Horst Eckert: Der Preis des Todes

Ein Politkrimi der hinter die Kulissen der Fernsehwelt, insbesondere der Talkshows blicken lässt. Wann, welche Politiker bei wem auftreten wollen bzw. oder dürfen, ist schon spannend zu lesen. Er zeigt aber auch auf, wie das internationale Lobbytum arbeitet. Was nach außen so schön scheint, kann im Inneren total korrupt und verfault sein. Der Autor wirft auch einen Blick auf die Flüchtlingssituaton. Besonders das größte Flüchtlingslager in Kenia Dabaab wirft einen langen Schatten in diesem Buch.

 

Horst Eckert
Foto Katie Wewer

Horst Eckert wurde 1959 in der Oberpfalz geboren. Er lebte lange Jahre in Düsseldorf. Eckert war 15 Jahre lang Fernsehjournalist.
Eine Fernsehjournalistin auf der Suche nach der Wahrheit. Ein todkranker Kommissar, der nur für seinen letzten Fall lebt. Als Christian Wagner erhängt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden wird, glaubt Sarah Wolf nicht an Selbstmord. Die Moderatorin einer politischen TV-Talkshow hatte seit ein paar Wochen eine Beziehung mit dem Bundestagsabgeordneten, der gerade von einem Boulevardblatt als Lobbyist des Krankenhausbetreibers Samax AG hingestellt wurde – eine Katastrophe für Christians Karriere, aber ein Grund für einen Suizid? In seinen Unterlagen stößt sie auf einen Bericht über ein Flüchtlingslager in Kenia. Und muss sich fragen, wie gut sie den Mann kannte, den sie zu lieben glaubte.
Unterdessen wird an einem See bei Düsseldorf eine Frauenleiche entdeckt. Kommissar Paul Sellin findet heraus, dass Johanna Kling kurz vor ihrem Tod mit Christian Wagner in Kontakt stand. Was hatte die 28-jährige Menschenrechtsaktivistin mit dem Politiker aus Berlin zu schaffen? Sellin muss den Mord aufklären, koste es, was es wolle. Denn er ist schwer krank, und dieser Fall könnte sein letzter sein.
Ein echter Politthriller der die politischen Verhältnisse in dieser Republik unter die Lupe nimmt.

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