Bill Beverly: Dodgers

Ein echter Road Trip 3000 km durch ein Amerika, dass niemand so wahr haben will. Eine verwahrloste Gesellschaft. Da werden 4 junge Menschen, der jüngste 13 Jahre alt mit einem Mordauftrag los geschickt. Junge Menschen deren Lebensinhalt darin bestand Drogenhäuser zu bewachen. Der Autor bedient sich einer Sprache die kurz und knapp ist und keinen Raum für Schonung des Lesers lässt. Wer also auf diesem mörderischen Trip mitfährt, Nerven behalten.

 

Bill Beverly
c Foto-Olive-Beverly

Bill Beverly, geboren 1965 und aufgewachsen in Kalamazoo, Michigan, hat am Oberlin College und an der University of Florida studiert. Seine Forschungen über flüchtige Kriminelle und ihre Geschichten gingen in den Band ›On the Lam: Narratives of Flight in J. Edgar Hoover’s America‹ ein. Er unterrichtet US-amerikanische Literatur und Schreiben an der Trinity University in Washington, DC.
Nichts ist für die Figuren dieses Romans erstaunlicher als der Umstand, noch am Leben zu sein. ›Dodgers‹ beginnt in einem Drogenviertel von L.A. Die Helden: der sensible East, sein schießwütiger Bruder Ty, der Gamer Michael und der dicke, clevere Walter. Nach einer Razzia müssen sie fliehen, quer durch die usa, einen Mordauftrag im Gepäck. Doch die vier Möchtegernkiller sind Teenager und noch nie aus L.A. rausgekommen. Es ist eine gefährliche Reise, bei der fast alles schiefgeht, ermöglicht von einem Gangster, der einem der Jungen eine Zukunft geben will.

Beste amerikanische Art Geschichten zu erzählen. Knallhart und authentisch-

Bill Beverly: Dodgers, Diogenes Verlag, aus dem Amerikanischen von Hans M. Herzog
Hardcover Leinen 400 Seiten, 978-3-257-07037-8, € 24.0

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