präsent sein wird. Wir wollen zeigen, dass Elektrofahrzeuge schon jetzt alltagstauglich sind.“
Die Mainova AG hat ihr Ziel 40 Stromtankstellen zu errichten, mit inzwischen 49 Ladesäulen übertroffen. Derzeit betreibt die Mainova AG allein im Frankfurter Stadtgebiet 22 öffentliche Stromtankstellen; diese befinden sich in der Innenstadt, in Parkhäusern wie dem Parkhaus Börse, dem Europa-Viertel, in der Tiefgarage der Commerzbank-Arena und im Parkhaus P4 am Frankfurter Flughafen. Im Frankfurter Umland stehen Mainova-Ladesäulen unter anderem in Flörsheim, Friedrichsdorf, Glashütten, Hattersheim, Kelkheim, Liederbach, Neu-Anspach, Niedernhausen, Rosbach v.d. Höhe, Sulzbach, Usingen und Wehrheim.
Für das Aufladen der Elektrofahrzeuge an der neuen Mainova-Stromtankstelle wird – wie auch an allen bereits bestehenden Ladesäulen – ausschließlich der Mainova-Ökostrom „Novanatur“ verwendet. Dieser wird ohne Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vorwiegend in den beiden Main-Wasserkraftwerken Griesheim und Eddersheim erzeugt. Die Ladesäule in Eschborn hat zwei Anschlüsse – einen haushaltsüblichen Schukostecker (16 Ampere / 230 Volt) und einen für Starkstrom (32 Ampere / 400 Volt).
Der Mitsubishi „i-MiEV“, den die Stadt für ein Jahr erhält, ist das erste in Deutschland erhältliche Großserienmodell mit reinem Elektroantrieb. Die Reichweite beträgt maximal 150 Kilometer. Eine Tankfüllung mit dem Mainova-Ökostrom „Novanatur“ würde rund 3,70 Euro kosten. Wird Ökostrom getankt, fährt der „i-MiEV“ vollkommen emissionsfrei.
Text und Foto: Stadt Eschborn / Mainova AG
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