Federico Varese: Mafia Leben, Liebe, Geld und Tod im Herzen des organisierten Verbrechens

Zu wem geht John Le Carree um sich für seine Krimis beraten zu lassen. Wo holt er sich die Informationen zu seinen authentischen Krimis. John Le Carree lässt sich von Federico Varese beraten. Federico Varese, Professor für Kriminologie in Oxford, der schon seine Doktorarbeit über das organisierte Verbrechen, sprich der bekanntesten Mafiaorganisationen von der Camorra, Ndrangheta, Triaden, Yakuza und der russischen Mafia, geschrieben hat. Seine Informationen hat er immer aus erster Hand erhalten, weil er nicht anklagend mit den Mitgliedern sprach, sondern nur Fragen gestellt hat, wie funktioniert was.
Bis heute hält er Kontakte bis zu den höchsten Spitzen, Führern, Paten.

Federico Varese
Foto: Meeri Utti

Federico Varese, geboren am 12. November 1965 in Ferrara, Italien, ist Sozialwissenschaftler und heute Professor für Kriminologie an der Universität in Oxford. Er gilt als der Experte der sozialwissenschaftlichen Erforschung von Organisierter Kriminalität. Verfasser eines Standardwerkes „Russische Mafia“.

Jetzt hat Federico Varese sein Wissen in ein für uns verständliches Buch gepackt.
„Mafia Leben“ von der Geburt, Arbeit, Geschäftsführung, Geld, Liebe, Selbstbilder, Politik, Tod und post mortem hat er alles von den unterschiedlichen Mafiaorganisa-tionen zusammen getragen und aufgelistet. Verbindungen, Hintergründe, religiöse Verbundenheit und Regeln. Vom Zusammenhalt, der Unterstützung inhaftierter Personen und deren Familien, der Härte und Brutalität und der Spurenbeseitigung, damit man ja kein Opfer findet.

Dieses Sachbuch von Federico Varese informiert über eine Schattenwelt mitten unter uns, von der wir sonst nur vom Hören-Sagen etwas wissen und liest sich doch wie ein Krimi.

Federico Varese: Mafia Leben, Liebe, Geld und Tod im Herzen des organisierten Verbrechens, aus dem Englischen von Ruth Keen und Erhard Stölting, C.H.Beck Verlag, gebunden, ISBN: 978-3-406-70046-0, € 24,95, E-Bock € 19,99

 

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