Oliver Pötzsch: Der Spielmann

Die Geschichte des Johann Georg Faustus führt uns in das Mittelalter. Sie führt uns nicht an Fürstenhöfe, sondern in die Welt der Gaukler und Possenreißer. Es ist ein Roadtrip vom Kraichgau nach Venedig und bis nach Hamburg. Der Autor zeigt den schwierigen Grad zwischen Ketzerei und Fortschritt, den Wissenschaftler und Forscher zu überwinden hatten. Die Kirche als Fortschrittshemmer und gnadenloser Verfolger von kundigen Frauen und Männern. Ein Lesevergnügen sich auf die Reise zu machen und Städte zu erkunden. wie sie vor rund 550 Jahren waren.

 

Oliver Pötsch
Foto: Frank Bauer

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der „Henkerstochter“-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus. Johann schließt sich ihm an, gemeinsam ziehen sie durch die deutschen Lande. Der junge Mann saugt alles auf, was Tonio ihm beibringt. Doch von Tonios Lehren geht eine ungeahnte Gefahr aus, und schon bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht. Mächte, die Johanns ganzes weiteres Leben bestimmen werden.

Oliver Pötzsch: Der Spielmann, Historischer Roman, List Verlag, Hardcover mit Schutzumschlag, 784 Seiten, ISBN-13 9783471351598, € 22,00

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